Baerbocks blauer Bademantel – oder: Die neue Deutsche Nach-Lässigkeit

Die ganze Nacht zermarterte ich mir mein Gehirn, ob ich einen Artikel zu Baerbocks modischer Entgleisung schreiben oder ob ich doch besser den Bademantel des Schweigens darüber legen sollte. Ich entschied mich für Ersteres, denn zu peinlich und erwartbar ist Baerbocks Auftreten auf der weltpolitischen Bühne. Und das meine ich nicht nur modisch.

Wenn der Lidl mal wieder Aktion hat…

Da schreitet sie also voller Stolz und hocherhobenen Hauptes voran, die Repräsentantin Abwrackistans, voller Elan, ihre Haare strähnig vom Wind zerzaust,  den blauen Bademantel aus der Lidl-Restpostenaktion in Gr. XL für 5,99 € lässig, lose und locker vorne gebunden, eine Kragenhälfte verspielt eingeschlagen, die überlangen, verknitterten und elegant hochgekrempelten Ärmel, unter denen ihre Hände zu Fäusten geballt hervorgucken mit passender blauer Maske….

Ein perfektes Sinnbild ist dieser laufende Bademantel für das Land, das gerade von einer grünen Clique und Ihren Claqueuren zugrunde gewirtschaftet und aufs politische Abstellgleis gestellt wird.

Melanias Mantel

Vor ein paar Jahren gab es schon einmal medialen Wirbel um einen Mantel, oder besser gesagt um die Trägerin eines Mantels. Und zwar ging es um Amerikas damalige First Lady, Melania Trump, die es wagte, in ihrem Weihnachtsfilm vom Weißen Haus in einem weißen Mantel vor dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum zu den Menschen zu sprechen. Wunderschön sah sie aus und wie immer, modisch über jeden Zweifel erhaben. Dazu eine Top-Figur und Top-Haltung, das sage ich als Frau ohne Neid. Eine wirklich attraktive Frau, die wahrscheinlich sogar in einem Kartoffelsack noch eine gute Figur machen würde. Einziges Problem: Melania gehörte nicht zu den Guten. Durch ihren verhassten Ehemann Donald Trump, an dem die Presse von allem Anfang kein gutes Haar lies und sich täglich abarbeitete wurde auch Melania von der Deutschen Presse durch den medialen Kakao gezogen. Egal, was sie anhatte, immer wurde gelästert und kritisiert.

Trauriger Höhepunkt war aber eben jenes Weihnachten 2019, als die ganze Nation Deutschland Anstoß an Melanias Mantel nahm. Ich widmete dieser Provinzposse damals sogar einen eigenen Artikel, den Ihr gerne hier nochmal nachlesen könnt: „Melanias Mantel

Tja, so ist das eben in unseren Tagen. Über die stets fantastisch gekleidete Modeikone Melania ablästern, aber zu Baerbocks modischer Entgleisung den Mantel des Schweigens legen. Kein Wort in unserer Presse zu diesem modischen Totalausfall. Im Gegenteil, die Presse schwärmt von der neuen „feministischen Außenpolitik“ und „Lässigkeit“ Baerbocks.

Feministische Außenpolitik

Was soll das eigentlich genau sein? Ist es feministisch, wie Frau Flodder auszusehen? Oder ist es einfach nur mehr eine hohle Werbephrase, damit Lieschen Müller niemals vergisst, worauf es einzig und allein in Deutschland nur noch ankommt? Nämlich auf feministisch gebürstet zu sein und garniert mit einer großen Prise Gender? Um mehr geht es anscheinend in Deutschland nicht mehr. Auf jeden Fall ist es bemerkenswert, wie Baerbock es schafft, die niedrigsten Erwartungen immer noch weiter zu unterbieten.

Dass Baerbock ansonsten voll auf Nato- und EU-Agenda 2030 Linie ist und gegen Russland zündelt, war erwartbar. Also nichts Neues unter der Sonne. Nun hat also der Bademantel den ewigen Hosenanzug abgelöst.

Im Gegensatz zu Melania kann man sagen: Baerbock kann alles tragen, ihr steht nix. Und sie kann alles sagen, es ist immer peinlich.

3 Kommentare zu „Baerbocks blauer Bademantel – oder: Die neue Deutsche Nach-Lässigkeit

  1. Der letzte Satz ist wieder einmal Volltreffer, TOP. Nach der Wahlfälschung in USA ich hatte Schlimmes erwartet für euer Land, dass es so abartig wird mit der „Regierung“ ich hatte nicht erwartet. Schönes Wochenende für dich, liebe Tamara und Grüße von meiner Frau, die deinen Blog auch sehr gerne liest, ihr Deutsch wird immer besser. 🙂

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  2. Gefällt mir, was du schreibst. Ja, die Presse ist grün-feministisch verschwurbelt. Und es fällt auf unfruchtbar- feministischen Boden. Seit 50 Jahren werden Frauen davon überzeugt, dass sie von bösen rechten Männern unterdrückt werden. So gut wie alle haben es geschluckt und glauben daran.

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