Time to say good-bye – Tammy verlässt Deutschland – Eine kleine Hommage an Frankfurt/Offenbach

Manchmal geschehen Dinge im Leben, die man nicht geplant und niemals für möglich gehalten hätte. Das Leben ist tatsächlich wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nicht, was man bekommt und was sich ergibt. Bei mir hat es sich jetzt ergeben, dass ich Deutschland, mein Heimatland, verlassen werde.

Alte Heimat

Noch ein paar Tage und dann werde ich meinem Heimatland Deutschland den Rücken kehren. Nicht, ohne auch ein wenig wehmütig zu sein. Liebgewordene Menschen und liebgewordene, vertraute Orte sowie liebgewordene Rituale lasse ich zurück.

Es war nicht alles schlecht. Manches war sogar recht gut. Gerne erinnere ich mich an einzelne Episoden und Orte der letzten 30 Jahre, die ich mehr oder weniger in Offenbach, Frankfurt und Umgebung zubrachte.

Erbarmen zu spät, die Hesse komme….

Offenbach ist nicht meine Heimatstadt. Geboren bin ich im Schwäbischen und durch viele Umzüge meiner Eltern habe ich schon an den unterschiedlichsten Orten in Deutschland, wie in Berlin, Köln, Bielefeld und einigen mehr, gelebt. Aber in Hessen lebte ich die längste Zeit meines Lebens. Und ja, irgendwie habe ich die Hessen lieb gewonnen. Auch wenn ich mit dem hessischen Dialekt bis zum heutigen Tage nicht so recht warm geworden bin.

Vermissen werde ich eindeutig die hessische Küche. Allen voran meinen geliebten Handkäs‘ mit Musik und dazu einen süßgespritzten Ebbelwoi. Als Zugezogene tat ich mir anfangs erst schwer mit diesem Handkäs, auch „Stinker“ genannt. Aber irgendwann hat es „Zoom“ gemacht und ein Leben ohne ihn war für mich nicht mehr vorstellbar. Gerade an heißen Sommertagen ist dies das ideale Gericht, das man vorzugsweise in einer Apfelweinkneipe, gerne in Frankfurt Sachsenhausen zu sich nimmt. Man sitzt an lauen Sommerabenden bis spät in die Nacht mit vielen anderen gut gelaunten Menschen an einfachen Biertischgarnituren im Hof einer Apfelweinkneipe und lässt sich sein „Stöffche“ gut munden. Ohne Apfelwein geht in Hessen einfach gar nichts. Und bei mir auch nicht. Aber auch die Frankfurter Grüne Soße (Goethes Leibgericht) und so manche hessische Fleischwurst stehen ganz weit oben auf meiner Liste der kulinarischen Genussküche Hessens. Diese hessische Gemütlichkeit werde ich wirklich vermissen.

Gerne werde ich auch an die Frankfurter Kleinmarkthalle zurückdenken. Nach einer ca. 45minütigen Fahrradtour von Offenbach, immer am Main entlang, an der „Gerbermühle“ und schließlich auf der anderen Mainseite am Frankfurter Dom vorbei, stellte ich mein Rad schließlich an besagter Kleinmarkthalle ab und bummelte dann gemütlich durch Frankfurts bekannte Fußgängerzone „Zeil“. Oftmals aß ich am Erzeugermarkt auf der Konstablerwache die beste Bratwurst des Rhein-Main-Gebietes, und zwar der Einzigen mit „Geld zurück-Garantie“. Ja, damit bewarb der sympathische Wurstbräter aus der Wetterau seine phänomenale Bratwurst. Er konnte sicher sein: Kein Mensch würde für diese Bratwurst jemals sein Geld zurück verlangen. Immer hat er einen flotten Spruch auf der Lippe und mit der sagenhaften Bratwurst bekommt man gleich noch eine Portion Gute Laune mit auf den Weg. Überhaupt ist dieser Erzeugermarkt auf der Konsti für mich einer der Highlights der Frankfurter Innenstadt. Natürlich geht auch auf diesem Markt nichts ohne Apfelwein und Handkäs‘ mit Musik. Er ist ein allseits beliebter Treffpunkt und so mancher Banker verbringt dort Donnerstags Mittags mit seinesgleichen seine Mittagspause oder die Eintracht Frankfurt Fans stimmen sich Samstags vor dem Heimspiel in der Commerzbank Arena, ehemals Waldstadion, mit Apfelwein und Bratwurst auf einen langen Fußballabend ein.

Mein Lieblingscafé in Frankfurt ist das Börsencafé „Bull & Bear“, am Schillerplatz, direkt an der Börse gelegen. Wie viele Stunden ich dort schon saß und die Menschen und Touristen beobachtete, die sich an der Bronzeplastik des Bullen und Bären, den Börsensymbolen für „Hausse“ und „Baisse“ ablichten ließen, weiß ich nicht. Es müssen Hunderte gewesen sein. Bei der letzten WM gab es dort sogar Public Viewing und ich sah dort zusammen mit hunderten Süd-Koreanern das Spiel Süd-Korea gegen Schweden an. Das war toll. Mit den unterschiedlichsten Menschen war ich schon dort gewesen. Zum allerersten Mal mit Chris, einer damaligen Freundin, die ich leider aus den Augen verloren habe. Der Aperol Spritz dort ist jedenfalls einer der Besten, wie ich finde.

Wenn ich gut zu Fuß war, lief ich so manches Mal von der Konstabler Wache die ganze Zeil herunter, an der Hauptwache vorbei, schlenderte die noble Fressgaß‘ oder Goethestraße entlang, an der Alten Oper vorbei bis zum Manufactum. Diesem Geschäft, das die guten alten Dinge aus der guten alten Zeit führt, habe ich bereits einen eigenen Artikel gewidmet. Hier ist er: Manufactum, Sehnsucht nach der guten alten Zeit.

Ein weiteres Highlight von Frankfurt ist der „Tim und Struppi“-Laden in der Nähe des Domes. Auch ihm habe ich  einen eigenen Artikel gewidmet: Tim und Struppi, Kleinod in Frankfurt

Selbst Offenbach, die hässliche kleine Schwester von Frankfurt hat seine schönen Seiten, an die ich mich gerne erinnern werde. Hier sei vor allem der Wochenmarkt, der auf dem Wilhelmsplatz stattfindet, genannt mit seiner den Platz säumenden und einladenden Gastronomie. Wer hat nicht schon bei der „Tomaten-Heidi“ teure aber gute Tomaten gekauft? Oder hausgemachten Büffelmozzarella bei Familie Abbate? Der Wilhelmsplatz ist das Wohnzimmer und beliebter Treffpunkt in Offenbach. Vor allem mit dem Bistro „Beau d’eau“, einem der ersten am Wilhelmsplatz, verknüpfe ich schöne Erinnerungen.

Ein weiterer Lieblingsplatz ist das schöne Offenbacher Mainufer, an dem ich so oft mit dem Rad entlang fuhr oder auf einer Bank saß und vor mich hin träumte. Und wenn ich nicht am Mainufer war, hielt ich mich im Wetterpark auf, der ebenfalls zum Spazieren gehen und Verweilen einlädt.

Leider ist ansonsten in Offenbach ein Niedergang zu beobachten, der mir jedes Mal, wenn ich in der Stadt bin, fast die Tränen ins Gesicht schießen lässt. Leider ist das Offenbach heute nicht mehr das, das ich damals im Jahre 1987 zum ersten Mal kennen- und lieben lernte. Das alte Offenbach von damals lebt schon lange nur noch in meiner Erinnerung fort. Diese Stadt ist leider, wie viele Städte in Deutschland, verloren. Auch das habe ich ja in etlichen meiner Artikel beschrieben. Die Corona-Krise gab nun den Todesstoß. Noch weitere Läden und auch Restaurants haben jetzt für immer ihre Türen geschlossen.

Aber so schlecht sich auch manches in Offenbach entwickelt hat, so werde ich es ganz bestimmt trotzdem ein wenig vermissen. Denn auch etwas Schlechtes ist einem auf irgendeine Art und Weise vertraut. Wobei ich sicher bin, dass ich den Fluglärm über Offenbach mit seinen zwei Einflugschneisen zum Frankfurter Flughafen ganz bestimmt nicht vermissen werde. Ich sehne mich wirklich nach Ruhe und Frieden. Und ich weiß, dass ich dies dort an meinem neuen Wohnort auf jeden Fall haben werde.

Neue Heimat

Nun werde ich also in ein fremdes Land gehen, dessen Sprache ich nicht kann und in dem ich vorher noch niemals war. Das ist ein Abenteuer und ich bin natürlich sehr gespannt, wie es mir dort ergehen wird und ob ich dort heimisch werden kann. Aber – ich habe noch einen Koffer in Offenbach und werde natürlich den Kontakt zu liebgewordenen Menschen immer halten.

Daher sag ich erst einmal: Auf Wiedersehen Hessen, auf Wiedersehen Deutschland. Ich werde nun aus der Ferne verfolgen, was aus Deutschland wird. Ein gutes Gefühl habe ich jedoch nicht und ich befürchte, dass es kein gutes Ende nehmen wird, außer es geschieht ein Wunder. Neben den Migrationsbefürwortern, Klimawandel-Hysterikern, Gender-Ideologen, Corona-Wahn-Sinnigen sind jetzt noch die fanatischen Anti-Rassisten hinzugekommen. Eine schreckliche Gemengelage ist das und ich frage mich, wer kann und wird dem überhaupt Einhalt gebieten können? Deutschland ist zu einem Gesinnungsstaat geworden, in dem nicht mehr Anstand und Rechtschaffenheit zählen, nicht mehr der gesunde Menschenverstand und auch nicht mehr das eigene Grundgesetz, sondern nur noch die richtige, von oben verordnete Gesinnung zu haben. Und wer diese nicht hat, wird gesellschaftlich ausgeschlossen. Dieses Deutschland ist schon lange nicht mehr meine Heimat! Selbst der Heimatbegriff ist zu einem Unwort geworden in diesem Lande.

Quo vadis Deutschland?

Ich weiß nicht, wohin Du gehst, Deutschland. Aber ich weiß, wohin ich gehen werde. Und das ist auch gut so.

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15 Kommentare zu „Time to say good-bye – Tammy verlässt Deutschland – Eine kleine Hommage an Frankfurt/Offenbach

  1. Ich verstehe deine Beweggründe, auch wenn es für mich als Zurückbleibenden natürlich schmerzhaft zu sehen ist, dass wiederum ein aufrichtiger und heimatliebender Mensch diesem einst so wunderbaren Land den Rücken kehrt. Glückliches Land, das nun so jemand wie dich als Bürger bekommt.

    Ja, bitte halte weiterhin ein Auge auf uns, schreib dir weiterhin alles von der Seele – auch wenn du natürlich die nächste Zeit erst einmal mit anderen Dingen eingespannt sein wirst.

    Es war mir eine Ehre.

    Alles Liebe

    Ralf Müller

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    1. Vielen, lieben Dank für Deine so lieben Worte, die mich wirklich rühren! Natürlich werde ich immer weiter schreiben, denn ich schreibe für mein Leben gern und dieses Tagebuch mit meinen Erlebnissen, Eindrücken, Gedanken, Sorgen, Ängsten aber auch Freuden möchte ich gerne weiterführen und mit Euch, meinen lieben Lesern teilen. Herzlich alles Liebe für Dich! 🙂 Tammy

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  2. Liebe Tammy, das mit dem Abschied nehmen kenne ich, war bei mir vor 21 Jahren auch in etwa so. Je näher der Abreisetag kam, desto mehr stiegen die Emotionen. Ich bin überzeugt, das gehört dazu. Mal waren es mehr, mal waren es weniger Fragezeichen. Mal war ich wehmütig, mal vollen überbordeten Enthusiasmus. Der Rede kurzer Sinn. Am neuen Ort in der Fremde ist alles NEU. Das ist Chance und Verfluchen zugleich. Man(n) ist sich gewohnt, man(n) hat es ja, in meinem Fall, 40 Jahren so gemacht und es hat doch immer wunderbar funktioniert. Achtung hier spielte mein Hirn mir böse Streiche. Es blendete ganz zufällig alles was negativ war aus und hob das Positive um so mehr hervor. Es brauchte eine gewisse Zeit das Kopfkino auszuschalten, ab da war es dann, ganz easy. Trotzdem rechne ich noch die meisten Tschechischen Kronen Beträge schön in Schweizer Franken um. Einmal Schweizer, immer Schweizer, aber zurück möchte ich auf keinen Fall mehr.

    Wünsche Dir viel Kraft, gesunde Energie, Gesundheit und einen tollen Start in Dein neues Leben. Mögen Deine Wünsche und Erwartungen ganz in Erfüllung gehen.

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  3. Tja Tamara,
    mir fehlt Dein Grund und Wohin Du gehst. Ich hoffe Du fliehst nicht?
    Und ich hoffe es hat auch einen triftigen Grund.
    Ich wünsche Dir auf jedenfall
    Alles Gute und viel Gesundheit und Kraft, die man braucht, wenn man so einen Wechsel vollzieht.
    Bleib wie Du bist, egal WO Du bist.

    Ich verhalte mich eher wie der Kapitän, der „sein“ Schiff nicht verlässt, auch wenn es sinkt. Ausserdem bin ich überzeugt, daß dieses Land berechtigten Widerstand benötigt und verträgt. Dazu muß man im Land bleiben.

    LG von Winfried.

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  4. Hallo Tanara, wir haben Ihren Artikel mit Rührung und Anteilnahme gelesen. Mein Mann und ich kennen ganz Europa durch ausführliche, selbständige Reisen auf dem Landweg. Nach allem was wir(78und 70 Jahre alt) erlebt haben würden wir als Alternative zur politischen Hysterie hier nach Ungarn oder in die Slowakei auswandern. Leider schreiben Sie nicht, wofür Sie sich entschlossen haben. Aber es wird der richtige Entschluss sein. Ihre Twitter Beiträge sind immer warmherzig und oft humorvoll. Wir wünschen Ihnen , dass Sie Ihren sehr guten inneren Kompass beibehalten können. Herzliche Grüße!

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    1. Liebe Familie Schaffhauser! Ganz herzlichen Dank für Ihre freundlichen Worte, die mich sehr freuen! Ich denke wirklich, dass der Osten, also Ost-Europa, der neue Westen ist und für so manch einen zu einem Sehnsuchtsort geworden ist, da dort der Multi-Kulti-Gender-Klima-Wahnsinn noch nicht so wütet wie in unseren Breiten. Herzliche liebe Grüße! Tamara Breitschneider

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      1. Robert, ich denke dass ich fragen kann und vorallem darf. Wo ist DEIN Problem? Tamara kann und darf gern antworten – und wenn es DIR dann nicht gefällt, dann sagst Du es. Ich finde es schade was hier gerade passiert, egal wie man es sieht. ICH kenne in meiner Nachbarschaft jemanden, da finde ich z.B. das Gender-Thema also schon wichtig, da aus dem Leben gegriffen und das Thema direkt ein paar Straßen weiter Fakt ist. Da darf ich doch aber gerade deshalb sehr wohl fragen, wie das die Tamara meint.
        Fragen waren noch NIE Forderungen. Und es wurde anständig gefragt.

        Schönes Wochenende Dir Robert,

        Winfried

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      2. Winfried, Fragen sind immer willkommen, aber es kommt darauf an wie sie gestellt werden. C’est le ton qui fait la musique.

        Du hast geschrieben: „Gender? Gender-Wahnsinn? Bitte kurze Erklärung. “

        Du pickst aus der Wortzusammenstellung (Multi-Kulti-Gender-Klima-Wahnsinn) das Wort „Gender“ aus der Antwort von Tamara an eine Kommentarschreiberin raus und meinst, dass Tamara Dir Rechenschaft schuldig ist, weshalb sie das so geschrieben hat.

        Freundchen, um es klar zu stellen,

        1. Tamaras Antwort war nicht an Dich gerichtet.
        2. Falls Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, direkt angesprochen fühlst, so schildere das in knappen Worten, bevor Du eine Frage stellst, damit man überhaupt weiss worum es geht.
        3. Überdenke Deine Art Fragen zu stellen.

        Auch Dir ein schönes Wochenende Winfried

        Robert

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  5. Also so etwa ist mir noch nie passiert.

    Liebe Tamara ich, schade dass Du gehst. Ich fand Dich eine Bereicherung mit Deinen Gedanken.

    Ich hab Dich immer gut verstanden, aber das Wort möchte ich mir nicht verbieten lassen, schon zumal deshalb nicht, weil ich in den 30er Jahren geboren bin und etwas älter bin.

    In Kölle sagt man „Tschö“ mit „Ö“
    und nichts für Ungut liebe Tamara.

    Winfried

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  6. Hallo liebe Tammy,

    da komme ich ja gerade noch rechtzeitig zu Deiner Verabschiedung. Hatte mit dieser Corona-Thematik die Nase gestrichen voll.
    Ich gratuliere Dir zu Deinem Entschluss, Dein Vaterland und Heimatland, dieses bald-nicht-mehr-Deutschland zu verlassen, solange es noch regulär geht. Und ich wünsche Dir alles erdenklich gute in Deinem Zielland, auf dass es Dir eine neue Heimat mit vielen guten und vernünftigen Menschen werde, wo Du glücklich werden kannst bis ans Ende Deiner Tage in ferner Zukunft. Wenn es das Wort Deutschland schon lange nicht mehr gibt im Sprachgebrauch Mitteleuropas.

    Ja, Winfried, dieses Land hätte berechtigt sehr starken Widerstand nötig, und das seit mehr als 5 Jahren. Aber wo bleibt er, wo kann er sich formieren, wo können wir uns Patrioten ihm anschließen? Fehlanzeige überall.
    Die Regierungstreuen werden immer stärker und auch aggressiver. Die Einschränkungen unserer Bürger- oder Grundrechte werden immer frecher und offensichtlicher. Wie schamlos wurde dieses Corona missbraucht, um immer mehr Diktatur zu manifestieren. Sowas kann niemals friedlich korrigiert werden. Und dann diese Zerstrittenheit und Zersplitterung schon allein in der einheimischen Bevölkerung. Das ist verheerend, wie soll hier ein einheitlicher Widerstand handlungsfähig und erfolgreich werden. Unmöglich aussichtslos.

    Zurück zu Dir, Tamara. Du verlässt dieses siechende Land, welches jeden Tag mehr stirbt. Reanimation praktisch ohne einen grausamen und opferreichen Bürgerkrieg nicht mehr möglich. Und somit ersparst Du Dir mit Deinem Wohnortwechsel in jedem Falle noch viel Leid, was auf die, welche noch länger hier leben wollen oder müssen, zukommt. ALLES, was hier gut und schön war, wird früher oder später durch Irgendetwas ersetzt, Hauptsache multikultigenderökoklimabunt und nicht deutschrassistisch. Dafür werden alle Regierungstreuen sorgen, denn sie werden immer mehr. Und sie werden gewaltbereiter und brutaler.

    Ich wünsche Dir eine neue friedliche Heimat, in der Du so sorglos und sicher mit Meinungsfreiheit leben kannst, wie es in unserem Deutschland zur Zeit der D-Mark war, als es noch unser eigenes Deutschland war. Jetzt gehört es uns nicht mehr. Wir sind nur noch zum Arbeiten und Steuerzahlen geduldet. Ansonsten Klappe halten und Maulkorb auf. Politisch korrekt auf allen Eben, wirtschaftlich desaströs.

    Und nochmal zu Dir, Winfried. Ich bin mir sicher, dass die wirklich verantwortlichen unfähigen Kapitäne dieses sinkenden Schiffes da oben NICHT die letzten sein werden, die es verlassen. Sie werden im Ernstfall schneller weg sein, als Du hier schreiben kannst. Es wird wohl über Nacht passieren, unverhofft, wenn hier alles endgültig kollabiert. Schon wieder eine Wende. Wer erst dann Schutz außerhalb dieses Wracks sucht, wird wohl nicht mehr heil davonkommen.

    Deshalb rette sich wer kann, solange es noch geht. Das hat nichts mit Feigheit zu tun usw. sondern mit Einsicht in die Realitäten. Wissen und richtiges Handeln erhöhen die Chancen des Überlebens.
    Welche Chancen / Wahl hatten die Gegner von AH vor dem II. WK ? Ausschließlich Exil oder Lager etc. im Reich.
    Heute ist es bald nicht viel anders. Bald kommt nämlich noch die Spritze dazu, der Impfzwang für alle mit irgendwelchem Zeug drin. Gifte, Depressiva, Cancerogene, Psychotika? Ich traue denen wie schon mehrmals betont, ALLES zu, skrupellos alles.

    Das war‘s zum Abschied für Dich Tammy. Ich werde Dich in sehr guter Erinnerung behalten.
    Bleib gesund und fühl Dich wohl 😃👍🏽

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  7. Liebe Tammy,

    du hast mich ganz schön mit deiner Nachricht geschockt. Ja, wirklich. Kennen wir uns zwar nur über Twitter und deinem Tagebuch, doch hat sich für mich schnell eine Vertrautheit ergeben. Sie ist darauf zurück zu führen, dass wir gleich „ticken“. So ist es sehr schade, dass ein Freund im Geiste sich vom Acker aus unserem Lande macht. Obgleich ich es durchaus verstehen kann, Du hast die Brennpunkte ja aufgeführt. Jeder muss für sich entscheiden, welchen Weg er gehen will, auch wenn er schwierig sein wird. Du hast dich für das Neue entschieden und ich wünsche dir und hoffe, dass du das findest was uns im Lande immer mehr verloren geht.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, diesen Ausspruch hast auch du oft genannt. Obwohl ich ehrlich gesagt nur sehe, dass der Zug mit Volldampf entgleisen wird. Und ich bezeichne mich noch als Optimisten. Schon krass.

    Wir werden sicher weiter von dir hören, bzw. lesen und ich wünsche dir von hier aus und heute, von Herzen viel Glück. Ich bin überzeugt, du hast diesen Schritt sehr gut überlegt und dann die Entscheidung getroffen.

    Auf Wiederhören, sag ich an dieser Stelle.

    Ganz liebe Grüße
    von
    Norbert

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    1. Lieber Norbert! Hab ganz lieben Dank für Deine lieben Worte! Sie rühren mich wirklich und sie freuen mich auch. Ich habe mich immer über Deine Resonanz auf meine Artikel und Deine Gedanken gefreut und ja es stimmt, in gewisser Weise ist man sich ein wenig vertaut geworden in all den Monaten. Das wird sich aber auch nicht ändern, lieber Norbert! Ich bleibe ja virtuell hier auf dem Blog und werde ganz bestimmt immer weiter über Dinge schreiben, die mich bewegen und würde mich freuen, auch weiterhin von Dir zu lesen. Es wird mich immer interessieren, was aus dem Land wird, das so lange Zeit meine Heimat war und wie sich die Dinge hier weiter entwickeln. Ich hoffe natürlich zum Guten, bin aber sehr skeptisch. Bald geht es los und ich habe gerade viel zu tun, meinen Umzug in die Wege zu leiten, zu organisieren und vorzubereiten. Aber doch schaue ich immer, wenn es mir möglich ist, hier vorbei. Dein Kommentar war im Spam-Ordner (warum auch immer!?) daher sah ich ihn erst Tage später! Herzlich alles Liebe für Dich, lieber Norbert! Tammy 🙂

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  8. Liebe Tamara Breitschneider – ein fare well vom Bodensee – und viel Glück! Lassen Sie’s sich nicht verdrießen! – Mit den großen Hessen, nämlich den Grimm-Brüdern: Etwas besseres als den Tod finden wir allemal! – Oder mit Bob Daylan. Somewhere in this Universe /There’s a place that you can call home!

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