Staat befiehl, wir folgen Dir – oder: Was man mit einem Waschlappen tatsächlich machen sollte

Der Staat macht mir Angst. Noch mehr ängstigen mich Menschen, die all das tun, was der Staat von ihnen verlangt und sei es noch so hanebüchen oder persönlichkeitsverletzend.

Totengräber des Anstands und der Menschlichkeit

Sie tun es wirklich. Sie wollen uns tatsächlich allen Ernstes vorschreiben, wie, wie lang und mit welcher Temperatur wir zu duschen haben. Und dass wir am besten ganz darauf verzichten und uns mit einem Waschlappen waschen sollten, wie Spätzle Mao Kretschmann das uns „nahelegt“. Denn, befehlen kann er es uns noch nicht. NOCH nicht, aber das wird auch noch kommen, davon bin ich mittlerweile fest überzeugt. Freiwillig kalt zu duschen, mag gesund sein. Dazu gezwungen zu werden ist Folter. Wir schlittern in Zeiten hinein, die mir das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Aber nicht nur der Despot vom Schwabenland, nein, auch sein Seelen-Verwandter im Ungeiste und Merkels ehemaliger Musterknabe vom hohen Norden, Daniel Günther (CDU) hat krude Ideen, wie man uns Bürger zukünftig drangsalieren kann. Er möchte uns vorschreiben, wie hoch bzw. niedrig die Temperaturen in Privatwohnungen zu sein haben und dass ein Staat dies den Menschen sehr wohl vorschreiben könne.

Finstere Zeiten

In Deutschland gehen bald die Lichter aus. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Nach Habecks neuer Klimasparverordnung dürfen Schaufenster und Baudenkmäler in den Städten ab 22 Uhr nicht mehr beleuchtet werden. Türen von Geschäften und öffentlichen Räumen dürfen nicht mehr offen stehen. Dass wir bis vor gar nicht allzu langer Zeit jene Räume aufgrund des Corona Virus ständig lüften sollten, ist plötzlich vergessen. Dass wir uns vor gar nicht allzu langer Zeit unsere Hände oft, gründlich und mit warmem Wasser waschen sollten, ist plötzlich vergessen. Dass die (Körper)- Hygiene, eine der größten Errungenschaften der Zivilisation und einer der großen Verhinderer von Krankheiten und Infektionen ist, ist plötzlich vergessen.

Die Hygiene, also das Waschen mit Wasser, ist zu einem Buhmann und Klimakiller von den Ökosozialisten heruntergestuft worden und plötzlich gehört Stinken zum guten Ton in der grünsozialistisch transformierten Gesellschaft. Wer nicht stinkt, ist ein Putin-Freund und Klima-Nazi. So weit ist es gekommen. Unglaublich. Und es finden sich immer wieder stets servile, devote, bestens abgerichtete Untertanen, die das alles goutieren und mittragen und dem übergriffigen Staat somit überhaupt erst ermöglichen, derart die Persönlichkeitsrechte und die freie Entfaltung der Menschen in Trümmer zu hauen.

Anstatt sich mit Wasser zu waschen, werden wir uns in Zukunft wohl nur noch ab und zu mal mit Desinfektionsspray einsprühen dürfen. Damit ist der Hygiene in Zeiten des Great Reset wohl Genüge getan.

Passend dazu hatte ich gestern in Berlins Untergrundbahn ein Erlebnis der besonderen Art:

Ein ungepflegt aussehender und ängstlich dreinblickender Mann mit Maske, der vor der U-Bahn-Tür stand, zückte plötzlich eine Plastikflasche mit Spray hervor und sprühte vor dem Drücken auf den „Öffnen-Knopf“ jenen erst mal akribisch mit Sagrotan-Spray ein, bevor er ihn mit seinem Zeigefinger berührte. Solche Leute werden auch aufs Duschen verzichten, wenn der Staat das befiehlt. Solche Leute werden argwöhnisch und vom Staat angestachelt all jene Mitbürger oder Nachbarn beobachten, die noch nach 22 Uhr das Licht anhaben oder es wagen, ihre Wäsche mit 60 Grad zu waschen. Solche Leute werden jene anderen, die sich noch einen Rest an Eigenständigkeit sowie gesundes Staatsmisstrauen und gesunden Menschenverstand bewahrt haben in letzter, beängstigender Konsequenz als Hinweisgeber (Buschmann, FDP) bei entsprechenden Stellen denunzieren.

Anstatt Waschlappen zum Waschen zu benützen gibt es noch bessere, zielführendere Dinge, was man mit Waschlappen alles machen könnte. Seid kreativ!

Dass der Staat nicht unser Freund ist und nichts Gutes mit uns im Sinn hat, das wissen wir bereits. Aber dass unsere Mitmenschen dies ebenso nicht sind, ist eine bittere Erkenntnis.

Ein Kommentar zu „Staat befiehl, wir folgen Dir – oder: Was man mit einem Waschlappen tatsächlich machen sollte

  1. Liebe Tammy, diese bittere Erkenntnis, die du aufzeigst, teile ich mit dir. Es ist erschütternd wie sich Teile der Gesellschaft von der ÖRR – Propaganda, einlullen lassen. Der gesunde Menschenverstand scheint irgendwie unter die Räder gekommen zu sein. Ja, nicht nur der immer wieder übergriffige Staat macht mir Sorge, sondern auch Menschen die ihren Willen zur persönlichen Freiheit links liegen lassen. Wir gehen bewegten Zeiten entgegen, denn die Grünen gewinnen offensichtlich weiter an Zustimmung. Ich begreif es einfach nicht.

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