Demokratie Simulation – Alles nur Show?

Gastbeitrag von Robert, Ex-Banker und Privatier

Herein spaziert, herein spaziert, wir vom Theater „Illusion um jeden Preis“, freuen uns, Ihnen unser über hundertjähriges Glanzstück „Demokratie Simulation“ immer wieder neu vorzuführen. Es sind noch Plätze frei, also zögern Sie nicht und tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Illusionen…..

Farbenlehre  – aus „rot/rot/grün“ mach „schwarz/grün“

Die CDU/CSU und die Grünen sind in einander verliebt und verheimlichen ihre Liebe immer weniger. Seit die Mainstream Medien die Grünen in den Himmel hoch schreiben, ist den aufmerksamen Beobachtern klar: Die CDU/CSU geht fremd und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Ehe schwarz/rot vollends in die Brüche geht. Dies ist nur konsequent, denn die SPD hat via Parteichefs Siggi „Pöbel“ Gabriel, Andrea „Kreissäge“ Nahles und dem „Duo Infernale“ Borjan/Eskens schon lange den Weg ins absolute Nichts angetreten.

Kein, aber auch nicht das kleinste Fettnäpfchen wurde ausgelassen, um zu manifestieren, dass die SPD gewillt ist, den Weg in die Bedeutungslosigkeit konsequent zu gehen. Was die SPD an Wählergunst verliert, schreibt die Presse unverblümt den Grünen gut. Unterstützt wird die Scheidung auf Raten von den „unabhängigen“ Meinungsumfragen von Forsa und Co. Akribisch werden da von Woche zu Woche Prozentzahlen hin und her geschoben, um dem Bürger das neue Dreamteam Schwarz/Grün auch so richtig ins Hirn einzuhämmern. Siehe mein Beitrag „Meinungslenkung durch Nudging“.

Thüringens neuer FDP Ministerpräsident – Zufall oder ein von langer Hand vorbereiteter Coup d’État?

Spätestens jetzt bewege ich mich auf dem dünnen Eis der Verschwörungstheorie(n). Betrachte ich die Ereignisse einzeln, dann haben Sie selbstverständlich Recht, mich als Verschwörungstheoretiker abzustempeln.

Was aber, wenn man versucht, die einzelnen Ereignisse mit einander zu verbinden?

Die Landtagswahl in Thüringen brachte dem Bündnis Rot/Rot/Grün keine Mehrheit. Ein Bündnis AfD/CDU/FDP hätte eine Mehrheit, aber das will die politische Elite nicht. Also versucht Bodo Ramelow sich als geduldeter Ministerpräsident – mit den Stimmen der CDU – wählen zu lassen. Vereinzelt konnte man in der Presse lesen, dass das Vorgehen der CDU ein Dammbruch (das wird bestimmt das neue Unwort des Jahres) wäre.

Wie kommt die CDU jetzt aus dieser Nummer heraus? Und genau jetzt beginnt sich der Schleier des gestrigen Theaters zu lüften. Es ist doch vollkommen absurd, auch nur im Entferntesten daran zu denken, dass das gestrige Schauspiel nicht schon im Voraus, so unter AfD/CDU/FDP auf Landesebene und auf Bundesebene, abgestimmt war. Sofort kamen aus allen Ecken die Rufe „Dammbruch“ der Demokratie hervor. Genau genommen stimmt das ja auch. Wie kann eine Partei, die so äußerst knapp (wer hat da wohl nachgeholfen?) den Einzug in das Landesparlament geschafft hat, den Ministerpräsidenten stellen? Da ist etwas mehr als faul. Der neue Ministerpräsident wurde mit den Stimmen der AfD (2. stärkste Fraktion) gewählt, nach dem ihr Kandidat (ein parteiloser!) in zwei Wahlgängen gescheitert ist. Dieser Ministerpräsident auf Zeit, besaß dann die Chuzpe, die Zusammenarbeit mit AfD zu verweigern. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, wurden sofort Rufe nach Neuwahlen laut. Auch dies ist, nüchtern betrachtet, die logische Konsequenz, denn wie gesagt, der Ministerpräsident der „Mehrheiten Beschaffer Partei“ MBP aka Umfaller Partei FDP ist nur eine Übergangslösung. Ist es jetzt wirklich so verwunderlich, nicht von geheimer Absprache zu sprechen?

Das Hinwerfen des Blumenstraußes der Linke-Landeschefin (muss man deren Namen eigentlich kennen?) vor die Füße des neugewählten Ministerpräsidenten oder die (bewusste) Entgleisung des gekränkten und dekadenten ehemaligen Ministerpräsidenten, mit dem eiligen Verlassen des Landesparlamentes oder seinem Hitler Zitat, sind die willkommenen Lacher, ohne die eine Tragikomödie nicht auskommt.

Lösen wir uns von der «naiven» Vorstellung, es ist nur ein Zufall und versuchen die Ereignisse zu sortieren und miteinander zu verbinden.

In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es doch passiert, war es so geplant.

Franklin Delano Roosevelt, 32. Präsident der Vereinigten Staaten
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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