Der letzte Autofahrer – oder: Das Ende der Mobilität

Stell Dir vor, Du wachst eines sonnigen Sonntags auf und möchtest einen Ausflug mit dem Auto in die nähere oder weitere Umgebung machen, aber Du kannst nicht. Weil Du nicht darfst. Es ist autofreies Wochenende.

Immer wieder Sonntags…

Nina Scheer, Sprecherin der SPD-Fraktion für Energiepolitik und Klimaschutz bringt „Autofreie Sonntage“ ins Spiel, so wie es sie schon einmal in den 70er Jahren gab, sollte es zu einer Rohstoffverknappung kommen. Der Autoverzicht am Sonntag sollte zudem auch unser Beitrag dazu sein, dass nicht weiter Geld in Putins Kriegskasse gespült wird. Den Heizpilzen soll es übrigens auch an den Kragen gehen, was ich ja noch einigermaßen nachvollziehen kann, denn draußen die kalte Luft zu heizen, fand ich schon immer total daneben.

Das ist aber noch nicht alles: Forscher schlagen vor, eine PKW-Maut (5,4 cent pro km) einzuführen, um die fehlenden Steuereinnahmen bei Benzin und Diesel zu kompensieren. Denn, mehr Elektroautos bedeuten weniger Kohle im Steuersäckel der modernen Wegelagerer. Zudem würde eine PKW-Maut die „Verkehrswende“ beschleunigen. Lasst Euch nicht blenden: Die „Verkehrswende“ ist ein euphemistisches Blendwerk und bedeutet nichts anders als „Demobilisierung“. Lest selbst hier.

Schon interessant ist jedenfalls, wie gelegen dieser Ukraine-Krieg gerade kommt, kann man nun doch prima all jene grünen „Agenda 2030“- Pläne zur Demobilisierung der Menschen und zur Deindustrialisierung eines ganzen Landes in die Tat umsetzen und praktischerweise dem blutrünstigen Putin die Schuld dafür in die Schuhe schieben. Denn von diesem Bösewicht wollen wir nichts mehr. Dann kaufen wir lieber das dreckige Frackinggas unsers großen Bruders und besten Freundes Amerika ein und schlagen damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die USA freut es, haben sie damit doch endlich ihr Ziel erreicht, ihr Fracking-Gas auch außerhalb der USA zu verkaufen und wir können unser Image als Saubermann und Great-Reset-Streber aufpolieren. Endlich können die grünen Träume einer CO2-Neutralität  wahr werden. Dies, nämlich die CO2-Neutralität, ist eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Welche anderen Ziele diese Agenda vorsieht, könnt Ihr in meinem Artikel „NWO im Endstadium –  Warum Klima und Corona nicht die Krankheit sondern nur die Symptome sind“ nachlesen.

Frieren für den Frieden

Einige Menschen hierzulande sind mittlerweile so dermaßen gehirngewaschen und ideologisiert, dass sie, angestachelt durch kriegslüsterne Politiker und stets servile Medien zu allem bereit sind. Da hocken sie dann mit dem guten Gefühl zu den Guten zu gehören bei 16 Grad in ihrer ungeheizten Wohnung und frieren sich den Allerwertesten ab. Dass jene, die ihnen diesen Verzicht für das „Gute“ und gegen den „Bösen“ (Putin) schmackhaft gemacht haben, selbst jedoch keine Sekunde daran denken, sich hier ebenfalls solidarisch zu zeigen, auf diesen Gedanken kommen diese einfältigen Tropfe nicht. Dass die Politiker es sich in ihren warm geheizten Häuschen oder luxussanierten Altbauwohnungen am Prenzlauer Berg weiterhin gut gehen lassen, während draußen ihre Chauffeure in den dicken Mercedes EQS 580 oder Audi E-tron Staatskarossen darauf warten, die (un)werten Herr- und Frauschaften zur nächsten Sitzung in den Bundestag zu chauffieren, wo sie sich dann ihre belegten Feinkost-Häppchen und den fairen Café  in wohl temperierten Sitzungssälen schmecken und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, darauf kommen sie nicht.

In ihrer Geltungssucht, endlich einmal zu den Guten zu gehören, merken viele Menschen gar nicht, wie sie von den Einpeitschern der grünen Agenda nach Strich und Faden verarscht werden. Die Zeche, sowohl an der Zapfsäule wie auch auf der Heizkosten- und Stromrechnung zahlen sie selbst. Dass sie in der näheren Zukunft nicht mehr wie gewohnt am Sonntag zu den Eltern aufs Land fahren können, da sie kein Auto mehr besitzen dürfen oder dass sie nicht mehr für einen kurzen Wochenendtrip mit dem Flieger nach Mailand oder Madrid zum Shoppen jetten können, das wird ihnen irgendwann einmal auffallen. Dann ist es aber zu spät.

Wer wird denn da in die Luft gehen?

Das lassen sich die grünen Weltverbesserungsideologen nicht zweimal sagen: Zuerst sind es nur Sonntagsfahrverbote. Danach wird das auf das ganze Wochenende ausgeweitet. Noch ein wenig später müssen die Menschen ihre Gründe darlegen, warum sie ihren Wagen benutzen (Weg zur Arbeit, zum Arzt) und werden bestraft, wenn sie just for fun durch die Gegend kutschieren und schließlich wird staatlicherseits das schon seit langem geplante Ende des Autos eingeläutet. Nur noch sehr wenigen Menschen wird es dann gestattet sein, ein Auto zu besitzen, das natürlich ein Elektrofahrzeug sein muss. Der Rest der Menschen wird dann so leben wie vor 100 Jahren. Es ist dann nicht mehr möglich, im eigenen Auto in die nächst größere Stadt zum Shoppen oder in den Urlaub zu fahren. Fliegen geht dann auch nicht mehr und wenn, dann wird es so dermaßen unerschwinglich sein, dass sich das kaum noch einer leisten kann und will.

Tatsächlich ist es so, dass der Flugverkehr seit Corona drastisch abgenommen hat. Gestern telefonierte ich mit einem Offenbacher Freund, der mir bestätigte, dass es seit zwei Jahren über Offenbach so ruhig geworden ist wie noch nie und nur noch ab und zu mal in langen Abständen ein Flieger über Offenbach zum Frankfurter Flughafen zum Landeanflug ansetzt. Ich erinnere mich, zu meiner Zeit, als ich seit den späten 80er Jahren ins Rhein-Main-Gebiet zog, dass der ohrenbetäubend laute Fluglärm manchmal wirklich unerträglich war. Gerade wenn man unter bestimmten Einflugschneisen lebte kamen die Flieger im zwei-Minuten-Takt rein, so dass man im Sommer wegen des Lärms das Fenster schließen musste, wollte man im Fernseher noch etwas verstehen. Das ist jetzt komplett anders geworden und ich denke, das wird auch so bleiben. Die Zeit des Viel-Fliegens ist vorbei und sie wird auch nicht mehr wiederkommen.

Bleibe zuhause und freue Dich an Wasser und Brot

Auch die Zeit der Viel-Urlauberei hat sich erledigt. Die Zeiten, in denen Menschen ein paar Mal pro Jahr in den Urlaub düsen sind vorbei. Erstens gibt es viele Hotels gar nicht mehr, weil die seit den harten Corona-Maßnahmen über den Jordan gegangen sind. Zweitens sind die verbliebenen Hotels viel teurer geworden, ebenso die Restaurants. Den Rest erledigen exorbitant hohe Benzin- und Flugkosten sowie sonstige Gebühren. Überhaupt hat sich fast alles erledigt in unserem Lande, was mit Vergnügen und Freiheit zu tun hat. Wie eine Bleidecke haben sich die Corona-Maßnahmen-Verbote über unser einstmals freies Land gelegt und jegliche Spontanität, Lebensfreude und den Lebensmut der Menschen erstickt. Und es ist kein Ende abzusehen. Jetzt zeichnet sich ab, dass uns bestimmte „Basisschutz-Maßnahmen“ noch weiterhin, vielleicht für immer, erhalten bleiben. Sogar im Sommer sollen wir Masken tragen und in „Hot-Spots“ soll es möglich sein, wieder örtlich begrenzte Lockdowns bzw. „2- oder 3G-Regeln“ und Kontaktbeschränkungen zu verordnen.

Es deprimiert mich und fassungslos sehe ich auf all die Menschen, die, aufgehetzt und angestachelt von Regierung und Medien, mit dazu beitragen, diese menschenverachtende Agenda der Eliten voranzutreiben und fest zu zementieren.

Ein Auto zu besitzen wird in Zukunft der Vergangenheit angehören. Freiheit, Spontanität und ein unbeschwertes Leben wird in Zukunft ebenfalls der Vergangenheit angehören.

Ein Kommentar zu „Der letzte Autofahrer – oder: Das Ende der Mobilität

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