Corona-Cops – Wir sind im Auftrag des Staates unterwegs

Es formiert sich etwas, das ich mir in meinen kühnsten Alpträumen nicht vorzustellen wagte. Sicher habt Ihr auch schon davon gehört.

CoCo – aber nicht Chanel

Es handelt sich hier um eine sogenannte schnelle Eingreiftruppe, auch Corona-Cops oder kurz CoCo genannt, die auf den Straßen und Plätzen dafür sorgen soll, dass die Menschen das tun, was ihnen die Regierung zum Schutz vor dem Coronavirus vorschreibt. Und tun sie das nicht, greifen die Corona Cops ein und melden die Verstöße den zuständigen Behörden. Renitente Menschen können so im wahrsten Sinne des Wortes schnell aus dem Verkehr gezogen werden. Alles für eine gute Sache natürlich! Es geht ja um unsere Gesundheit und daher stößt diese schnelle Eingreiftruppe auf eine breite Zustimmung in der Bevölkerung.

Gesetzestreue Bürger können jegliches Fehlverhalten subversiver Elemente den Corona-Cops melden. Anonymität für die vorbildlichen anzeigenden Bürger ist selbstverständlich gewährleistet. Gemäß dem Motto: Lieber einmal zu viel als gar nicht, freuen wir uns über jede Meldung, die selbstverständlich umgehend zur Anzeige gebracht wird.

So heißt es auf der Webseite dieser Vereinigung.

Sei es, dass Menschen, die sich draußen aufhalten nicht den nötigen Mindestabstand einhalten, ohne Mundschutz herumlaufen oder wenn Gruppen von drei oder mehr Personen unrechtmäßig draußen unterwegs sind oder gar auf Parkbänken oder Wiesen sitzen. Stets sind die Corona-Cops zur Stelle, um die ungehorsamen Subjekte der Straße zu maßregeln und umgehend zu melden. Inzwischen wurde ja schon mancherorts so manch eine Turnhalle zum Straf- und Besserungslager für Quarantänebrecher umfunktioniert, wie zum Beispiel die Stadt Menden. Lest es gerne hier selbst nach. Dorthin werden diese unbelehrbaren Menschen verbracht, um dort für einige Wochen in Zwangs-Quarantäne genommen zu werden. Diese Maßnahme gilt der Abschreckung aber auch der Besserung.

In Baden-Württemberg werden Menschen ja bereits aktiv zum Denunzieren ihrer Mitbürger aufgefordert. Aber das ist eben nicht genug. Daher wurden die Corona-Cops ins Leben gerufen.

Ein Land zieht andere Seiten auf

Damit man sie gut erkennen kann, kleiden sich die Corona-Cops  in grünfarbenen Westen mit eingesticktem Emblem, das sich gut sichtbar auf der Vorderseite befindet. Die schwarzen Buchstaben „CoCo“ auf einem roten Feld, das an den Corona-Virus erinnert, sind markant in ihrem Erscheinungsbild und daher auch aus weiterer Entfernung für jeden gut sicht- und identifizierbar. Das macht schon einen gewaltigen Eindruck, wie sie, sich wichtig fühlend, in kleinen Gruppen durch die Straßen ziehen und im Auftrag des Staates unterwegs sind. Diese kleinen aber schlagkräftigen Corona-Cop-Gruppen sind gerade erst am Entstehen und sollen sich nach und nach in sämtlichen deutschen Städten etablieren und damit ab sofort dann fest zum Straßenbild gehören. Denn: Corona wird uns nie mehr loslassen.

Die Corona-Cops sind mit extra Befugnissen ausgestattet, die denen der Polizei in manchen Bereichen gleichwertig sind.

Staats-Willkür

Anscheinend stellt man sich von Regierungsseite auf eine längere Zeit des Ausnahmezustands ein, wir mir ein zuverlässiger Informant, der seine Informationen aus sicherer Quelle bezieht, berichtete. Da das Virus anscheinend nicht endgültig ausrottbar ist –  jedenfalls wird uns das so gesagt werden –  wird sich die Bevölkerung ab sofort immer wieder auf solche Quarantänesituationen , Ausgangssperren und Versammlungsverbot einstellen müssen. Daher heißt es ab sofort:

Corona-Cop is watching you!

Mir bereitet das etwas Sorge und fast würde ich denken, es handele sich hier um einen Aprilscherz.

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