Wird die Stadt als kultureller Lebensraum überflüssig?

Diese Frage stellte ein Twitter-Freund und traf damit den Nagel auf den Kopf. Denn sie wird es: Überflüssig. Die Stadt, in der wir uns gerne aufhalten und Zeit verbringen, hat als Lebensraum so gut wie ausgedient. Und das aus mehreren Gründen.

Über das Sterben der Innenstädte habe ich ja schon einen Artikel geschrieben:

Deutsche Innenstädte – Einöden der Neuzeit

Ein schleichender Niedergang der Deutschen Innenstädte war ja schon jahrelang zu beobachten, dieser hat jedoch in den letzten zehn Jahren rapide an Fahrt aufgenommen. Es gibt einfach nichts Schönes und Anheimelndes mehr in den Städten, nichts Individuelles und mit Liebe Gestaltetes. Und jetzt wurde ihr Niedergang durch die harten Corona-Maßnahmen weiter beschleunigt.

One Night in einer Deutschen Innenstadt makes a hard man humble

Hinzu kommt die steigende Kriminalität in den Innenstädten, gerade auch in den Abend- und Nachtstunden. Schon lange vermied ich es, an meinem letzten Wohnort Offenbach abends allein durch die Straßen zu laufen.

Die verdreckten Parkanlagen und Parkbänke waren meist schon tagsüber mit den üblichen Verdächtigen besetzt. Einfach einmal in Ruhe und ungestört ein Buch auf einer Bank lesen: Unmöglich. Horden von aggressiv anmutenden Gruppen junger Männer zogen gelangweilt und auf der Suche nach Beschäftigung und Frustabbau durch die Parkanlagen und Stadtplätze, um die wenigen Einheimischen zu verdrängen. Aber nicht nur das. Eine zunehmende Verwahrlosung und Vermüllung der Anlagen und Plätze luden nicht mehr zu einem gemütlichen Verweilen an. Das ist übrigens in Tschechien ganz anders. Selten habe ich solch gepflegte und einladende Parkanlagen und Stadtplätze gesehen.

Ladensterben

Die Innenstädte spiegeln im Grunde wider, welches Publikum sich dort vorzugsweise aufhält. Und daher siedeln sich, wenn überhaupt, nur noch entsprechende Läden an. Die meisten Innenstädte gleichen sich wie ein Ei dem Anderen. Immer mehr alteingesessene Fachgeschäfte schließen für immer ihre Türen. Und was folgt? Eine Döner-Bude oder der 150ste Handy-Laden? Eine Sishabar oder ein Billig-Backshop? Ein Nagelstudio oder ein Barber-Shop? Ein Kiosk oder ein In-und Export-Laden? Oder vielleicht auch einfach Leerstand? Wenn es gut läuft, ist es wenigstens ein Thai-Imbiss oder ein Gemüseladen.

Charme und Ästhetik von einst schönen Innenstädten und Quartieren sind unwiederbringlich verblichen.

Und dann kam Corona

Die Corona-Maßnahmen besiegeln nun den endgültigen Niedergang.

Viele Restaurants, Cafés sowie kleine Inhabergeführte Boutiquen und sonstige Läden haben zwei Jahre harte Corona Maßnahmen nicht überstanden und für immer ihre Türen geschlossen. Neue werden kaum entstehen, zu unsicher sind die Zeiten und ein Lockdown jederzeit wieder möglich. Nichts ist mehr planbar. Wir sind in der Hand der Regierenden und wenn die morgen den Daumen wieder senken, geht alles wieder von vorne los. Wer will unter diesen Bedingungen noch ein Café oder Restaurant aufmachen?

Durch die Einlassbegrenzung bzw. durch die Abstandsregeln stehen den Wirten weniger Gastflächen zur Verfügung, was ihre Umsätze weiter schmälern wird. Zudem gibt es kein Ambiente mehr in den Lokalen.  Tischdeko? Wer braucht das schon. Buffets gibt es nicht mehr, nicht einmal die guten alten Salz- und Pfefferstreuer stehen noch auf den Tischen. Das Betreten des Wirtsraumes ist nur noch mit Mundschutz erlaubt. Und dann noch die Nachverfolgungslisten, in denen man sich ausziehen muss bis aufs letzte Hemd. Ich frage mich: Wer will das? Wer macht das noch mit?

Eine Innenstadt wird vor allem durch die gastronomischen Angebote belebt. Diese generieren auch Laufkundschaft, die anderen Läden wiederum zugutekommt. Aber wer will bitteschön noch Essen und Trinken gehen unter diesen unmöglichen Umständen?

Budenzauber zu Weihnachten? Es war einmal….

Auch Stadtfeste sowie Märkte jeder Art wird es nicht mehr geben. Und selbst, wenn es an Weihnachten vereinzelt ein paar Buden geben sollte, so werden diese die Menschen sicher nicht mehr verzaubern. Naja, dann sehe ich es halt ganz pragmatisch: Da die Winter aufgrund des von den Klimajüngern herbeigebeteten Klimawandels eh nicht mehr kalt sind, brauchen wir ja auch keinen Glühwein mehr zum Aufwärmen. Und die durch die Merkelpoller verunstalteten Weihnachtsmärkte, auf denen schwer bewaffnete Polizisten patrouillierten, hatten schon vor Corona ihren Zauber gänzlich verloren.

Die Stadt, wie wir sie kannten und liebten gehört bald der Geschichte an. Unser ganzes Leben, wie wir es kannten und liebten hat sich bereits drastisch verändert. Die Menschen sollen vereinzelt werden und sich am besten zuhause einigeln und abkapseln. Viele Menschen werden vereinsamen. Vor allem die Alten und Kranken. Das Perfide ist: Etwas dem Menschen bzw. dem Menschsein völlig entgegen Gerichtetes wird zum „State of the Art“ erklärt. Das Virus wird vorgeschoben, es sei schuld. Lasst Euch das nicht einreden! Schuld sind allein jene, die mithilfe der Corona-Plandemie ihre schreckliche Agenda durchsetzen wollen!

Wer diese Agenda kennt, weiß, wohin die Reise geht! Bitte lest gerne meine Artikel auf dem Blog zu dieser Thematik:

NWO – Transformation unserer Gesellschaft made by UNO

NWO – Auslöschung der Völker und Identitäten

NWO – ID 2020 Wollt Ihr die totale digitale Identität?

NWO – Sklaven der Neuzeit

Das grüne Reich

Die Stadt als kultureller Lebensraum gehört der Vergangenheit an. Schön war die Zeit. Sie wird nicht mehr wiederkommen.

3 Kommentare zu „Wird die Stadt als kultureller Lebensraum überflüssig?

  1. Erschreckend und bedrückend sind die Aussichten, die Du, liebe Tammy, beschreibst. Sie sind aber sehr realistisch und nicht weit hergeholt und in deiner Phantasie entstanden. Ich hab gerade überlegt, wann ich das letze Mal in Nürnberg war. Ich weiss es nicht, ist sehr lange her. Uns zieht es da nicht mehr hin. Einkaufsbummel, einfach mal von einem Laden zum nächsten gehen, dazu habe ich keine Lust. Mit Maskenpflicht, – halt, bitte erst Hände desinfizieren – ist es mir vergangen. Spät abends mal durch die Kneipen ziehen, was ich wirklich gerne gemacht habe, ist aus meinem Tun, verschwunden. Glücklicherweise kann ich, ausser Lebensmittel, fast alles Online kaufen, was ich brauche. Natürlich gibt es auch Online-Supermärkte, aber soweit bin ich -noch- nicht. Unseren Kindern fehlt dies alles mehr als meiner Frau und mir. Trotzdem, es ist schon bedrückend und eine Besserung ist überhaupt nicht in Sicht.

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    1. „glücklicherweise alles online kaufen“ ist aber gerade ein fataler Fehler der dazu führt, daß die Innenstädte mit ihren kleinen Läden aussterben. Hinzu kommen die meist auf die grüne Wiese gesetzten Einkaufstempel im Osten. Mit Stadtentwicklung oder Erhaltung hat es nichts zu tun.

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  2. Die Läden die nach Corona noch übrig sind sollten genauestens untersucht werden ob diese nicht der Geldwäsche dienten. Ein normal finanziertes Unternehmen hat kaum eine Überlebenschance.

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