Hybris – oder: Der Größenwahn unserer Politiker

Es wird immer offensichtlicher, dass Deutschland sich zu einer autoritären Willkürkratie entwickelt hat, aus der es anscheinend kein Entrinnen mehr gibt. Jetzt postuliert Spätzlemao Kretschmann großmäulig, dass es vor Ostern keine Lockerungen geben werde.

Deutschland nicht ganz dicht

Viele Länder rings um Deutschland, wie z.B. Dänemark, Schweiz, England, Spanien, Österreich öffnen bzw. fahren ihre Maßnahmen bis Mitte Februar fast bis auf null runter und in Deutschland soll weiterhin alles dicht bleiben. Und wenn es nach Kretschmann geht noch weitere zehn lange Wochen bis Ostern. Was soll das?

Die Datenlage sei nicht ausreichend für Lockerungen, heißt es. Aber die harten Maßnahmen weiter beibehalten, dafür reicht die nicht ausreichende Datenlage dann doch. Geht es noch unverschämter?

Hybris

Die Hybris und der Realitätsverlust einiger Politiker in Deutschland sind unerträglich geworden. Politiker wie Kretschmann, Lauterbach, Scholz & Co. sind trunken vor Machtrausch und irre geworden in ihrem Wahn lechzen sie wie tollwütige Tiere nach Blut danach, den Menschen immer neue und menschenverachtendere Schikanen aufzuerlegen. Die Gier nach Macht bestimmt ihr Sinnen und Trachten. Sie zeigen mittlerweile ungeniert ihre hasserfüllte Fratze. Sie scheinen Gefallen darin gefunden zu haben, die Menschen zu drangsalieren und zu erpressen. Kleingeistigen Menschen Macht zu geben, hat sich in der Geschichte schon immer als fatal erwiesen!

Vor Kurzem meinte Kretschmann, dass sich die Wissenschaft (Virologen) aus der Politik heraushalten bzw. sich nicht in die Corona-Politik einmischen sollte und erntete dafür einen verdienten medialen Shitstorm. Das konnte und wollte der schwäbische Maoist natürlich nicht auf sich sitzen lassen und daher legte er jetzt noch weiter nach. Ist der Ruf erst ruiniert… Tatsächlich gibt er sich nun keinerlei Mühe mehr, den Anschein zu wahren, dass er es als besorgter Landesvater gut meine.

Unsere derzeitigen Politiker – was sind das für Menschen?

Absolut erschreckend, wenn ich mir auch Deutschlands andere „Spitzen“-Politiker so ansehe.

Bei unserem Bundeskanzler Olaf Scholz wird es mir schon himmelangst. Das Sprichwort, dass meist nichts Besseres nachkommt, hat sich leider voll als wahr erwiesen. Emotionslos, aalglatt, wie ein Zombie spult er seine Reden ab. Jemand meinte, er sei eine KI, also eine künstliche Intelligenz. Ich würde „Intelligenz“ streichen, dann stimmt es. Scholz wirkt wie ein Sparkassendirektor aus Hintertupfingen, der von irgendwelchen mächtigen Hintermännern protegiert und gedeckt wird und dadurch an der Macht sein darf. Seine vielen Leichen im Keller haben ihm bisher nicht geschadet und man fragt sich, warum das wohl so ist?

Es ist fast müßig, all die grauenhaften Politiker, die derzeit die Geschicke unseres Landes bestimmen aufzuzählen. Allesamt sind sie erbärmliche Gestalten. Und das macht sie so gefährlich, denn sie sind in ihrer Erbärmlichkeit und Minderbemitteltheit ideale Werkzeuge für die Strippenzieher dahinter.

Ich bin müde

Ich bin müde geworden. Seit zwei Jahren bestimmt der Corona-Komplex auf meinem Blog die meisten meiner Artikel. Seit zwei Jahren begleite ich die Ereignisse rund um Corona und beackere dieses Thema wirklich von allen möglichen und unmöglichen Seiten. Ich schreibe meine teilweise dystopischen Artikel immer in der Hoffnung, dass es doch nicht ganz so schlimm kommt, wie von mir beschrieben und prognostiziert. Aber eines ist doch klar: Es geht um eine Agenda, die vorangetrieben werden soll und zwar auf Teufel komm raus. Über diese Agenda habe ich sehr viel geschrieben und sie ist keine Verschwörungstheorie, sondern uns allen zugänglich. Von dieser Agenda sprechen die herrschenden Staatschefs quer durch Europa und der Welt. Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen, auch „Green Deal“, „Große Transformation“, „Neue Weltordnung“ oder „Great Reset“ genannt ist kein Hirngespinst  oder eine krude Idee! Sie ist geplant und soll umgesetzt werden. Corona ist nur ein Mittel zum Zweck und verleiht der Agenda den nötigen Vorschub. Unter dem Gesichtspunkt der Agenda ist alles, auch und vor allem das Agieren der Politiker jetzt in der Corona-Krise zu bewerten! Es ist eine grüne Verbots Ideologie, die die Welt, in der wir leben massiv verändern (transformieren) wird. Und daher sind es auch gerade grüne und linke Politiker, die sich jetzt durch Corona erhoffen, diese Transformation schnell und erbarmungslos umsetzen zu können. Leider haben sich so gut wie alle Parteien dieser neuen Agenda verschrieben. Daher hacken sie sich auch gegenseitig kein Auge mehr aus. Daher fühlen sie sich alle so sicher in dem was sie tun und vor allem den Menschen in diesem Lande ANtun. Daher können Menschen wie Kretschmann, Lauterbach, Scholz und wie sie alle heißen weiter ungestört schalten und walten.

Deutschland, wo sind Deine Trucker?

Viele Menschen in Deutschland sind obrigkeitshörig, denkfaul, wohlstandsverfettet, bequem und nach jahrzehntelanger Indoktrination durch Medien aber auch durch die Lehranstalten gehirngewaschen. Da ist nichts mehr zu holen. Toll sind natürlich all die vielen Spaziergänger in den Städten, die auch Hoffnung machen, aber genügt das?

In Kanada zeigen die Trucker-Proteste, was sie von den Willkürmaßnahmen der Regierung Trudeau halten. Vielleicht bräuchten wir hier in Deutschland zusätzlich zu den Spaziergängen auch so etwas? Etwas, das noch mehr Eindruck macht als spazieren zu gehen. Ich wüsste wirklich nicht, wie man denen da oben sonst noch beikommen kann.

Am ärgsten fällt der Größenwahn die kleinen Kreaturen an.

Deutsches Sprichwort

3 Kommentare zu „Hybris – oder: Der Größenwahn unserer Politiker

  1. Immer an das Geldproblem denken, Tamara!

    Es gibt keinen Gläubiger außerhalb des Systems, denn jedes Gläubigers Guthaben sind letztlich die Schulden der anderen. Es gibt kein „Geld an sich“, das man außerhalb des Systems als Vermögenswert davontragen könnte. Schulden und Guthaben sind eins und nicht getrennt denkbar. Guthaben/Schulden sind sinnlos, wenn man sie nicht innerhalb des Systems in Zahlungen weiterverkauft. Brächte man die Schulden zum Verschwinden, wären auch die Guthaben weg. Sie wären wohl aus der Welt zu schaffen, indem die Gläubiger von sich aus die Schulden strichen, was das gleiche wäre wie der Verzicht, das eigene Guthaben weiterzuinvestieren, also den Schuldendienst eines Schuldigers an andere weiterzuverkaufen. Aber warum sollten die Gläubiger das tun? Generöser Machtverzicht? Das ist rein hypothetisch und wird natürlich niemals stattfinden.
    Grundsätzlich ist das System aus Gründen des Selbsterhalts des menschlichen Lebens zu einem Weiterwirtschaften gezwungen. Es wird immer jemanden geben, der sich für das eigene Überleben bei einem anderen verschuldet, z. B. für Nahrung seine Arbeitsleistung anbietet, ein Darlehen aufnimmt, das er abstottern muß usw. Es wird immer Vorfinanzierungen geben, die erst mit der Zeit wieder hereingewirtschaftet werden können. Allein das hält das System am Laufen und häuft über die Zeit immer weiter Schulden/Guthaben auf, die durch im System implementierte „Transaktionskosten“ vermehrt werden. Dazu zählen z. B. Steuern für staatliche Dienste oder die Notwendigkeit des termingerechten Tilgens von Kontraktschulden, was es erfordert, über das für das eigene Auskommen Notwendige hinaus einen Mehrwert zu erwirtschaften und sich für die Erfüllung von Zahlungsterminen durch Teilnahme am Wirtschaftssystem weiterzuverschulden.

    Das System gerät in die Krise, wenn realwirtschaftlich die Tätigkeiten, die zur Erfüllung des Schuldendienstes notwendig sind, nicht mehr durchgeführt werden können. „Schuldendienst“ ist die Rückzahlung von Krediten, das Zahlen von Steuern, die immer jeweils zu bestimmten Terminen fällig sind. Die Realwirtschaft gerät ins Stocken, wenn z. B. Rohstoffe und/oder Energie mangeln (Grenzen des Wachstums?) oder einzelne Produkte (die Vorprodukte für andere Produkte sein können) nicht rechtzeitig beschafft werden können. Das kann externe Gründe haben (z. B. Naturkatastrophen, Unfälle), oder interne Gründe, weil Wirtschaftsakteure ihre Schulden nicht mehr zahlen können, pleite gehen und als Rädchen in den Produktionssystemen und Lieferketten ausfallen. Dann kann eine Abwärtsspirale entstehen und sich die Wirtschaftsakteure durch ihre Verbundenheiten dominoartig zum Fallen bringen. In dem Maße, in welchem dies geschieht, werden die virtuellen Schulden/Guthaben wertlos, denn es kann für sie weniger gekauft werden und ein Guthaben, das letztlich die Schuld eines Wirtschaftsakteurs ist, der seinerseits nicht mehr leisten kann, ist praktisch wertlos. In solchen Fällen springt nunmehr der Staat mittels der virtuellen „Druckerpresse“ ein und kippt sich auftuende Löcher in den Tilgungsketten schlicht mit neuem Gelde zu, dem aber (wie den ausgefallenen Schulden) ebenfalls kein realer Wert gegenübersteht. Einem schrumpfenden, stagnierenden oder allzu langsam wachsenden Wirtschaftsvolumen steht eine wachsende Geldmenge gegenüber, was unterm Strich zur Geldentwertung führt.

    Kryptogeld ist auch nur eine hohle Nummer, virtuelle Zahlen, denen kein realer Wert in der grobstofflichen Welt gegenübersteht (also materielle Güter oder zeitabhängige Dienstleistungen, die vom Menschen mit einem bestimmten Wert bedacht werden). Das Austauschen eines abstrakt-virtuellen „Wertes“ gegen einen anderen, ist allenfalls ein psychologischer Trick, der am System und seinen Problemen aber überhaupt nichts ändern wird. Letztlich tauscht man nur eine Druckerpresse gegen eine andere, d. h. einen technischen Mechanismus der Geldschöpfung gegen einen anderen, ohne daß sich dadurch substantiell etwas ändern würde. Ob das Geldmonopol (Kontrolle über Ausweitung, Verknappung) bei den Banken liegt oder in der Blockchain anonymisiert ist, dürfte nebensächlich sein.

    Gruß

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    1. Werter Heinrich, vielen Dank für diesen tollen Kommentar. Ihre Ausführungen kann ich zu einhundert Prozent unterschreiben. Leider ist es aber so, dass die wenigsten unser Schuldgeldsystem verstehen. Verstehen werden sie es erst, wenn sie mit der berühmten Schubkarre voller Geld ihre Frühstücksbrötchen einkaufen gehen und merken, dass das Geld nicht noch für die Butter und Marmelade reicht. Beim letzten wird der Groschen dann fallen, wenn er realisiert, dass die Schubkarre unendlich mehr Wert hat, als der ganze Inhalt voller wertloser Geldscheine.

      Gerade eben kam die Meldung, dass die EZB die Zinsen bei Null Prozent weiter stehen lässt. Ein fataler Fehler, aber ähnlich wie seinerzeit auf der Titanic, gilt Volldampf voraus. Früher zu Zeiten Alan Greenspans reichte eine Senkung der Zinsen von 0,25 bis 0,5 Prozent und die Wirtschaftsleistung wurde dadurch erhöht. Aber nicht so heute. Seit einer gefühlten Ewigkeit hält uns die EZB im Nulllzins Hamsterrad gefangen. Und obwohl wir immer schneller strampeln, kann die EZB das BIP nur künstlich mit den Schattenwirtschaften Drogen und Sex schön rechnen. Und wer rechnen kann, stellt fest, dass die Inflation schon im zweistelligen Bereich zu hause ist. Alles Anzeichen, dass das Ende näher ist, als uns lieb sein kann. Gruß Robert

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      1. Der „moderne“ (in Evolas Sinne), zivilisierte (in Spenglers Sinne) Mensch organisiert sich über seinen Staat, bzw. wird über diesen organisiert. Seine ursprünglichen sozialen Bindungen sind verloren/aufgelöst. Er hat keine Kultur mehr, die sein Leben sozial, mental und spirituell strukturiert.

        Die soziale Verwurzelung hat sich in den letzten 200 Jahren sukzessive von in Dorfgemeinschaften verbundenen Sippen mit vielen, zahlenmäßig jeweils stark vertretenen Generationen zu großstädtischen „Singlehaushalten“ aufgelöst.

        Deren ursprünglichen sozialen Funktionen (Erziehung, Ausbildung, Beruf, Verteidigungsfähigkeit, Rückhalt in Krisenzeiten, Altersversorgung) wurden vollständig an den Staat abgegeben bzw. an übergeordnete, ferne und anonyme Institutionen, d. h. an den Leviathan. Dieser übernimmt durch ideologische Einnordung sogar die Funktion der alten Religion, die ihre Institutionen und Lehren ebenfalls am Zeitgeist ausrichtet.
        Ohne das für ihn sorgende System hat der einzelne Mensch keine geistigen und materiellen Ressourcen, auf denen ruhend er gegen eine zerstörerische Übermacht antreten könnte. Wenn der Staat wie heute selbst korrumpiert ist, kann sich der moderne Mensch nicht anders helfen, als den Staat anzuflehen, wieder ein guter zu werden, oder die anonyme Masse zu beschwören, ihre staatlichen Freiheitsrechte wahrzunehmen. Er ist auf das Übel angewiesen, das es zu bekämpfen gilt. Daher wird jedes Bestreben in diese Richtung wieder dieses Übel hervorbringen oder bereits in den Anfängen scheitern. Scheitern deswegen, weil die erdrückende Mehrheit der isolierten, bindungslosen Massenmenschen das System nicht in der Tiefe reformieren wollen wird, die nötig wäre. Sie würden ihre eigene Lebensgrundlage angreifen und liefen Gefahr, buchstäblich vor dem Nichts zu stehen.

        Die ursprünglichen, organisch über lange Zeit gewachsenen traditionellen Bindungen lassen sich nicht auf einmal per Befehl wiederherstellen, selbst wenn man ein Bild hat, wie diese ursprünglich aussahen. Sie sind auf viele Generationen hin, in denen die Menschen auf sich gestellt und ohne sorgenden Staat leben müßten, verloren.

        Bedrohungen wie den heutigen würde man aus dem unmittelbaren Lebensumfeld, mit den Menschen, von denen man tagtäglich umgeben ist, begegnen. Sie würden eine innerlich resiliente und nach außen wehrhafte Sphäre des überblickbaren Lebensumfeldes neben vielen anderen gleichartigen bilden. Darauf hierarchisch aufbauend könnten Führer/Fürsten zurückgreifen und ganze Regionen oder Reiche durch Koordination der Kampffähigkeit nach außen wehrhaft machen. Jede Ebene würde dabei lediglich die Bereiche zusammenfassen, die im Horizont des eigenen Lebensumfeldes der agierenden Personen liegen, welches für den Fürsten in Form der ihm verbundenen Vasallen bestand, für den Kaiser in Form der ihm verbundenen Fürsten.
        Auf diese Art, hierarchisch und nach dem Führungsprinzip war die traditionale Welt aufgebaut. Dabei übernahm jede Ebene die Aufgaben, für die sie geeignet war. Das (jeweilige) Reich bildete eine Einheit, gleichwohl die Menschen ihre Angelegenheiten weitestgehend autonom regelten. Das ging so weit, daß selbst jede Landschaft ihre eigene Gerichtsbarkeit und ihr eigenes Recht hatte. In jedem Hause waren Waffen. Grundlegende Lebensfunktionen wurden nicht von der höchsten Ebene an sich gezogen. Vielmehr spiegelte jede Ebene in ihrem Maßstab den Geist und die Seele der gesamten Kultur wieder, wobei sich die Stufen jeweils zu Organismen höherer Ordnung verbanden, die ihrerseits die Kultur wiederspiegelten, die sich so immer mehr zur Hochkultur ausprägte.

        Der Gegensatz ist:
        Hierarchisch, organisch, von unten nach oben wachsend ⇎ kollektivistisch, anorganisch/systematisch, von oben nach unten gleichgerichtet

        Man sollte übrigens nicht übersehen, daß die Nationalidentität nichts war, auf das man sich sinnstiftend bezogen hätte. Deutsch (oder englisch usw.) war man ganz selbstverständlich, so wie man Mensch war. „Diut“ heißt ja nichts anderes als „Volk“ und war die selbstverständliche Grundlage und Eigenschaft all dessen, was man kannte. Man definierte sich eher noch über den Herrschaftsbereich eines Fürsten, in dem man lebte. So gehörte man z. B. zu denen vom Westufer des Ammersees, die im Einfluß des Grafen von Andechs standen.

        Die Beschwörung der Nation war bereits eine Stufe des Verfalls. Die Entwurzelten in den ausufernden Großstädten bemühten die Nation als die einigende Klammer. Es handelte sich um einen niedrigen gemeinsamen Nenner, der von der damaligen Masse geteilt wurde.
        Heute ist man hingegen Mensch und der Nationalismus wurde von der Menschheitsreligion abgelöst, was eine noch viel dämlichere, primitivere Klammer darstellt, weil es nur noch die Tierwelt gibt, gegen die man sich abheben könnte. Die Frage ist, wann auch diese Schranke fällt.

        Amerika war nie ein organisch gewachsenes Gebilde, das man als Gegensatz zum Vergleich mit unserer heutigen Zeit heranziehen könnte. Die Entwurzelten und Rechtlosen aus vielen Völkern zogen dort hin, ähnlich wie der überflüssige Überschuß aller Kontinente heute nach Europa strömt. Die „amerikanische Nation“ wurde abstrakt entworfen, über die Verfassung definiert und auf das ethnische Konglomerat übertragen, daß sich in der Weite des Kontinents ansammelte. Seitdem bilden die USA die Blaupause für die westliche Zivilisation. Alle Prinzipien (Geld, Technik, Demokratie usw.), nach denen die Auflösung fortschreitet, werden in den USA auf die Spitze getrieben und idealtypisch ausgeprägt. Europa ist heute bestrebt, nach dem Vorbilde der „amerikanischen Nation“ eine „europäische Nation“ zu erfinden, wobei islamische und afrikanische Zuwanderer die Rolle der Europäer in Amerika einnehmen, die eingeborenen Europäer die Rolle der Indianer, die durchaus eine organisch wachsende Hochkultur hätten bilden können, wären sie nicht von Europäern über ihre Widerstandskraft hinaus überschwemmt worden. An dieser Stelle erschöpft sich auch die Vergleichbarkeit, denn wir stehen am unfruchtbaren Ende eines Zyklus und haben mangels ursprünglicher, organisch-hierarchischer Organisation keinerlei Widerstandskraft und -möglichkeit mehr. Der Einzelne kann sich nicht wehren, weil er in sich und in seiner Umgebung nicht das Fundament für Widerstand findet, welcher (wie der Begriff sagt) etwas braucht, das – darauf geruht werdend – dagegendrückt.

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