Fußball – Über den Niedergang eines Sports – oder: Gesinnungsreine Kicker kicken sich selbst ins Abseits

In vier Tagen beginnt die Fußball-WM – und keinen interessiert es. Diese Fußball-WM wird der größte Reinfall aller Zeiten und sie wird den endgültigen Niedergang eines einstmals schönen Sports einläuten, da bin ich mir sicher.

Das deutschwoke DFB-Team reist im „Diversity-Flieger“  in den Oman ein, um sich dort in einer Mini-Vorbereitungsrunde auf die verlogenste und deplazierteste WM aller Zeiten vorzubereiten. Parole: „Diversity wins“.  Ob das ein wirklicher Gewinn sein wird, steht zu bezweifeln. Dass sie mit diesem Diversity-Flieger dann aber nicht in das streng muslimische Katar einfliegen und das fadenscheinig mit unnötigen Leerflügen begründen, mag glauben wer will. Dass man in dem heißen Wüstenstaat Katar aber in vollklimatisieren Stadien aufspielt, ist dann egal. Heuchler halt.

Fußball am Ende

Man hat den deutschen Fußball so dermaßen kommerzialisiert auf der einen Seite und ihm auf der anderen Seite seinen Markenkern und seine Identität genommen.

Es fing damit an, dass man die deutsche Nationalmannschaft in „Die Mannschaft“ umtaufte. Wer kann sich mit so etwas Indifferentem denn noch identifizieren? Zudem treten bei Länderspielen nun einmal die verschiedenen Nationen gegeneinander an. Das macht ja auch den Reiz aus. Eine Nation tritt gegen eine andere Nation an. Und die jeweiligen Fans identifizieren sich mit ihrer jeweiligen Nationalmannschaft. Aber auf einmal macht man den Nationen den Garaus und wundert sich dann, dass die Fans da keine Lust mehr drauf haben.

Ende der Nationen

Die Zeit der Nationen wird bald vorbei sein. In Deutschland ist es jetzt verpönt, sich als ein „Volk“ zu fühlen, die Deutsche Nationalflagge wurde von der ehemaligen Bundeskanzlerin Merkel verächtlich beiseite geworfen und ist auch bei den Feierlichkeiten zum Fall der Mauer kaum mehr zu sehen. Überhaupt ist alles, was mit Deutschland zu tun hat, nicht mehr gern gesehen. Alles was mit der Deutschen Kultur, der Deutschen Nation, unseren Traditionen und Bräuchen zusammenhängt, ist nicht mehr erwünscht. Man strebt die Auflösung der Nationalstaaten an. Das ist der Plan, das ist die Neue Weltordnung, oder auch „Transformation“, „Great Reset“ oder „Agenda 2030“ genannt. Diese Agenda sieht vor, sämtliche Nationalitäten auszuradieren. Und da werden der Fußball und seine Wettkämpfe zwischen den verschiedenen Nationen eben auch obsolet.

Tote Hose wegen der Toten Hosen

Und dann kommt noch hinzu, dass die gesinnungsreinen Gutmenschen auch den Fußball langsam aber sicher infiltrieren. Manche Clubchefs ätzen gegen die AfD und deren Wähler und möchten diesen Vereinsverbote geben. Und vor ein paar Jahren zeichnete der DFB die gesinnungsreinen „Toten Hosen“ sogar noch für ihren Einsatz gegen Rassismus und Rechtsextremismus aus. Überhaupt scheint es im Fußball vor lauter politischer Korrektheit nur noch darum zu gehen, gegen Rassismus, Rechtsextremismus und für Diversity zu sein. Seltsamerweise aber fällt es Fußballern immer noch schwer, sich als schwul zu outen. Damit zeige man dann „Haltung“, bilden sie sich ein. Das Problem, das die da an die Wand zeichnen, das rufen sie aber genau dadurch erst in Existenz. Es ist die größte Lüge. Aber leider glauben viele Menschen diese Lüge und meinen tatsächlich, nur noch von bösen Rassisten umgeben zu sein. Ich frage mich: Ist das nicht nur noch abtörnend, wenn der Fußballsport dermaßen antiseptisch und gesinnungsrein daher kommt?

Und dann kam Corona

Die Corona-„Pandemie“ war eine weitere Zäsur. Fans durften plötzlich nur noch geimpft oder genesen (2G) in die Stadien. Die Zuschaueranzahl wurde begrenzt. Nichtgeimpfte wurden verunglimpft. Nie werde ich vergessen, wie man auch im Fußball mit Kritikern der Coronamaßnahmen umging. Und dann die Sache mit Joshua Kimmich, der unter Druck gesetzt und in einer medialen Hetzjagd bedrängt wurde, sich impfen zu lassen. Spätestens da ist mir meine Begeisterung für Fußball endgültig vergangen.

Und dann die Trainer

Und wenn ich sie schon sehe, die Trainer, wie sie am Spielfeldrand stehen in ihren extra auf Figur geschnittenen blütenreinen, weißen Hemden, ihren Designer-Sakkos oder feinen Strick-Pullovern, den erlesenen Lambswool-Schal elegant um den Hals gebunden, die Haare perfekt gestylt, da sitzt jede Strähne. Deplatziert wirken sie auf mich, wie sie dort auf dem Platz stehen. Sie wären als Dressman für Versace auf dem Laufsteg besser aufgehoben.

Oder wenn ich an die jungen Millionäre denke und wie sie mit ihren dicken Luxus-Kopfhörern, in dunklen, maßgeschneiderten Designer Anzügen gelangweilt und unmotiviert aus dem Mannschaftsbus steigen, ihre teuren Louis Vuitton oder Gucci Kosmetiktäschchen in der Hand haltend, mit dunkeln Sonnenbrillen im Gesicht. Da denke ich: Ja, sie sind im Auftrag des DFB unterwegs und finde das Ganze einfach nur noch lächerlich und abtörnend.

Alles alternativlos, oder was?

Die Alternativlosigkeit hat auch beim Fußball längst Einzug gehalten. Selbst nach einer erfolglosen WM bleibt der alte Trainer der neue Trainer. Es geht einfach immer so weiter. In der Regierung wie im Fußball. Obwohl immer alles weiter bergab geht, bleibt der stinkende Kopf immer drauf oder wird durch einen anderen stinkenden Kopf ausgetauscht und lässt den ganzen Fisch immer weiter verfaulen.

Man hat dem Fußball seine Seele genommen. Man hat diesen Sport, bei dem es auch einmal rauer zugehen kann (und soll), nun ebenso umerzogen und glattgebügelt, wie man das auf vielen anderen Ebenen in unserem Lande tut. Männer werden zu Weicheiern umerzogen, Frauen zu Mannweibern, Kinder zu kleinen Erwachsenen, denen man schon im Kindergarten die Unschuld  nimmt, indem man sie frühsexualisiert. Märchenbücher oder bekannte Autoren wie Erich Kästner kommen auf die schwarze Liste, weil sie angeblich rassistisch sein sollen.

Vorbei ist die Zeit des Sommermärchens 2006, in dem die Fußballwelt noch halbwegs in Ordnung schien. So gerne erinnere ich mich an diesen märchenhaften Fußballsommer zurück und habe dies in meinem Artikel „Deutschland – ein Sommermärchen“ beschrieben.

Der Gesinnungsterror nimmt seinen Lauf und macht aus unserer Gesellschaft eine gleichgeschaltete, identitätslose, austauschbare und kontrollierte Masse. Und so wird aus dem Fußball eben ein seelenloses Gebilde: Durchkommerzialisiert, gesinnungrein und entnationalisiert.

Diversity wins – Der Fußball hat leider verloren!

Was bleibt? Tote Hose.

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