Der Lack ist ab – oder: Ein Land im freien Fall!

Aus dem Wirtschaftswunderland Deutschland ist das Wirtschaftsabwrackland Deutschland geworden. Nichts von dem, was in diesem Land einmal gut, erstrebens- und bewundernswert war, ist es noch. Deutschland ist zu einer ideologischen Bananenrepublik und verqueeren Gesinnungsdiktatur verkommen. Zu einem Moloch der Misanthropen und Miesepeter.

Das waren noch Zeiten: Gütesiegel „Made in Germany“

Die „Deutsche Wertarbeit“, wofür wir einst bewundert wurden und die auf der ganzen Welt begehrt und gefragt war, ist heute mittlerweile weder Deutsch noch wertig. Die Firmen lassen größtenteils im billigen Ausland fertigen, was man den Produkten teilweise auch ansieht. Noch schlimmer: Hier entfallen dadurch Millionen Arbeitsplätze und die Deutschen müssen sich ihre paar Kröten im Niedriglohnsektor verdienen um dann später im unruhigen Ruhestand als Armutsrentner ihre lächerlich kleine Rente mit Aushilfsjobs aufzubessern. Deutschland gehört, was das Rentenniveau angeht, zu den Schlusslichtern in Europa. Und was das Alter betrifft ebenso. In zahlreichen EU Ländern freuen sich Rentner auf einen frühen Rentenbeginn mit Renten, von denen die Deutschen nur träumen können.

Einbildung ist auch eine Bildung                    

Deutschland lebt schon seit Jahren nur noch von seiner Substanz, an der jedoch unerbittlich der Zahn des ideologischen Zeitgeistes nagt und die ehemalige Bildungshochburg Deutschland zerbröseln lässt. Außer Gendergedöns und Black lifes Scheißdreck sowie dem ewigen Lamento der Klima-Apologeten läuft auf den Universitäten nicht mehr viel. Auf den Inhalt der Dissertationen kommt es nicht mehr an sondern nur noch darauf, ob sie politisch korrekt in gendergerechter Sprache verfasst sind. Die einstige Qualität der Lehre ist einer Quantität der Leere gewichen und durch Frauenquoten noch weiter unterboten worden. Fleiß, Wissen und Können zählen nicht mehr. Einzig die richtige Gesinnung verschafft dem braven Untertan einen warmen Platz in der Gesellschaft und manchmal auch an den Futtertrögen der Macht.

Die Deutschen kriegen einfach nichts mehr auf die Reihe. Bestes Beispiel hierfür der Flughafen BER in Berlin. Peinlich und exorbitant teuer, was da abging. Aber irgendwie scheint das kaum noch einen zu stören. Man hat sich mit der Mittelmäßigkeit oder eher Unterdurchschnittlichkeit wohl schon abgefunden.

In Karlsruhe wurde gerade nach Hitzeschäden an den Gleisen der Tram- und Stadtbahnverkehr eingestellt. Für Reparaturen verwendete man teerartiges Vergussmaterial, das bei 30 Grad flüssig wurde und in die Schienen geriet. Tja, damit konnte aber auch wirklich keiner rechnen, dass es im Sommer eben auch mal hochsommerlich heiß werden kann.

Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder…

Denn böse Menschen haben keine (schönen) Lieder. Tatsächlich ist es unerträglich, was Deutschland schon seit Jahren abliefert. Und zwar nicht nur auf politischer Bühne sondern auch auf der Show Bühne. Die Oberspaßbremse Deutschlands möchte sogar bei einem vergnüglichen Song-Contest die Menschen mit seinem moralischen Zeigefinger belehren, indem es einen Song zum Contest schickt, dessen Titel schon verrät, worum es wieder geht: Gegen Hass. Natürlich. Wie könnte es auch anders sein. Deutschland auf der Suche nach dem Hass. Darunter machen sie es einfach nicht. Seit Jahren landet Deutschland mit seinen peinlichen Liedern auf den untersten bzw. letzten Plätzen des ESC. Peinlich, aber politisch korrekt. Auch hier also wieder das übliche Schema in der Gesinnungsdiktatur Deutschland. Im Moralisieren und im Diskriminieren Andersdenkender macht den Deutschen jedenfalls keiner so schnell etwas vor.

Zeige mir Deine WCs und Parkanlagen und ich sage Dir wer Du bist

Tatsächlich schaute ich wohl unbewusst in unerträglicher deutscher Überheblichkeit auf alle möglichen anderen Länder herab. Ich bildete mir wirklich lange Jahre ein, in Deutschland zu leben sei das Nonplusultra. Und besonders sah ich eben auf die ehemaligen Ost-Block-Länder wie Polen, Ungarn oder Tschechien herab. Tatsächlich ist Tschechien in Punkto Sauberkeit der öffentlichen WCs aber auch der Parkanlagen, des Straßenbegleitgrüns und anderer Dinge Deutschland meilenweit voraus. Tschechien spielt, um es im Fußballjargon auszudrücken, quasi in der Toiletten-Champions-League, während Deutschland mittlerweile in die WC-Amateurliga abgerutscht ist.

Unglaublich, wie komfortabel, sauber und gepflegt öffentliche Toiletten auch sein können im Gegensatz zu Deutschen Toiletten. Und nicht nur das. Sie sind noch dazu kostenlos! Überall. Es gibt dort wohlriechende Seife, Papierhandtücher und sogar warmes Wasser! Und dort sitzt auch keine gelangweilte Klofrau mit forderndem Blick auf einem Hocker vor einem kleinen runden Tischchen auf dem ein Tellerchen mit lauter 50-Cent-Stücken liegt, weil sie klammheimlich all die 20- und 10-Cent-Stücke weggelegt hat.

In den gepflegten Parkanlagen  gibt es massig Parkbänke und Mülleimer. In diesen kleinen Naturoasen verweilt man auch gerade als Frau gerne und muss keine Angst haben, von herumvagabundierenden Nichtsnutzen belästigt oder gar überfallen zu werden. Herrlich diese Stille und Anmut dieser Gärten, die man in Deutschland vergeblich suchen wird. Parks in Deutschland sind schon längst von migrantischen Schlägertrupps und kinderwagenschiebenden Kopftuchweibern nebst deren aggressiven Nachwuchs, den kleinen Tyrannen okkupiert worden. Ich erinnere mich, als mich einmal ein kleiner ca. 4 jähriger Drecksack mit einer Zwille beschießen wollte. Die vollverschleierte Mutter stand daneben und ließ ihn gewähren. Hätte ich nicht die Richtung gewechselt, wäre das ins Auge gegangen und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Niedergang der Innenstädte

Seit Jahren schon veröden deutsche Innenstädte. Diesem Thema habe ich schon ein paar Artikel gewidmet. Hier zum Beispiel „Einöden der Neuzeit„.

Der Aufenthaltswert in diesen Oasen der Ödnis ist gleich Null und wird durch die zerstörerischen Coronamaßnahmen auch nicht mehr besser. Aber schon vor Corona verkamen deutsche Innenstädte immer mehr durch die Ansiedlung kulturfremder Läden und Billigshops sowie durch das Herumlungern zwielichtiger Gestalten. Aber nicht nur das. Die Stadt Offenbach wurde von einem SPD Bürgermeister bis zur Unkenntlichkeit kaputt gespart. Er schloss kurzerhand zwei von drei Schwimmbädern und verkaufte das als großen Erfolg. Nun hat eine Großstadt wie Offenbach mit über 130.000 Einwohnern nur ein einziges lächerliches, kleines Freibad. Was für ein Gesocks sich dort dichtgedrängt im Sommer tümmelt, könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen. Ich war einmal dort und dann nie wieder. Zum Vergleich. Das kleine tschechischen Städtchen Ceska Lipa mit 37.000 Einwohnern leistet sich ein Hallenbad mit Riesenrutsche. Nur mal so.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder…

Naja, dafür leistet sich Deutschland eben eines der größten Parlamente weltweit mit 736 (!!!) Abgeordneten. Dass diese Vielzahl an Politdarstellern auch für eine Vielfalt an Meinungen stehen, ist jedoch nicht der Fall. Im Gegenteil. Noch niemals wie zuvor in der deutschen Nachkriegsgeschichte gab es so viel einfältige Gleichförmigkeit zwischen den Parteien. Außer den Schmuddelkindern der AfD, mit denen keiner spielen will und spielen darf.

Fazit

In Deutschland ist der Lack sowas von ab. Was bekommt Deutschland eigentlich noch auf die Reihe außer vor lauter dogmatischer Verbissenheit und gesinnungsreiner Ideologie den moralischen Zeigefinger gegen jeden zu erheben und zu belehren, der etwas anders macht oder anders denkt?

Nichts mehr.

4 Kommentare zu „Der Lack ist ab – oder: Ein Land im freien Fall!

  1. Osteuropäische Staaten sind wirklich in puncto Sauberkeit mit Westeuropa nicht mehr zu vergleichen. Allein die Tatsache, daß sie keine Fremden aufnehmen ist ein großes Plus hinsichtlich der Lebensqualität. Dort trifft man noch auf gesunden Menschenverstand. Leider haben diese Länder auch den Corona-Schwindel mit gemacht. Warum, weshalb kann ich nur ahnen. Es besteht daher die große Gefahr, daß der „große Reset“ auch in diesen Ländern alles kurz und klein schlagen wird.

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  2. In meinen Augen ist es ein klares Zeichen der Überverschuldung, dass nur noch „billig“ an der Tagesordnung steht. Das färbt dann auch immer mehr auf die menschliche Gesinnung ab … ich erwische mich in diesen Tagen immer häufiger, ernsthaft über Auswanderung nachzudenken …
    Ja, die Zustände gut beschrieben, Danke!

    Gefällt 2 Personen

  3. So wahr und leider ebenso schade. Und die deutsche Überheblichkeit gibt dazu den Rest. Beispiel aus eigener Erfahrung: ich habe 2016 in Prag geheiratet, Deutsche rieten unseren Gästen allen Ernstes von der gefährlichen Reise ab, noch dazu, weil es in den Zügen nicht einmal Toiletten gäbe.
    Deutschland spielt sich weltoffen auf, kennt aber nicht einmal seine direkten Nachbarn. Das dieses ehemals blühende Land aktuell immer mehr in der Bedeutungslosigkeit versinkt, bekommen die selbstverliebten Selbstgerechten schon gar nicht mehr mit. Sie genießen ihren lockdown und Hausarrest und bedanken sich noch dafür (letzte Woche in Bayern 3 bei der Durchreise gehört). Deutschland hat es nicht mehr besser verdient.
    Schade und traurig.

    Olaf

    Gefällt 1 Person

  4. „Gendergedöns und Black lifes Scheißdreck“

    Wie wahr. Als ich zur Schule ging, konnte ich mich wenigstens noch über Latein und Griechisch aufregen und die Hausaufgaben verweigern. Und später in nächtelange marxistische Endosdiskussionen abtauchen. Immerhin waren es noch Diskussionen um die Gestaltung einer Gesellschaft – auch wenn ich die damals diskutierten Lösungen schon lange nicht mehr für zielführende halte. Aber immer noch besser als Genderquark & Co.

    Wir sind kulturell am Ende, nur wohin? Dein Ausflug ins Nachbarland war ja wohl auch nicht das Gelbe vom Ei.

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