Schwein gehabt!

In den letzten Tagen wurde vor allem eine Sau im wahrsten Sinne des Wortes durchs Twitter-Dorf und auch durch die Medien getrieben. Und zwar die Umweltsau, gesungen von einem Klima-Propaganda-Chor des WDR, der die Omas bösartig damit tituliert hatte. Zu Recht hat man der Empörung über die Verunglimpfung der Omas freien Lauf gelassen! Diese als Umweltsäue zu bezeichnen ist wirklich das Allerletzte!

Daher nehme ich das zum Anlass, meinen letzten Artikel für dieses Jahr den Schweinen zu widmen. Aber den Schweinen im positiven Sinne. Ja, Ihr hört recht: Heute an Silvester soll es um das Schwein gehen.

Die Rehabilitation der Schweine

Schweine sind eigentlich total süße Tiere. Vor allem die kleinen Ferkelchen mit ihren Ringelschwänzchen und dem freundlich lächelnden Gesichtsausdruck sind allerliebst und drollig anzusehen. Und dann noch dieses süße Grunzen. Sie gehören für mich mit zu den süßesten Tieren und ich bekomme gute Laune, wenn ich sie sehe!

Schweine werden auch als Glücksbringer angesehen. Und als solche haben sie es auch in einige Redewendungen der deutschen Sprache gebracht. Wenn man einem Unglück entkommen ist, heißt es „man hat Schwein gehabt“. Man assoziiert also Schwein mit Glück. Aber auch sonst kommt das Schwein häufig in Redewendungen vor. Man sagt „das kann ja kein Schwein lesen“ oder „kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich“. Wenn einer unleserlich schreibt, wirft man ihm vor, er habe eine „Sauklaue“. Und einem heftigen Erstaunen tut man mit den Worten kund: „Ich glaub mein Schwein pfeift“. Faule müssen oft ihren „inneren Schweinehund“ überwinden und manch einer lässt ab und zu mal „die Sau raus“.

Zu Silvester stehen die Schweine neben den Schornsteinfegern und vierblättrigen Kleeblättern ebenfalls besonders hoch im Kurs. Es gibt sie als Silvester-Devotionalien in Form von kleinen Marzipan-Figuren zu kaufen und so sollen sie den Menschen Glück bringen.

Schweine bringen Glück?

Bei den Germanen galt der Eber als ein heiliges Tier. Es stand als Zeichen für Wohlstand und Reichtum sowie als Symbol für Fruchtbarkeit und Stärke. Also haben wir unseren Vorfahren, den Germanen zu verdanken, dass das Schwein positiv konnotiert ist.

Dass Schweine sich im Dreck suhlen, wird ihnen oft negativ ausgelegt. Sie seien dreckig meint man, daher wohl auch die Bezeichnung „Dreckschwein“. Dabei machen sie dies nur, um ihre empfindliche Haut zu schützen! Sie sind nämlich in Wahrheit sehr reinliche Tiere. Unsereiner cremt sich mit einer Chemiepampe namens Sonnencreme ein. Schweine sind intelligent, denn sie wissen instinktiv, dass Lehm ein natürlicher Sonnenschutz ist. Überhaupt sind Schweine sehr intelligente Tiere! Sie haben ein gutes Gedächtnis und sogar eine räumliche Vorstellung. Zudem lernen sie schnell und kommunizieren sogar untereinander. Schweine werden durch ihren tollen Geruchssinn zur Trüffelsuche und als Drogensuchschweine eingesetzt.

Nichts leichter als das!

Im Sandmännchen spielen zwei Schweine sogar die Hauptrolle. Dort erklärt das Schwein Frederick seinem kleinen neugierigen Bruder Piggeldy die Welt. Nach Piggeldys Frage beginnt Frederick seine Erklärung stets mit den Worten: „Nichts leichter als das…“. Wunderschön und besonders kindgerecht finde ich diese Zeichentrickserie. Jede Folge endet mit den Worten: „„Und Piggeldy ging mit Frederick nach Hause“.

Und das tut jetzt auch Tammy für dieses ausklingende Jahr, indem sie nun diese kleine Hommage auf die Schweine beendet.

Aber nicht ohne Euch, meinen lieben Lesern und Freunden einen guten Rutsch, einen tollen Silvesterabend und VIEL SCHWEIN für das kommende Jahr 2020 zu wünschen!

Eure Tammy

2 Kommentare zu „Schwein gehabt!

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