Dammbruch der Dämlichkeit

Es ist einfach alles nur noch unglaublich und lächerlich, was uns unsere Politikerdarsteller auf der politischen Bühne für ein Schmierenschauspiel bieten. Und ich weiß nicht, ob ich darüber lachen oder weinen sollte.

Da gelingt es in einem sagenhaften und absolut unerwarteten Coup, dass ein FDP Politiker zum Ministerpräsidenten des Landes Thüringen gewählt wird und zwar mit Stimmen der AfD und der CDU und die ganze Medien- und Blockparteienwelt dreht durch.

Viele sprechen von einem „Dammbruch“ und glauben wohl, der Leibhaftige persönlich stehe vor der Tür und reiße ein ganzes Land in einen faschistischen Abgrund. Manch einer schwafelt etwas von Parallelen zur Weimarer Republik. Und schon ist von Neuwahlen die Rede. Es kann einfach nicht sein, was nicht sein darf.

Offenbarungseid der Linken

Linke-Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow wirft Thomas Kemmerich bei der Vereidigung den Gratulations-Blumenstrauß vor die Füße. Man könnte meinen, er hätte sonst etwas Bösartiges getan. Sein Vergehen war: Er wurde rechtmäßig gemäß der Verfassung des Landes Thüringen von einem Parlament, das durch demokratische Wahl entstanden ist, zum Ministerpräsidenten des Landes Thüringen gewählt. Und er nahm diese Wahl dann auch noch an! Zu viel für die linken Genossen. Sie mussten schmerzlich feststellen, dass Wahlen auch mal anders ausgehen können und nicht so, wie sie vorher im Hinterzimmer ausgeklüngelt worden sind.  Willkommen in der Demokratie!

Pöbel-Ralle, Ralf Stegner macht seinem Namen natürlich auch wieder alle Ehre, indem er twittert:

Einziger Weg aus politischer Jauchegrube in Thüringen ist sofortiger Rücktritt von Kemmerich+Wahl des Ministerpräsidenten Ramelow mit demokratischer Mehrheit bzw. Neuwahlen, die mit Sicherheit demokratische Mehrheiten erzeugen werden. Thüringer wollen weder Nazis noch Quislinge.“#

Ralf Stegner

Aha, „politische Jauchegrube“ nennt er also einen Großteil der Menschen, die in Thüringen leben und der AfD sowie der FDP ihre Stimme gegeben haben. Verachtungsvoller geht es nicht, oder? Ich frage mich wirklich, wes Geistes Kind dieser Mensch und all die anderen sind, die aus vollen Rohren gegen den neu gewählten Ministerpräsidenten schießen.

Wir erleben gerade wirklich einen Dammbruch. Und zwar einen Dammbruch der Dämlichkeit. Und die sogenannten Demokraten zeigen ihr wahres Gesicht!

And the winner is AfD!

3 Kommentare zu „Dammbruch der Dämlichkeit

  1. Ich bin ebenso entsetzt und auch deiner Meinung. Hoffentlich tritt meine Befürchtung nicht ein und die Antifa wird losgeschickt um zu „stören“. Das ist nicht absehbar und auch nicht steuerbar wenn die mal losgeschickt wird.

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  2. «Herein spaziert, herein spaziert, wir vom Theater «Illusion um jeden Preis», freuen uns Ihnen unser, über hundertjähriges Glanzstück «Demokratie Simulation» immer wieder vorzuführen. Es sind noch Plätze frei, also zögern sie nicht und tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Illusionen.»

    Aus «rot/rot/grün» mach «schwarz/grün».

    Die CDU/CSU und die Grünen sind in einander verliebt und verheimlichen ihre Liebe immer weniger. Seit die Mainstream Medien die Grünen in den Himmel hoch schreiben, ist den aufmerksamen Beobachtern klar, die CDU/CSU geht fremd und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Ehe schwarz/rot (SPD) vollends in die Brüche geht. Dies ist nur konsequent, denn die SPD hat via die Parteichefs Siggi «Pöbel» Gabriel, Andrea «Kreissäge» Nahles und dem «Duo Infernale» Borjan/Eskens, schon lange den Weg ins absolute Nichts angetreten. Kein, auch nicht das kleinste, Fettnäpfchen wurde ausgelassen um zu manifestieren, dass die SPD gewillt ist den Weg in die Bedeutungslosigkeit konsequent zu gehen. Was die SPD an Wählergunst verliert, schreibt die Presse unverblümt den Grünen gut. Unterstützt wird die Scheidung auf Raten von den «unabhängigen» Meinungsumfragen Forsa und Co. Akribisch werden da von Woche zu Woche Prozentzahlen hin und her geschoben, um dem Bürger das neue Dream Team Schwarz/Grün auch so richtig ins Hirn einzuhämmern. Siehe mein Beitrag «Meinungslenkung durch Nudging»

    Thüringens neuer FDP Ministerpräsident, ein Zufall oder ein von langer Hand vorbereiteter Coup d’État?

    Spätestens jetzt bewege ich mich auf dem dünnen Eis der Verschwörungstheorie(n). Betrachte ich die Ereignisse einzeln, dann haben Sie selbstverständlich Recht mich als Verschwörungstheoretiker abzustempeln. Was aber wenn man versucht die einzelnen Ereignisse mit einander zu verbinden? Die Landtagswahl in Thüringen brachte dem Bündnis Rot/Rot/Grün keine Mehrheit. Ein Bündnis AfD/CDU/FDP hätte die Mehrheit, aber das will die politische Elite nicht. Also versucht der B. Ramelow sich als geduldeter, mit den Stimmen der CDU, Ministerpräsident wählen zu lassen. Vereinzelt konnte man in der Presse lesen, dass das Vorgehen der CDU ein Dammbruch (das wird bestimmt das neue Unwort des Jahres) wäre. Wie kommt die CDU jetzt aus dieser Nummer raus? Und genau jetzt beginnt sich der Schleier des gestrigen Theaters zu lüften. Es ist doch vollkommen absurd nur im entferntesten daran zu denken, dass das gestrige Schauspiel, nicht schon im voraus, so unter AfD/CDU/FDP auf Landesebene und auf Bundesebene, abgestimmt war. Sofort kamen aus allen Ecken die Rufe «Dammbruch» der Demokratie hervor. Genau genommen stimmt das ja auch. Wie kann eine Partei, die so äusserst knapp (wer hat da wohl nachgeholfen) den Einzug ins Landesparlament geschafft hat, den Ministerpräsidenten stellen. Da ist etwas mehr als faul. Der neue Ministerpräsident wurde mit den Stimmen der AfD (2. stärkste Fraktion) gewählt, nach dem ihr Kandidat (ein parteiloser!) in 2 Wahlgängen gescheitert ist. Dieser Ministerpräsident auf Zeit, besass dann die Chuzpe, die Zusammenarbeit mit AfD zu verweigern. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, kamen sofort die Rufe nach Neuwahlen. Auch dies, nüchtern betrachtet, die logische Konsequenz, denn wie gesagt, der Ministerpräsident der «Mehrheiten Beschaffer Partei» MBP aka Umfaller Partei FDP ist nur eine Übergangslösung. Ist es jetzt verwunderlich, nicht von geheimer Absprache zu sprechen?

    Das Hinwerfen des Blumenstrausses der Linke-Landeschefin, muss man deren Namen eigentlich kennen, vor die Füsse des neugewählten Ministerpräsidenten oder die (bewusste) Entgleisung des gekränkten und dekadenten ehemaligen Ministerpräsidenten, mit dem eiligen Verlassen des Landesparlamentes oder seinem Hitler Zitat, sind die willkommenen Lacher, ohne die eine Tragikkomödie nicht auskommt. Lösen wir uns von der «naiven» Vorstellung, es ist nur ein Zufall und versuchen die Ereignisse zu sortieren und miteinander zu verbinden.

    «In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es doch passiert, war es so geplant.»
    Franklin Delano Roosevelt, 32. Präsident der Vereinigten Staaten (geb. 31.1.1882, gest. 12.4.1945)

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