Jedem Idioten sein „It-Piece“ – oder: Das Ende der Alltagsmasken, es lebe die FFP2-Maske

Nun werden wir also alle dazu verdonnert, im Gesicht mit einem Kaffeefilter aka FFP2-Maske herumzulaufen. Welchen erkenn- und ermessbaren Nutzen haben diese Masken? Keinen. Darum geht es aber auch gar nicht. Darum ging es überhaupt noch nie. Das Schlimme ist, dass sie sogar noch höchst gefährlich für die Träger werden können.

Ich trage eine Maske – also  bin ich… ein gehorsamer Diener des Staates

Machen wir uns doch nicht vor: Masken sind als ein Gängelungsinstrument der Herrschenden anzusehen. Das ist und war die Bedeutung der Maske.

Ich erinnere mich noch, wie im März letzten Jahres plötzlich emsige Hobbynäherinnen ihren neuen Sinn im Leben fanden und wie sich gelangweilte Hausfrauen endlich verwirklichen und mit dem Nähen „stylisher“ Stoffmasken ihre Zeit vertreiben konnten. Endlich bekam ihr dröges Leben wieder einen Sinn. Sie konnten ihre Zeit, anstatt nur gelangweilt auf dem Sofa zu hocken und Shopping Queen zu gucken, nun an der Nähmaschine zubringen und sich in Ermangelung eigener Individualität sich jene nun eben durch das Schneidern individueller Masken zulegen.

Damals schon ahnte ich Übles und beschrieb es in meinem Artikel „Alltagsmaske als Modeaccessoire, die neue modische Unterjochung„.

Damals schrieb ich:

Eine Frau mittleren Alters mit einer schrillen, bunten Maske in ihrer Visage meinte allen Ernstes, dass so eine schicke Alltagsmaske doch ein tolles modisches Accessoire wäre. Solch regierungstreue Vasallen sind wirklich der größte Glücksfall für die Herrschenden.

Und weiter:

Immer mehr Modedesigner nehmen sich dieses Themas an und in nicht ferner Zukunft wird es so sein, dass es Alltagsmasken für teures Geld von teuren Modedesignern wie Chanel, Gucci, Louis Vuitton, Michael Kors & Co geben wird. Darauf verwette ich meinen Lieblings-Speedy in Monogram Canvas mit meinen Initialen von Louis Vuitton, dass es so kommen wird! Die Alltagsmaske soll etabliert werden auf Teufel komm raus.

Und genau so ist es gekommen! Die Alltagsmaske begann sich zu etablieren und sogar Modedesigner Guido Maria Kretschmer entblödete sich nicht, seine Shopping-Königinnen in der ersten Sendung nach der erzwungenen Drehpause des Formats „Shopping Queen“ aufgrund des Lockdowns ein Outfit um das modische „It-Piece“ Alltagsmaske creieren zu lassen. Der Aufschrei blieb (Gott sei Dank!) nicht aus und der Shitstorm war einigermaßen groß bei einigen modebewussten Damen. Die hatten nämlich null Bock, nach dem Frühling der Entbehrungen nun mitten im heißesten Hochsommer ihr luftiges Kleidchen und ihr geschminktes Gesicht mit einer stickigen Maske zu verunstalten.

All die dummstolzen Trägerinnen des „IT-Peaces“ Designermaske haben mit ihrer gefälligen Selbstverliebtheit, und um sich einen Rest „Individualität“ zu bewahren, das Maskentragen erst hoffähig gemacht und den Regierenden damit das Wort geredet. Das verzeihe ich ihnen nie.

FFP2 Maskenbefehl

Tja, und nun heißt es plötzlich von Regierungsseite, dass die normalen Stoff-Alltagsmasken nicht mehr ausreichen (nachdem wir uns neun Monate damit herumquälen mussten) und nur noch FFP2-Masken getragen werden sollen und dürfen. Dass die Dinger um ein Vielfaches teurer sind: Egal. Dass sie genauso wenig helfen wie die Alltagsmasken: Egal. Dass man mit ihnen kaum atmen kann: Egal. Dass sie sogar gesundheitsschädlich sind: Egal. Was der Staat befiehlt, wird auch jetzt wieder nicht hinterfragt.

Tammys Schadenfreude

Ich gebe zu: Das Einzige, das mir jetzt am FFP2-Masken Tragebefehl gefällt ist, dass all die emsigen Maskennäherinnen und Designermaskenträger sich ihr modisches „It-Piece“ jetzt in den Allerwertesten stecken können. Mit der neuen FFP2-Pestmaske sehen wir nun alle gleich scheiße aus. Auch all die Alltagsmasken-Läden und Internetshops, die seit Sommer wie Pilze aus dem Boden schossen, um sich eine goldene Nase mit diesem neuen „It-Piece“ zu verdienen, all jene bleiben nun auf ihren Stoffmasken sitzen. Und das ist auch gut so! Ich habe kein Mitleid mit Shops wie diesen hier. Seht es Euch an.

Jegliche Individualität wird ausgemerzt

Ein Merkmal in diktatorischen Systemen ist die Eliminierung jeglicher Individualität. Durch das Tragen dieser pestmaskenähnlichen FFP2 Masken sind wir schon einen großen Schritt auf dem Weg hin zu seelenlosen, gleichgeschalteten Individuen, die für die Herrschenden lediglich nützliche Untertanen sind. Das individuelle Menschsein wird uns per Erlass aberkannt. Heute ist es die Maske. Was ist es morgen? Gibt es irgendwann eine Einheitskleidung? Die Einheitsmeinung haben wir ja schon. Mann und Frau dürfen sich ja mittlerweile auch immer weniger unterscheiden, wenn ich mir auf den Laufstegen so die „männlichen“ Models bekannter Modedesigner ansehe.

Wir sind auf dem besten Weg, zu einer seelenlosen, identitätslosen, staatskonformen, willenlosen, meinungslosen Masse zu werden. Jederzeit austauschbar. Zu nichts mehr zu gebrauchen, als Propaganda zu konsumieren, Steuern ab-  und Befehle auszuführen. Das sind die besten Voraussetzungen, um uns fit für den „Great Reset“ zu machen.

7 Kommentare zu „Jedem Idioten sein „It-Piece“ – oder: Das Ende der Alltagsmasken, es lebe die FFP2-Maske

  1. Huhz Tamara,

    Meine Rede !!! Ich habe mich genau aus diesem Grund bisher geweigert dieses Maskengedöns zu kaufen, selbst zu nähen (obwohl mich mehrere danach gefragt haben) und als ’normal‘ anzuerkennen. Das sind die Dinger nämlich nicht!! Und stylisches Accessoire schon mal gar nicht. Ich selbst trage meine (Ich habe diese opdinger) nur wenn es sich absolut nicht verhindern lässt.

    Liebe Grüße Verena

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      1. Weißt Du, ich habe Literatur studiert. Der Vorteil dieses Studiums ist nämlich, dass Du am Ende mehr als ein Buch gelesen hast und auch das mehr als einmal. Daher kann ich sagen, das, was gerade hier abgeht, hat eindeutig Kafkaesque und Orson Welles’sche Züge. Und das gefällt mir ganz und gar nicht

        Gefällt 2 Personen

  2. Hallo Tamara,
    das war mein erster Schock. Wie kann man so einen Lappen als Modeaccessoires anerkennen. Und diese sogenannten fleißigen Nähheinzelmännchen fand ich abartig. Hat sich bis heute nicht geändert.

    Liebe Grüße von @ossilje
    Carmen Maria H.

    Gefällt 2 Personen

  3. Liebe Tamara,
    zufällig bin ich auf Deinen Netzauftritt gestossen. Du hast Mut und Corage, ich bin ganz bei Dir. Meine ü. 80-jährigen Eltern erzählten mir heute voller Stolz, dass die AOK ihnen eine solche Maske zugesandt hatte, und in der Apotheke können sie noch mehr bekommen, allerdings mit Zuzahlung.
    Ich bin schon etwas älter (ü.60) und als ehem. Ossi abgeklärt, was die Obrigkeit betrifft. Unsere Freiheit ist das grösste Gut, für das es sich zu kämpfen lohnt. Dass D.-Land mal so gegen die Wand gefahren wird, hatte ich mir niemals vorstellen können. Geniesse Dein Leben in Tschechien.
    L. G. Günni.

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      1. Liebe Tamara,

        auf deinen Blog bin ich zufällig gestossen, über Twitter nicht, weil, ich bin da etwas altmodisch, was
        die neuen Medien betrifft. Mein liebster „Kanal“ ist das E-Netz, mit den anderen habe ich wenig am Hut,
        sozusagen.

        Deinen Blog habe ich natürlich gleich gespeichert und werde sehr gern öfter mal reinschauen.

        Ja, Prag, dort war ich 1986 das letzte Mal. Kennst Du das Prag-Lied von Lakomy? Wie alles in
        der Welt gibt es immer zwei Seiten, und Prag erinnert mich auch an die brutale Vertreibung der
        Deutschen. Das ist Fakt und dazu habe ich meine Meinung. Übrigens steht in unserem Bücherschrank
        der wunderbare Bildband, natürlich auf tschechisch geschrieben: „Praha v promenach swetla“, verlegt 1984, kostete damals 110 Kcs.
        Das sogenannte „Osteuropa“ ist mir nicht fremd, und ich habe nur gute Erinnerungen, und hatte 2 Jahre in Polen gelebt. Ach, aus dem Nähkästchen zu plaudern, wie schön ist das.

        Liebe Grüsse, Günni.

        Gefällt 1 Person

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