Zornesröte oder: Soli Deo gloria!

Gastbeitrag von Robert, Ex-Banker und Privatier

Es ist Sonntagmorgen früh und ich sitze mit einer Tasse Kaffee bewaffnet vor dem PC und surfe so durch die Meldungen, die mir als Konservativer  interessant erscheinen.

Artikel im Zusammenhang mit der Kirche und ihrem verlogenen Bodenpersonal, schaffen es bei mir stets auf einen Spitzenplatz in meiner internen Rangliste der Meldungen, die mir die Zornesröte ins Gesicht treiben. So auch der Artikel «Die evangelische Kirche wird zur NGO mit Seelenheilsattitüde» von Klaus-Rüdiger Mai, erschienen am 14. Dezember 2019 bei Tichys Einblick.

Jetzt ist es nicht so, dass mir das Thema der Seenotrettung der Kirche neu ist, da Tamara dies schon im September mit ihrem Text „Ernie Bedford-Strohm kauft Schlemihl ein Seenotrettungsschiff ab trefflich verarbeitet hat. Also schrieb ich einen bissigen Kommentar zur verräterischen Kirche in Twitter. Tweet abgeschickt und einen Schluck Kaffee und weiter zur nächsten Meldung, es ist ja nicht so, dass sonst nichts los ist. So weit so gut und dies ist ja auch kein Grund für einen Kommentar, wäre da nicht ….. . Doch der Reihe nach.

Was hat die geplante Obsoleszenz mit Bedford-Strohm zu tun?

Ein wenig später, draußen war es noch immer dunkel, machte es „pfffft“ und im Zimmer wurde es plötzlich dunkel. Der Glühfaden meiner Glühbirne –  ich oute mich schon mal freiwillig als Klimasünder, denn man gönnt sich ja sonst nichts –  hat den Geist aufgegeben. Kein Problem, sobald es hell ist, wechsle ich die Glühbirne aus und gut ist. Und so ging ich später in meinen Fundus und holte eine Ersatzglühbirne, eine Haushaltsleiter und löste die Glasabdeckung von der Deckenlampe. Kaputte Glühbirne raus schrauben und in meinem Kopf begann ich schon, einen Text über „Die Geschichte der geplanten Obsoleszenz“ zu schreiben. Ersatz Glühbirne rein schrauben, doch halt, die Glühbirne ließ sich nicht rein schrauben. Jetzt ist es nicht so, dass ich handwerklich eine Nuss bin und eine Glühbirne wechseln ist jetzt wirklich keine Hexerei, oder doch? Nach einem kurzen „häääää“ ein neuer Versuch und noch einer. Die Glühbirne ließ sich einfach nicht reinschrauben. Also eine 2. Glühbirne geholt und auch die ließ sich nicht hineinschrauben. Das grenzt ja schon an böse Hexerei, dachte ich mir und da kam mir Tichys Artikel über den Verräter Bedford-Strohm in den Sinn. Ist es möglich, dass der Abkömmling des Bösen hier seine Hände im Spiel hat? Also stieß ich ein dreifaches „Mögest Du, Bedford-Strohm, für immer in der Hölle der Verdammnis schmoren“ aus, in der Hoffnung, dass sich die Glühbirne nun hineinschrauben ließe. Fehlanzeige. Frustriert, dass mein „Hexenspruch“ nichts gefruchtet hatte, machte ich mich also an das Auswechseln der Halterung. Nach einer halben Stunde funktionierte das Licht wieder und zurück bleibt die Frage:

War es die unglückliche Verknüpfung von Zufällen oder gibt es Dinge, die sich nicht so einfach erklären lassen?

Erklären aber lässt sich das Handeln der Kirche. Hier hilft uns ein Blick in Wikipedia:

Die gegenwärtige Finanzierung der Kirchen in Deutschland ist das Ergebnis einer langen wechselvollen Geschichte. In ihr spiegelt sich auch das Verhältnis von Staat und Kirchen wider. Der folgende Überblick skizziert hauptsächlich die Finanzierung der evangelischen und der katholischen Kirchen. Es gibt 3 Arten der Finanzierung:
– eine institutionalisierte Kirchensteuer
– direkte Zuwendungen des Staates und
– indirekte Subventionen durch den Staat

Wikipedia

Soli Deo gloria oder Wirtschaftsunternehmen Kirche?

Durch die vielen Kirchenaustritte und das altersbedingte Ableben, ohne genügende Kompensation durch Taufen der Gläubigen, verringern sich die Einnahmen durch die Kirchensteuer drastisch. Und so verwundert es kaum jemanden, dass die Kirchen sich nach alternativen Geldquellen umschauen. Da wären zum Ersten die lukrativen Schlepperdienste mit einem eigenen Schiff im Mittelmeer unter der verlogenen Maske der „Seenotrettung“.

Und da wäre noch, dass die Kirchen als Betreiber von Flüchtlingsheimen Geld vom Staat erhalten. Peter Bystron dazu:

Kirchliche Organisationen und Unterorganisationen nutzten zur Gewinnmaximierung oft die Hilfsbereitschaft unbezahlter Ehrenamtlicher über Monate aus, während sie Kommunen, Land und Bund für Aufbau und Betrieb von Flüchtlingsunterkünften saftige Rechnungen schreiben.

Peter Bytron, AfD, im Merkur vom 27. Mai 2016

Die Kirchen sind schon seit ihrer Gründung ein Wirtschaftsunternehmen, das durch den Ablasshandel, der Inquisition, der Kirchensteuer, der staatlichen Subventionen und neuerdings durch die verlogene «Seenotrettung» widerrechtlich zu enormem Reichtum gelangt sind.

Und so erneuere ich meinen Fluch von heute Morgen:

Mögest Du, Bedford-Strohm und alle anderen Verräter, für immer in der Hölle der Verdammnis schmoren!

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