Politiker ohne Format oder: Wenn Farblosigkeit Programm ist

Ist Euch das auch schon aufgefallen, dass unsere Politiker bzw. die, die sich dafür halten, sich heutzutage vor allem durch absolute Farb- und Formatlosigkeit auszeichnen?

Die Absahner

Nehmen wir mal den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Peter Feldmann von der SPD. Manch einem dürfte dieser Name spätestens seit der AWO-Affäre bestens bekannt sein. Der Oberbürgermeister und seine Gattin haben sich durch ihre Verbindungen zu AWO bereichert und vor allem Feldmans Ehefrau wurde wohl durch ihren prominenten Ehemann als Leiterin einer Kindertagesstätte bevorzugt behandelt. Was sich vor allem bei der Einstufung ihrer Gehaltsklasse zeigte. Feldmann als Person ist farbloser als farblos und auch in dieser AWO Affäre denkt er nicht daran Farbe zu bekennen und tut einfach weiter so, als sei nichts passiert. Er sitzt diese ganze Angelegenheit falsch lächelnd aus. Und das mit freundlicher Unterstützung der CDU, die eigentlich als Oppositionspartei ein besonderes Auge darauf werfen sollte. Kein Problem im Jahre 2020. Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus. Die einzige, auf die man andauernd herum hackt, ist die AfD.

Farblosigkeit ist Programm

Wenn Farblosigkeit einen Namen hat, so lautet er Schäfer-Gümbel. Wer das ist? Es ist ein Parteigenosse von Feldmann und war Vorsitzender der SPD in Hessen. Nach einem katastrophalen Landtagswahlausgang 2018 hat er sich vom Acker gemacht und bei der staatlichen „Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ als Arbeitsdirektor mit einem Spitzengehalt angeheuert. Warum muss ich jetzt gerade an Frühstücksdirektor denken? Achso, weil Frühstücksdirektoren nichts anderes machen, außer den Grüßaugust zu geben. Was die wohl herstellt, diese Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, wird sich der ein oder andere fragen. Kann ich Euch sagen. Nichts stellen die her! Außer heißer Luft produzieren die sonst nichts Sinnvolles. Nichts, was die Welt benötigt oder zu einem besseren Ort macht. Wer es mir nicht glauben mag, der möge sich bitte selbst davon überzeugen. Diese Firma „GIZ“ ist in der Branche „Entwicklungszusammenarbeit“ tätig und als solche berät sie u.a. das Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Ich frage mich gerade, ob es solche ominösen Unternehmen nur gibt, damit erfolglose Politiker nach ihrer missglückten Karriere noch ein Dasein fristen können, ohne zuhause ihrer Gattin auf die Nerven zu gehen. Diese Institute fungieren quasi als Abschiebebahnhof für ausrangierte Politiker. Naja, wenigstens ist er irgendwo untergekommen….

Hausmütterchen im Hosenanzug

Die Spitzenposition in Punkto Farb-, Format- und Stillosigkeit nimmt unser Bundeshosenanzug A. Merkel ein. Diese Person, die unser Land in den Abgrund reißt mit ihrer harmlos daher kommenden, nichtssagenden Haumütterchen Attitüde hat es doch tatsächlich geschafft, aus Deutschland ein Shithole-Land zu machen. Passend zu ihrem altbackenen Un-Look hat sie unser Land in die Bedeutungslosigkeit hineinmanövriert. Made in Germany als Gütesiegel war gestern. Heute müsste es heißen Made by Merkel – wo Ödnis ein Zuhause hat. Denn genauso gruselig, wie sie daher kommt hat sich auch unser Land entwickelt. Da ist nichts Schickes mehr, nichts Feines, nichts qualitativ Hochwertiges. Da ist keine Innovation, kein Stil und keine Klasse mehr. Die von den grünlinken Ökofaschisten herbei fantasierte und von A. Merkel goutierte Buntheit ist in Wahrheit an Farblosigkeit nicht mehr zu überbieten.

Männer mit Format und Anstand

Das war früher noch anders. Da gab es noch ein paar Politiker mit Anstand, Klasse und Format. Ich denke hier an Personen wie Helmut Schmidt, Willy Brandt, Herbert Wehner, Franz-Josef Strauß und manch Andere. Es waren allesamt Personen mit Ecken und Kanten und sicher auch keine Engel auf Erden. Aber sie hatten noch etwas zu sagen und hatten Ziele und Ansichten, für die sie einstanden. Und manch einer hatte auch den Anstand zurückzutreten, wenn er für seine Position nicht mehr tragbar war.

Willy Brandt trat aufgrund der Guillaume-Affäre zurück, da Günter Guillaume, einer seiner engsten Mitarbeiter als DDR Agent der Stasi enttarnt wurde. Glaubt Ihr, A. Merkel würde heute deswegen ihren Hut nehmen?

Auch Franz-Josef Strauß trat aufgrund seiner unrühmlichen Rolle in der „Spiegel-Affäre“ 1962 von seinem Amt als Verteidigungsminister zurück. Man kann von ihm denken was man will, aber dieser Mann hatte Format und eine Herzhaftigkeit in seinem Reden und Auftreten, die ich mir von manch einem unserer heutigen weichgespülten, farblosen Politiker wirklich wünschen würde.

Ein weiterer Verteidigungsminister und zwar Rudolf Scharping trat seinerzeit (2002) zurück und zwar aus dem Grund, weil er sich am Pool mit seiner Lebensgefährtin vergnügte, während die Bundeswehr kurz vor einem Einsatz in Mazedonien stand.

Ulla Schmidt (SPD) trat als Gesundheitsministerien 2009 zurück, weil sie ihren Dienstwagen samt Fahrer in ihrem Urlaub nutzte und sich diesen dann hat dummerweise auch noch stehlen lassen.

Lothar Späth (CDU) trat als Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg in der sogenannten „Traumschiff-Affäre“ zurück, da er sich eine Urlaubsreise in die Ägäis von SEL hat bezahlen lassen. Da war noch mehr, aber dies war der Auslöser für seinen Rücktritt. Dann sind die Wellen hochgeschlagen und er nahm seinen Hut. Apropos Welle…..

Bundesföhnwelle – und der Posten hält

Schon längst hätte unsere ehem. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit der Frisur, die jedem Wetter standhält, ihren Hut nehmen müssen. Und zwar aufgrund der „Berater-Affäre“. Während ihrer Amtszeit hat sie Unsummen für Berater, darunter gingen viele Aufträge an Mc Kinsey, in der zufälligerweise ihr Sohn arbeitet, ausgegeben. Zufälle gibt’s! Aber nicht nur die Frisur hält. Nein, auch Ursula von der Leyen hält sich standhaft auf ihren Posten und fällt sogar noch nach oben. Jetzt ist sie endgelagert als EU-Kommissionspräsidentin und richtet dort weiteren Schaden an.

Leider sind wir heute mit Politikern bestraft, die sich nicht mehr als Diener ihres Landes begreifen. Sie denken nur an ihren eigenen Bauch. Schamlos kleben sie an ihren Posten, komme was das wolle.

3 Kommentare zu „Politiker ohne Format oder: Wenn Farblosigkeit Programm ist

  1. Wenn der Bürger sich alles gefallen lässt, so darf er sich nicht wundern, wenn er über den Tisch gezogen wird.
    Das vom Bundesgericht beanstandete Wahlgesetz ist illegal, trotzdem geht der Wähler wählen, als sei alles in Ordnung. Betrügereien bei der Stimmenauszählung, macht nichts, kann ja öfters vorkommen. Skandale, wer ist schon vollkommen. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Nützt alles nichts, ist ja alles bekannt, nur ändern wird sich nichts, denn der Wähler macht sich nach jeder Wahl wieder Mut, indem er meint, bei der nächsten Wahl wird alles aber besser. Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. QED – was zu beweisen war.

    Gefällt 2 Personen

  2. Der Artikel trifft das Problem sehr genau. So etwas wie Verantwortung zu tragen und übernehmen scheint aus der Mode gekommen zusein. Und die Grandezza, mit der eigene Fragwürdigkeiten oder offenkundige Verfehlungen Übergangen werden, ist überwältigend. Schön, dass auch jüngere Menschen dies so sehen und zum Thema machen. Weiter so!

    Gefällt 3 Personen

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