Great Reset in Waldkappel – oder: Wie eine Kommune das umsetzt, was Klaus Schwab in seinem Buch propagiert

Durch Zufall blieb ich beim Zappen über die Deutsche Sendelandschaft beim Hessischen Rundfunk hängen. Eine Reportage über zwölf Leute, die sich zu einer Kommune in Nord-Hessen zusammen geschlossen haben und ihr Leben alternativ und nachhaltig leben und gestalten wollen, erweckte meine Neugier. Also sah ich mir diesen 45minütigen Bericht an und traute meinen Augen und Ohren nicht, was ich dort sah.

Nachhaltig leben, Nein Danke!

Eine Gruppe aus zwölf Leuten, die sich aus ganz Deutschland zusammen gefunden haben, leben gemeinsam in einer ehemaligen Mühle „Fuchsmühle“ im Werra-Meißner-Kreis in Nord-Hessen. Sie leben und arbeiten dort gemeinsam in dieser Mühle, teilen sich Tisch und Bett, leben vegan und nachhaltig. Ihre unterschiedlichen Einkommen werfen sie in einen gemeinsamen Topf, aus dem sie gemeinsam ihr Leben und ihre Ausgaben bestreiten. Wer nichts oder wenig verdient, profitiert von denen die viel verdienen. Zu Beginn teilten sie sich sogar einen einzigen Schlafraum, in dem sie alle gemeinsam schliefen. Nach ein paar Monaten stellte sich das jedoch als nicht praktikabel heraus und so richteten sie „Privat“-Räume ein, die jedoch jederzeit von allen anderen betreten und benutzt werden dürfen. Sogar die Kleidungsstücke teilen sich diese Menschen. Keiner (außer eine Person) besitzt in dieser Kommune eigene Kleidung. Es gibt gemeinsame Kleiderschränke unterteilt in die verschiedenen Kleidungsteile wie Hosen, Röcke, Pullover, Unterhosen, BH’s etc. Jeder nimmt sich, was gerade da ist und worauf er Lust hat. Niemand besitzt etwas, das ihm oder ihr allein gehört. Nicht einmal noch die Unterhose oder der BH! Glaubt Ihr nicht? Dann schaut mal selbst.

Hier der Link zum kompletten Bericht

Die langhaarigen Zausel (früher Männer genannt) mit ihren Rainer Langhans Gedächtnisfrisuren und Pluderhosen sowie die Frauen dort machten insgesamt einen schmuddeligen und ungepflegten Eindruck und erinnern mich stark an Sektenmitglieder. Insgesamt wirken sie alle aber wirklich überzeugt und glücklich in ihrer alternativen und nachhaltigen Lebensform.

Mich hat das stark an das erinnert, was Klaus Schwab in seinem Buch „Great Reset“ beschrieben hat und was die Ziele der „Agenda 2030“ sind: Keiner besitzt mehr etwas, Eigentum ist verpönt. Es gibt keinerlei Privatsphäre. Alles wird geteilt. Auf den Tisch kommt nur veganes Essen. Individualität gibt es nicht mehr.

Der Unterschied zu einer Sekte ist, dass der Guru dort keine einzelne Person oder Anführer ist sondern die Unterwerfung (sie nennen es natürlich „Überzeugung“) unter einen Grundgedanken bzw. eine Philosophie ist, an der nicht gerüttelt oder gezweifelt werden darf.

Ob die Menschen, die nachhaltig glücklich leben auch nachhaltig glücklich sein werden, das ist hier die Frage!?

Ich verurteile nicht, wie diese Menschen dort leben. Aber ich weiß sehr genau, dass ich NIEMALS so leben könnte und wollte. Und mir wird himmelangst, dass man uns Menschen allesamt zu dieser „nachhaltigen“, besitzlosen und vollkontrollierten Lebensweise zwingen möchte.

5 Kommentare zu „Great Reset in Waldkappel – oder: Wie eine Kommune das umsetzt, was Klaus Schwab in seinem Buch propagiert

  1. hm – also, ich finds gut, daß die das ausprobieren.

    Gut – mit 25 – 35 Jahren sind sie spät dran am Probieren – vllt. 10 Jahre früher?

    Hat mich sehr an die Verwirrungen und Irrungen eines Taugenichtses erinnert – „Aus dem Leben eines Taugenichts“ – war das nicht von Eichendorff?

    Lustig fand ich den Einwurf, sie würden sich jmd. mit Lebenserfahrung wünschen.
    In dieser Gruppe wäre genau der der größte Depp, weil ihm niemand glaubt.

    Und unglaubwürdig sind sie.
    Denn sie wollen alternativ auf dem Lande wohnen – aber schon den Kaufpreis bringen sie nicht in Eigenverantwortung auf die Reihe.

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  2. Liebe Tammy, ich hab nach deinem Bericht mir auch das verlinkte Video angeschaut. Ich weiss nicht aus welchem familiären Verhältnissen die Kommunen-Mitglieder kommen. Dürfte aber eine Rolle spielen. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass meine Enkel sich für so eine Lebensform entscheiden. Meine Kinder leben in der traditionellen Form der Familie, wie alle unsere Freunde Bekannte und Verwanden. Ich vermute dass dies eventuell mit dem Genderthema in Verbindung steht. Dort soll es ja keine Familie mehr in der bekannten Form mehr geben. Ich jedenfalls könnte mir nicht vorstellen so zu leben. Hängt sicher auch mit den zurückgelegten Lebensjahren zusammen. Aber wenn es den jungen Leuten so gefällt, bin ich der letzte der dies nicht akzeptiert und gegebenenfalls auch unterstützt, so wie es im Video auch von den Dorfbewohnern bestätigt wurde.

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  3. Was die gesellschaftliche Atmosphäre anbelangt, scheint mir, daß sie in den letzten Jahren insgesamt drückender geworden ist. Die freie Entfaltung des Geistes, sei sie kreativ, intuitiv erkenntnismäßig/philosophisch und vielleicht auch die geistigen Sinne an sich betreffend, scheint mir weniger möglich zu sein. Die Menschen sind in den Narrativen und Lebenslügen gefangen und repetieren, seien sie nun für oder gegen etwas (z. B. „Impfung“ als ein von unbekannten Orchestratoren angeschlagenes Thema), nur dialektisch, was ihnen von anderen Gedankengebern eingegeben wurde. Kaum einer tritt aus diesem Ablauf, in dem einem die Themen und dazu zu denkenden Gedanken vorgegeben werden, heraus und hinterfragt dieses Theater von einer Metawarte aus. Überall wird das Nachbeten der gängigen Gedanken als Ausweis, daß man dazugehört und mitspielt, verlangt. Anders wird man gar nicht verstanden und landet in einer entsprechenden Schublade (etwa als „Querdenker“, was früher ein Kompliment war). Entsprechend findet man immer weniger Menschen, mit denen man sich überhaupt auf substantieller Ebene unterhalten kann. Ich vermute, daß in dieser Dunstglocke aus Moralisierung, Emotionalisierung, Gedankentrümmern und zu Pseudoreligionen aufgeblähten Wissenschafts- und Ideologiefragmenten, denen immer wieder nachgedacht wird, ohne daß sie aus dem Irrgarten herausführten, auch Schauungen aus echten Informationen von „außen“ geringere Chancen auf Durchkommen haben. Ein großes Erwachen, wie immer wieder proklamiert wird (letztlich nur ein weiteres, abgelebtes Gedankenfragment aus der New-Age-Szene – ein Systemkreis von vielen), kann ich nicht erkennen. Selbst die vermeintlich Aufgewachten leben nur auf einer anderen Ebene des Traumes, wo sie sich wie an Rettungsreifen an Ideale klammern, die sie sich immer wieder selbst erzählen.
    Es ist eben eine Zivilisation im fortgeschrittenen seelischen Zusammenbruch, die mit den geistigen Quellen nicht mehr verbunden ist und aus sich selbst heraus keine Erneuerung mehr schaffen kann. Ehe uns wieder Weisungen aus höheren Sphären erreichen können, muß diese Welt wohl einen „geistigen Tod“ sterben. Der Traum muß platzen und die Träumer orientierungslos zurückbleiben.

    Gruß

    Wilhelm Keitel

    Gefällt 2 Personen

  4. Wenn perfide Planspiele und angekündigte „Dystopien“ wahr werden,
    wenn wir nicht mehr aus dem Staunen heraus kommen,
    dann wird es zu spät sein.

    Gebt den Kindern, gleich welchen Alters,
    einfach nur ’nen Appel und ’nen Ei, ein Räppelchen und ’ne Tüte Prestige …
    -> und du kannst sie leider alle kaufen,
    in ihrer Gutgläubigkeit, welche seltsamerweise dann doch mit Gier und Faulheit gepaart ist.

    Wir mögen es nicht glauben? m- doch mittlerweile reicht es, einfach nur die Augen zu öffnen,
    vor die eigene Tür zu treten und durch die Straßen der näheren Umgebung zu gehen …

    So erkaltet nicht nur die Liebe, sondern mit ihr auch die Logik,
    denn diese ist ja letztendlich nur eine Untermenge der Liebe …

    Alles Liebe,
    Raphael.

    Gefällt 1 Person

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