Mit Doppelwumms zurück in die Steinzeit – oder: In Deutschland gehen die Lichter aus

Der Besuch im Städtchen wird zusehends deprimierender. Nicht nur, dass es draußen schon recht kühl ist und dass man jetzt schon, anders als im Vorjahr mit dicker Jacke und warmen Schuhen raus gehen muss. Nein, es wird ungemütlich in unserem Land und in den Städten und zwar in jeder Beziehung.

Kaltes Land

Selbst der liebe Gott hat kein Erbarmen mit uns und beschert uns im Vergleich zu den Vorjahren einen kalten und verregneten Spätsommer bzw. Frühherbst. Ich erinnere mich noch, wie ich letzten September mit kurzen Hosen und ärmellosem T-Shirt im Garten auf der Schaukel saß und mir die wärmende Spätsommersonne wohlig ins Gesicht scheinen ließ während die Vöglein fröhlich zwitscherten und die Hühner im Garten nebenan munter vor sich hin gackerten, weil sie sich über ihre eben gelegten Eier freuten. Das waren meine letzten Tage in Tschechien und kommt mir wie eine halbe Ewigkeit vor. Meine Güte, wie hätte ich das damals ahnen können, dass wir in Deutschland und Europa plötzlich wirklich davon sprechen, in eine Gas- und Strommangellage böswillig hinein manövriert zu werden. Ebenso wenig, wie ich jemals glaubte, dass Politiker eine Impfpflicht einfordern könnten, hätte ich geglaubt, dass der Industriestandort Deutschland von der eigenen Regierung zum Abschuss freigegeben wird.

Wie gut hätten wir gerade dieses Jahr einen warmen September gebrauchen können, um dem drohenden Winter und der drohenden Gassperre, die wie ein Damoklesschwert über uns hängt, wenigstens noch für ein paar Wochen ein Schnippchen schlagen zu können.

Dass die dunkle und kalte Jahreszeit kommt ist gewiss, aber hätte sie nicht noch ein paar Wochen warten können? Noch ein paar Wochen dem Aufschub geben, das unweigerlich auf uns alle zukommen wird. Noch ein paar Wochen ein halbwegs normales Leben führen, bis das eintrifft, wovon wir alle seit Wochen sprechen und was uns als Land dann wirklich den Rest geben wird. Oder besser gesagt den Rest nehmen wird. Den Rest an Lebensfreude und Zuversicht. Den Rest an Vertrauen in den Staat. Den Rest an Lebenswürde und Gelassenheit. Denn genau DAS wird uns mit der Wärme und der sicheren Energie vom Staat genommen! Sicher ist nichts mehr, außer dass alles unsicher ist. Diese vom Staat herbeigeführte Unsicherheit hält uns wie eine fest geschmiedete Kette gefangen um uns ohnmächtig in die grüne Zeitenwende zu überführen.

So sitze ich nun hier, während ich diese Zeilen schreibe, in meiner kühlen Wohnung, dick eingepackt in einen warmen Fleece-Hausanzug, zwei Paar warme Socken übereinander und mit abwechselnd Wut und Verzweiflung im Bauch. Irgendwie kann ich mich nicht so recht entscheiden, ob ich meine Wut herausschrei(b)en sollte. Meine Wut über unsere Regierung, die uns wirklich sehenden Auges und ganz bewusst mit Doppelwumms zurück in die emissionsfreie Steinzeit wirft. Oder aber ob ich voller Verzweiflung darüber in Tränen ausbrechen sollte und mich einfach in irgendeinem Loch verkrieche, in der Hoffnung, dass das alles irgendwie und irgendwann vorübergeht. Ich fühle mich wirklich hilflos, wohlwissend, dass das alles kein gutes Ende für uns nehmen wird. Für keinen für uns.

Dunkles Land

Seit ein paar Wochen ist es spürbar dunkel geworden. Nicht nur die natürliche Dunkelheit durch den tiefen Stand der Sonne meine ich. Auch die Dunkelheit in den Städten ist bedrückend. Seit ein paar Wochen ist die wunderschöne Albrechtsburg, die man hier aus den Fenstern zu nächtlicher Stunde hell und erhaben erleuchtet sehen konnte jetzt stockdunkel. Das Wahrzeichen Meißens wird nicht mehr beleuchtet, ebenso wie viele andere Wahrzeichen oder Gebäude in anderen Städten Deutschlands. In manchen Städten wurde sogar die Straßenbeleuchtung herunter gefahren. So deprimierend ist das. Ich vermute, auch das diesjährige Weihnachtsfest wird besonders traurig, so ohne weihnachtliche Beleuchtung in den Städten und Straßen. Und auch in den Herzen ganz vieler Menschen sieht es dunkel und trostlos aus. Man sieht es an den Gesichtern der Menschen. Die sind erloschen. Eingefroren. Erstarrt. Kein Wunder, denn den meisten Menschen dämmert es, was es geschlagen hat.

Mit Doppelwumms in die Pleite

Immer mehr Geschäfte ändern bzw. verkürzen ihre Öffnungszeiten. Der Metzger hier im Ort und ein paar Bäcker öffnen jetzt nur noch ein paar Stunden täglich. Das ist der Anfang vom Ende. Irgendwann öffnen sie gar nicht mehr. Aufgrund der exorbitant hohen Energiepreise müssen sie zurückfahren. Sie wissen genau, dass sie ihren Kunden kein Brot für 10 Euro anbieten können, das würde keiner mehr kaufen. Also versuchen sie zu sparen wo es nur möglich ist. Aber irgendwann kann man nicht mehr sparen. Dann ist finito. Dann geht es ans Eingemachte.

Vom Verbraucher zum Verbrauchten

In den Staats-Gazetten und Mainstream-Fernsehsendern werden wir alle jetzt täglich zum Energiesparen animiert. Wir bekommen lächerliche Tipps, wie wir ein paar Watt Strom „sparen“ können. Den Wäschetrockner sollen wir nicht mehr benutzen und auch nicht mehr den Backofen. Die Gefriertruhe ist zu stromintensiv, ebenso wie der Fön, das Bügeleisen und die Trockenhaube. Kein Tag vergeht, wo uns nicht irgendein „Experte“ in irgendeinem Artikel ins Gehirn hämmern will, dass wir zu viel verbrauchen. Der Verbraucher, zu dem wir von Werbestrategen einst gemacht wurden, wird plötzlich zum Bösewicht. Der Verbraucher darf nicht mehr verbrauchen. Sparen ist das neue Mantra. Strom sparen, Gas sparen, Wasser sparen, kein Konsum mehr, nicht mehr essen gehen oder in den Urlaub fahren. Keine Lichter mehr zu Weihnachten, keine heiße Badewanne mehr, kein Vergnügen mehr. Nur noch Zwangsaskese, weil die grüne Agenda das so vorsieht.

Ihr merkt schon, ich bin gerade wirklich nicht gut drauf. Daher kann ich auch nichts Ermutigendes schreiben, so gern ich das auch wollte. Ich sehe nicht, wie wir das Ruder noch herumreißen können. Die Weichen sind schon lange auf „Great Reset“ gestellt und unsere Regierung zementiert das immer weiter. Sie denken überhaupt nicht daran, diesen eingeschlagenen Weg nochmals zu verlassen. Zusätzlich zu dem mit voller Absicht herbeigeführten bzw. zugelassenen Energiemangel strömen weiterhin täglich Migranten-Menschenmassen nach Deutschland. Das müssen wir alles bezahlen mit Geld, das wir für uns selbst nicht mehr haben. Wir haben keinen bezahlbaren Wohnraum für uns selbst, die Krankenkassenbeiträge werden weiter steigen und unser Vermögen wird komplett aufgezehrt durch die Energiekosten, so dass viele Menschen in absehbarer Zeit ihr Eigentum nicht mehr werden halten können. Und dann kommt die Massenarbeitslosigkeit. Viele Firmen gehen Pleite oder verlassen Deutschland und die EU. Das ist ein Teufelskreis und ich sehe nicht, wie wir das noch stoppen können.

Heute Abend werde ich mir ein Glas Rotwein gönnen. Meinen Lieblings-Merlot, den ich schon seit Jahren bevorzuge. Gebt den Traurigen Wein, heißt es in der Bibel.

Ich glaube ich werde diesen Winter viel Wein benötigen….

Ein Kommentar zu „Mit Doppelwumms zurück in die Steinzeit – oder: In Deutschland gehen die Lichter aus

  1. Hallo Tammy,
    das stimmt schon, was Du schreibst, diese Situation war aber spätestens nach Merkels „Energiewende“ klar und unvermeidbar. Viele Menschen in Deutschland haben vor dieser Situation gewarnt, ich denke an Heinrich Düpmann von NAEB oder die Leute vom EIKE, die schon immer schrieben „Nicht das Klima ist in Gefahr, sondern unsere Freiheit!“ – und sogar jetzt noch 24/7 diffamiert werden. Mir selber war das jetzige Desaster spätestens seit 2013 klar, und uns beide eint – unbekannterweise – die Lebenserfahrung. Die Mächtigen, die hinter der Zerstörung Deutschlands stehen, halte ich nicht für Genies, aber die Schwarmintelligenz dieser durch und durch bösartigen, sicher überdurchschnittlich intelligenten Menschen weiß ganz genau, wie Völker zu manipulieren sind. Ich bin als junger Mann selber einmal auf die Grünen reingefallen, daher kann ich verstehen, dass auch heute junge Menschen auf sie hereinfallen. Spontan muss ich an „Der Rattenfänger von Hameln“ denken. Alle diese alten Geschichten und Märchen haben interessante Botschaften: Es gibt viele gute Menschen, leider aber auch zu viele bösartige Menschen. Dazu kommen die Gier und der Machttrieb, und den meisten Menschen fehlt die Intelligenz, die bösartigen Machenschaften zu verstehen. Ich bin mir nur in einem Punkt sicher: Das Gute wird sich durchsetzen, es ist nur eine Frage der Zeit.
    Ich konzentriere mich nur noch auf meine Familie, andere Prioritäten gibt es nicht mehr. Leider kann ich noch nicht weg aus Deutschland, und selbst dann stellt sich die Frage, wohin man geht, um vor diesen internationalen Verbrechern an der Menschlichkeit sicher zu sein. An Tschechien dachte ich auch schon, aber in Prag wurde mir dann doch klar, dass die tschechische Regierung ebenfalls den USA hörig ist. Diese Clowns kann man auch vergessen.
    Gruß in die Welt
    Heinz

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