Ohne Moos nix los in Davos – oder: Tammy auf den Spuren des WEF

Falls mich jemand vermisst hat, so möchte ich mich kurz zwischen zwei Reisen melden. Nicht, dass einer noch meint, ich hätte nichts mehr zu sagen. Oh nein, Themen gäbe es viele, nur, es fehlt mir schlicht an Zeit, all meine Gedanken niederzuschreiben.

Gerade mal vier Tage nach einer stressigen Berlin-Reise zuhause, bin ich schon wieder am Vorbereiten und Packen für die nächste Reise, die mich in die Schweiz, genauer nach Davos, führt.

Ob der Zauberberg auch mich verzaubert?

Ich war noch niemals in Davos und bin wirklich mal gespannt, ob es dort so toll ist, wie viele sagen. Die Bergwelt ist bestimmt grandios und das Leben dort bestimmt grandios teuer. Egal, aus persönlichen Gründen ist diese Reise absolut notwendig und daher alternativlos.

Seitdem Malta verlautbaren ließ, keine Ungeimpften mehr in ihr Land zu lassen und seitdem der Druck auf Ungeimpfte immer mehr zunimmt und in der unglaublichen Aussage eines Herrn Peter Heinz, seines Zeichens Vorsitzender der kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz gipfelte, Ungeimpften eine Teilnahme am Leben nicht mehr zuzubilligen, seitdem habe ich jeglichen Glauben an die Vernunft verloren.

Auch Tschechien beginnt wieder sich abzuschotten und verlangt jetzt für jegliche Einreise aus dem Ausland ein Online-Einreiseformular und einen Test. Selbst wenn man aus „grünen“ Gebieten mit niedrigster Inzidenz kommt. Die Grenzen sind also faktisch wieder geschlossen. Und das mitten im Sommer bei absolut niedrigen Inzidenzen überall. Glaubt dann einer, dass es im Herbst bei steigenden Zahlen wieder besser werden kann, werden wird? Ich glaube es nicht. Daher muss diese Reise jetzt sein, denn ein alter, über 90jähriger Vater möchte gerne noch einmal seinen Sohn sehen und in die Arme nehmen. Und der Herr Papa wohnt nun einmal in Davos. In diesem durch Klaus Schwab und dem WEF so negativ belasteten kleinen Bergdörflein.

Also führt es mich mal wieder nach längerer Zeit in meine geliebte Schweiz, in das Land des leckeren Bircher Müsli, Zürcher Gschnetzeltes mit Röschti, Chäschüechli, Kalbsbratwurst und nicht zu vergessen natürlich in die Migros, die ich aus Kindertagen kennen und lieben gelernt habe. Einmal, als ich in Frutigen/Kandersteg auf einer christlichen Kinderfreizeit war, holten mich meine Eltern dort ab und fuhren mit mir zur nächstgelegenen Migros, bei der ich mir so viel Süßigkeiten aussuchen durfte wie ich wollte. Das war toll. Immer, wenn wir die Schweiz besuchten oder auf der Durchreise nach Italien waren, gab es den obligatorischen Zwischenstopp bei einem Migros, gerne einen mit 3 MMM. Dort gab es dann auch noch andere Geschäfte und natürlich das Migros Restaurant, in dem ich immer das leckere Bircher Müsli und ein Chäschüechli aß. Meistens hielten wir in Chiasso im Tessin an der italienischen Grenze und bereiteten uns nochmals seelisch und moralisch im Migros Schlaraffenland auf die Weiterreise über Italiens asphaltglühende Autostrada in Richtung Mittelmeer oder Riviera vor. Ein letztes Mal auf eine saubere Toilette gehen um so wenig wie möglich den wenig einladenden italienischen Autoraststätten einen Besuch abstatten zu müssen. Tja, so ist mir die Schweiz in Erinnerung geblieben: Immer sauber, immer gepflegt und immer lecker.

Die Wetteraussichten sind nicht prickelnd. Laut Wettervorhersage soll es die nächsten Tage regnen und kühl sein. Ich hoffe, der Wettergott hat ein Einsehen und lässt wenigstens ab und zu mal die Sonne hervor scheinen. Aber, man muss es nehmen wie es kommt. Die Luft ist bestimmt super für meine geschundene Heuschnupfennase und bei kühlen 11 Grad brauche ich mir auch nicht den Kopf zu zerbrechen, welche oder wie viele Sommerkleider und Röcke ich mitnehmen muss. Keinen einzigen. Bei diesem Wetter bietet es sich an, dem „Kirchner Museum Davos“ einen Besuch abzustatten. Ernst-Ludwig Kirchner gehört zu meinen Lieblingsmalern und er zog im Jahre 1917 nach Davos, um Heilung von seinen Leiden zu suchen. Keine Ahnung, ob er sie dort gefunden hat. Aber einen bleibenden Eindruck hat er mit seinen Gemälden wohl in Davos hinterlassen.

Ich bin dann also mal wieder weg, aber werde mich ganz sicher über Twitter immer mal wieder melden und natürlich berichten, ob mir Klaus Schwab über den Weg gelaufen ist, was eine Tasse Kaffee in Davos kostet und ob ich mich wirklich noch traue, mit der Seilbahn hoch auf die Schatzalp zu fahren.

Bis bald in diesem Theater.

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