Tote Hose beim DFB

Der Focus berichtet, dass die deutsche Nationalmannschaft kein Zuschauermagnet mehr ist. Nein! Doch!! OHHH!!!

Auch bei Länderspielen wären die Stadien nicht mehr ausverkauft. Ehrlich gesagt wundert mich das überhaupt nicht mehr. Man hat den deutschen Fußball so dermaßen kommerzialisiert auf der einen Seite und ihm auf der anderen Seite seinen Markenkern und seine Identität genommen.

Es fing damit an, dass man die deutsche Nationalmannschaft in „Die Mannschaft“ umtaufte. Wer kann sich mit so etwas Indifferentem denn noch identifizieren? Zudem treten bei Länderspielen nun einmal die verschiedenen Länder gegeneinander an. Das macht ja auch den Reiz aus. Eine Nation tritt gegen eine andere Nation an. Und die jeweiligen Fans identifizieren sich mit ihrer jeweiligen Nationalmannschaft. Aber auf einmal macht man den Nationen den Garaus und wundert sich dann, dass die Fans da keine Lust mehr drauf haben.

Ende der Nationen

Die Zeit der Nationen scheint so langsam vorüber zu sein. In Deutschland ist es jetzt verpönt, sich als ein „Volk“ zu fühlen, die Deutsche Nationalflagge wird von der Bundeskanzlerin achtlos beiseite geworfen und ist auch bei den Feierlichkeiten zum Fall der Mauer nicht mehr zu sehen. Überhaupt ist alles, was mit Deutschland zu tun hat, nicht mehr gern gesehen. Alles was mit der Deutschen Kultur und der Deutschen Nation, unseren Traditionen und Bräuchen zusammenhängt, will man nicht mehr haben. Man strebt die Auflösung der Nationalstaaten an. Das ist der Plan, das ist die Neue Weltordnung. A. Merkel hat ja selbst von der NWO gesprochen. Diese sieht vor, sämtliche Nationalitäten auszuradieren. Und da werden der Fußball und seine Wettkämpfe zwischen den verschiedenen Nationen eben auch bald reizlos und obsolet.

Tote Hose wegen der Toten Hosen

Und dann kommt noch hinzu, dass die gesinnungstreuen Gutmenschen auch den Fußball langsam infiltrieren. Manche Clubchefs ätzen gegen die AfD und deren Wähler und möchten diesen Vereinsverbote geben. Und jetzt zeichnet der DFB die gesinnungsreinen „Toten Hosen“ sogar noch für ihren Einsatz gegen Rassismus und Rechtsextremismus aus. Überhaupt scheint es vor lauter politischer Korrektheit überall nur noch darum zu gehen, gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu sein. Das wird zu einer Art Standardfloskel. Damit zeige man dann „Haltung“, bilden sie sich ein. Das Problem, das die da alle an die Wand zeichnen, das rufen sie aber erst genau dadurch in Existenz. In Wahrheit existiert es nämlich gar nicht. Es ist die größte Lüge. Aber leider glauben viele Menschen diese Lüge und meinen tatsächlich, nur noch von bösen Rassisten umgeben zu sein. Ich frage mich als Frau und als Nicht-wirklich-Fußballkennerin: Ist das nicht nur noch abtörnend, wenn der Fußballsport dermaßen antiseptisch und gesinnungsrein daher kommt?

Und wenn ich sie schon sehe, die Trainer, wie sie am Spielfeldrand stehen in ihren extra auf Figur geschnittenen blütenreinen, weißen Hemden, ihren Designer-Sakkos oder feinen Strick-Pullovern, den erlesenen Lambswool-Schal elegant um den Hals gebunden, die Haare perfekt gestylt, da sitzt jede Strähne. Deplatziert wirken sie auf mich, wie sie dort auf dem Platz stehen. Sie wären als Dressman für Versace auf dem Laufsteg besser aufgehoben.

Oder wenn ich an die jungen Millionäre denke und wie sie mit ihren dicken Luxus-Kopfhörern, in ihren dunklen Designer Anzügen geschäftig aus dem Mannschaftsbus steigen, ihre teuren Louis Vuitton Kosmetiktäschchen in der Hand haltend, mit dunkeln Sonnenbrillen im Gesicht. Da denke ich: Ja, sie sind im Auftrag des DFB unterwegs und finde das Ganze einfach nur noch lächerlich. Aber vielleicht verstehe ich das als Frau ja alles gar nicht richtig.

Alles alternativlos, oder was?

Die Alternativlosigkeit hat auch beim Fußball längst Einzug gehalten. Selbst nach einer erfolglosen WM bleibt der alte Trainer der neue Trainer. Es geht einfach immer so weiter. In der Regierung wie im Fußball. Obwohl immer alles weiter bergab geht, bleibt der stinkende Kopf immer drauf und lässt den ganzen Fisch immer weiter verfaulen. Wer will das, frage ich mich?

Und was mir auffällt, wenn ich mir die deutschen Fußballmannschaften so ansehe ist, dass dort ja kaum ein Deutscher mehr zu sehen ist auf dem Platz. Kann man gut finden, muss man aber nicht.

Mir scheint es so zu sein, dass man dem Fußball seine Seele genommen hat. Und dass man diesen Sport, bei dem es auch einmal rauer zugehen kann und soll, nun ebenso umerziehen und glattbügeln möchte, wie man das auf vielen anderen Ebenen in unserem Lande tut. Männer werden zu Weicheiern umerzogen, Frauen zu Mannweibern, Kindern zu kleinen Erwachsenen, denen man schon im Kindergarten die Unschuld  nimmt, indem man sie frühsexualisiert. Märchenbücher oder bekannte Autoren wie Erich Kästner kommen auf die schwarze Liste, weil sie angeblich rassistisch sein sollen.

Vorbei ist die Zeit des Sommermärchens 2006, in dem die Fußballwelt noch halbwegs in Ordnung schien. So gerne erinnere ich mich an diesen märchenhaften Fußballsommer zurück und habe dies in meinem Artikel „Deutschland – ein Sommermärchen“ beschrieben.

Der Gesinnungsterror nimmt seinen Lauf und macht aus unserer Gesellschaft eine gleichgeschaltete, identitätslose, austauschbare und kontrollierte Masse. Und so wird aus dem Fußball eben ein seelenloses Gebilde: Durchkommerzialisiert, gesinnungrein und entnationalisiert.

Was bleibt? Tote Hose halt.

6 Kommentare zu „Tote Hose beim DFB

  1. Ich musste teilweise beim Lesen schmunzeln. Liebe Tamara, Du hast es ihnen, berechtigterweise ganz schön gegeben 👍 ich hab mit Fussball nichts mehr am Hut. 2006 bin ich auch noch mit 2 🇩🇪 Fahnen am Auto unterwegs gewesen. Zum Thema Trainer teile ich deine Ansicht in allen Bereichen und gleichermaßen.

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    1. Lieber Norbert! Ja, während des Sommermärchens hatte ich auch zwei kleine Fähnchen am Auto. Hat voll Spaß gemacht. Irgendwie war man (ich) da noch sorglos und ausgelassen. Danach wurde es nie wieder so. Lieben Dank für Deinen Kommentar! Liebe Grüße!

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  2. Fussball ist neben der Formel1, die Nr. 1 beim Sport.
    Früher war es ein „Familien Vergnügen“ am Sonntag Nachmittag ein Fussball Spiel zu besuchen. In der Pause gab es eine Wurst und ein Mineral und das ganze war ein riesen Vergnügen, solange natürlich der eigene Klub das Spiel gewonnen hat. Auch brauchte man sich nicht zu fürchten, weder vor Hooligans noch vor Pyro. Und auch die Eintrittskarten waren noch erschwinglich, denn es gab Stehplätze. Wer sitzen wollte, der sollte ins Kino gehen. Das richtige Feeling bekommt man nicht im Sitzen.

    Dann kam aber der Aufstieg der FIFA/UEFA. Ab den 80er Jahren musste der Fussball sich neu erfinden und immer professioneller werden. Und je professioneller er wurde, um so mehr Charme hat er verloren. War früher ein UEFA Cup Spiel ein Highlight, ist es heute eine Massenware. Für mich ist die Champions League zur belanglosen Geldorgie verkommen und nicht um sonst spricht man von einer gigantischen Geldwäscherei.

    Den Vogel hat aber Deutschland mit dem Umbau der Nationalmannschaft zum „Das Team“ abgeschossen. Von der Führungsspitze, bestückt mit der CDU sehr nahe stehenden Figuren, über so weichgespülte Typen wie Jogi (Joggeli) Löw und «Everybody’s Darling» Oliver Bierhoff. Und unvergessen, in negativer Hinsicht, die bescheuerte Nivea Werbung mit Löw. Was bitte schön haben Kosmetikprodukte mit Fussball zu tun? Fehlt noch, dass auf der Kapitäns-Binde der Schriftzug „ALWAYS Ultra“ steht. Da erstaunt es keineswegs, dass aus dem Sumpf des Verderbens, der ein oder andere Opportunist, sich ein paar Streicheleinheiten bei der Politik abholt, in dem er gegen alles was rechts ist geifert. Die Zeiten sind längst vorbei, als eine Eintrittskarte bares Geld für den Klub war, denn heute wird der Klub mit Geldwäsche Mittel, manche sagen dazu Sponsorengelder, regelrecht zugeschüttet. Und wenn ich mir die neuen Nationalmannschafts Trikots mir ansehe, wird mir, auch als Nichtdeutscher, speiübel.

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  3. Beim Lesen dieses wunderbar erzählten Tagebucheintrags ist die Wut über kulturmarxistische Wertetyrannei und opportunistisch vorauseilenden Gehorsam in mir wieder mal hochgekocht. Jeder Wutanfall hinterlässt immer auch deprimierende Ohnmachtsgefühle. Die Entnationalisierung jetzt auch beim Lieblingssport der Deutschen, sichtbar an der ethnischen Zusammensetzung der Mannschaft, aber auch spürbar an der Missachtung und Unterdrückung nationaler Symbole und Gefühle. Nicht zu verschweigen, die aufgetürmten zwischenmenschlichen Barrieren durch Gender-Gaga und Politische Korrektheit. Alles Zeichen des moralischen Verfalls, schlimmer noch, Auswüchse der Dekadenz großer Teile unseres Volkes. Diese Entwicklung ist symptomatisch für die Erkrankung unserer Nation an der die Volksseele zunehmend Schaden nimmt. Hinzukommt die totale Kommerzialisierung des Sports, die jedes natürliche Wirgefühl verhindert.

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