Der letzte Sargnagel für die Gastronomie

Dem Betreiber einer Gaststätte in Niedersachsen, in der elf Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden, droht nun eine hohe Strafe, da er gegen die Corona-Auflagen verstoßen haben soll. Gemäß Corona-Bußgeldkatalog könnte seine Strafe bei bis zu 25.000 Euro liegen.

Bestrafe einen, erziehe Viele!

Das muss man sich wirklich einmal vorstellen, was hier gerade abgeht. Dieser Restaurant-Betreiber wird von den Systemmedien jetzt dermaßen durch den Kakao gezogen und dargestellt als sei er der schlimmste Schwerverbrecher. Man legt ihm u.a. zur Last, dass sich seine Gäste die Hände schüttelten, keinen Mund-Nase-Schutz trugen und den Mindestabstand nicht einhielten. Potzblitz. Was für schreckliche, unentschuldbare Vergehen, die der böse Wirt sich hat zuschulden kommen lassen! Ich denke 20 Jahre Straflager oder Isolationshaft wären wohl angemessen, um seine Schandtaten je wieder gutzumachen, oder? Nein! Ich denke das natürlich nicht. Aber so manch einer wird es denken.

Da haben die Medien wirklich ganze Arbeit geleistet. Seit Monaten bauschen sie die vermeintliche Gefährlichkeit des Virus so dermaßen auf und begleiten jetzt argwöhnisch die paar von den Herrschenden uns gnädigst genehmigten Lockerungen, die in Wahrheit gar keine sind. Da kam dieser „Ausbruch“ in einem Restaurant sowie ein anderer in einer Frankfurter Kirchengemeinde gerade recht, um dem verängstigten Dummvolk unter die Nase zu reiben, wie fahrlässig es war, die Maßnahmen natürlich viel zu früh gelockert zu haben. Der Angst-Pegel soll immer weiter schön oben bleiben. Daher vergeht auch kein Tag, an dem uns nicht vor der zweiten Welle gedroht wird, die mittlerweile wie ein Damoklesschwert über unseren getrübten Gemütern schwebt und täglich droht, über uns herabzufallen und uns alle zu vertilgen. Und dann wird da sein Heulen und Zähneknirschen. Ein Land befindet sich im Dauer-Panik-Endzeitmodus und dieser wird weiter angefacht von Politik und Medien. Jeden Tag auf allen Kanälen gibt es nur noch dieses eine Thema. Es ist nicht mehr zum Aushalten.

Im Zusammenhang mit dem Besuch seines Restaurants wurden also elf Personen positiv auf das Coronavirus getestet und für 106 Personen wurde eine häusliche (wenn auch kurze) Quarantäne angeordnet. Das sind also die neuen „Lockerungen“ für die wir den Regierenden die Füße küssen müssen. Menschen, die einfach nur in diesem Restaurant essen waren, werden nun in Geiselhaft genommen und in Quarantäne gesteckt, weil sie auf einer Liste standen, in die sie sich selbst freiwillig eingetragen haben. Selbst schuld, kann ich da nur sagen. Genau aus diesem Grunde werde ich kein Restaurant oder Café mehr betreten, solange es diese Auflagen und Maßnahmen gibt. Entweder ganz oder gar nicht. Essen gehen bedeutet Vergnügen, Gemütlichkeit und Leichtigkeit. Und nicht Krampf, Kontrolle und Kopfzerbrechen. Keinen Bissen könnte ich so herunterbekommen.

Tatsächlich wird dieser Vorgang der letzte Sargnagel der Gastronomie sein. Wäre ich Wirt, würde ich mein Restaurant jetzt endgültig freiwillig schließen. Denn, wer kann garantieren, dass nicht wieder irgendein Gast, der bei mir essen war,  positiv auf das Coronavirus getestet wird und dann meine Lokalität als Ansteckungsort angibt? Gestern sagte ein Restaurantbetreiber im Fernsehen, dass das Gastronomiesterben durch die besonders strengen Auflagen in Hessen ein Tod auf Raten ist, denn die Auflagen sind dermaßen hoch, dass kein Restaurantbetreiber jemals auf seine benötigten Einnahmen kommen kann, die er zum Überleben braucht.

Schön war die Zeit

Mit Wehmut denke ich an den vergangenen Sommer zurück. Ich denke an unzählige heitere Restaurant- und Cafébesuche und niemals wäre ich auf den Gedanken gekommen, dass ich mich nur einen Sommer später in einer düsteren Dystopie wiederfinde, in einer von oben angeordneten „Neuen Normalität“ die sich so dermaßen bizarr und surreal anfühlt, wie ein schlechter Traum, aus dem man endlich erwachen möchte. Ja, schön war die Zeit. Naja, jedenfalls war sie nicht so übel, wie sie jetzt ist. Die Innenstadt war auch vor einem Jahr schon nicht mehr wirklich schön aber nun, nach Corona, wird noch das ein oder andere Restaurant und auch Geschäft wohl für immer schließen. Vielleicht wird sogar der Kaufhof, das einzige Warenhaus der Stadt über den Jordan gehen. Es ist zum Heulen. Alles wird kurz und klein geschlagen. Man ist bereit, einen solch hohen Preis zu bezahlen, für ein Virus, das viel weniger Tote zu verzeichnen hat als die Influenza vor zwei Jahren. Kein Mensch hat sich je für die Toten der vergangenen Grippezeiten interessiert. Plötzlich ist alles anders. Ich verstehe es nicht.

Ja, schön war die Zeit. Und ja, schön war einmal unser Land und unsere Art zu leben. Ich glaube wirklich, wir müssen Abschied nehmen von all dem – außer es geschieht ein Wunder!

4 Kommentare zu „Der letzte Sargnagel für die Gastronomie

  1. Es ist fast unmöglich eine Gaststätte oder einen Biergarten zu besuchen und sich bei diesen Auflagen wohl zu fühlen! Mir tut es für die Betreiber leid, jedoch werde ich unter diesen Vorgaben keinen Gastronomiebetrieb besuchen. Da unter den verschiedenen Gastromomen auch kaum Zusammenhalt herrscht, werden diese gemeinsam untergehen! 😞😔😪 Schade.

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  2. Suche und Du wirst finden. Ist es nicht erstaunlich, in welch rasanter Rekordzeit die Infizierten und der vermeintliche Ort des grauenhaften Geschehens lokalisiert wurde. Erinnert ein wenig an 9/11, da wurden ja die Pässe gefunden. Wie gut, dass der Erlass der Regierung, die vollständige Registrierung beim Restaurantbesuch verlangt. Ist so effizient, wie unversehrte Pässe in Bergen von Asche zu finden.

    Inkubationszeit
    Die Inkubationszeit – also der Zeitraum zwischen Infektion und Beginn von Symptomen – beträgt 2 bis 14 Tage. Ist es nicht erstaunlich, dass kurz nachdem die Gaststätten öffnen durften, gleich eine Infektionszelle ausgehoben wurde. Ich meine, der oder die vermeintlich Infizierten waren doch auch noch an anderen Orten, zB bei der Arbeit, aber dort kann und darf man sich ja nicht „anstecken“. „Anstecken“ in Anführungs- und Schlusszeichen, weil die Tests die nachweisen sollen, dass der getestete infiziert ist, eine Fehlerquote aufweisen.

    Wir haben es bei dem Vorfall mit 2 Phänomenen zu tun, 1. mit einer Rasterfahnung, die jede Aktenzeichen XY Sendung überfllüssig macht und sogar den legendären Inspektor Colombo vor Neid erblassen lassen würde und 2. eine Person, die andere angesteckt hat, Patient 0. Am 19. Mai 2020, also vor 5 Tagen, erschien der Artikel „Corona-Studie zeigt: So verbreitete sich das Virus von Patient 0 in Deutschland“ auf Merkur.de. Der Rede kurzer Sinn, eine Chinesin aus Shanghai brachte das Virus nach Deutschland. Und fast gleich wie beim Gaststättenbesuch, werden die Fluggastdaten gespeichert. Die Chinesin betrat am 19. Januar 2020 Deutschen Boden und es dauerte eine ganze Weile, bis die Giftschleuderin (Patientin 0) durch eine Studie eruiert wurde.

    Hier stelle ich die lapidare Frage; Will mich da jemand verarschen?

    Ich behaupte nicht, dass es keine Virus Toten gab, das ist leider in jeder Grippe Saison so. Aber solange nicht jeder einzelne Tote auf seine tatsächlichen Todesumstände obduziert wird, bleibe ich bei meiner These, das gefährliche an dem Cov19 Virus ist, dass er das rationale Denken ausschaltet. Und dagegen hilft nicht einmal die von vielen herbei gesehnte Impfung.

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