Arbeit im Alter macht frei – Malochen für einen Gotteslohn

Beim Werkstattgespräch der CDU bringt Annegret Kramp-Karrenbauer ein allgemeines Dienstpflichtjahr – man könnte auch von „Zwangsdienst“ sprechen –  für Migranten und Arbeitnehmer am Ende ihres Berufslebens ins Spiel.

Ein Jahr für Deutschland sei „ein Chancenjahr für jeden, der daran teilnimmt„, findet Kramp-Karrenbauer.

Das sehe ich auch so. Diese einmalige Chance, sich am Ende seines langen und mühsamen Arbeitslebens noch einmal für das Land, dem man doch so viel zu verdanken hat, einzusetzen, ist ja wohl wirklich einmalig , oder? Wer hier Sarkasmus findet, darf ihn behalten.

Woran erinnert mich das nur?

Handelt es sich hierbei etwa um einen erweiterten „Reichsarbeitsdienst“, den es schon einmal in unserem Land gab zu einer Zeit, in der die nationalen Sozialisten ihre Schreckensherrschaft errichteten? Damals wurden jedoch lediglich junge Menschen verpflichtet, „ihrem Volk im Reichsarbeitsdienst zu dienen.“ Das weitet man heute eben großzügig auf die alten Menschen aus. Auf die, die ihr Leben lang schon malocht haben. Die sind es ja gewohnt strammzustehen und können doch ohne weiteres noch ein Jahr dranhängen. Dem Dank des Vaterlandes in Form einer kleinen Rente, die nicht zum Leben reicht, können sie sich gewiss sein.

Ein Gutes hätte es ja. Mit diesem Reichs-Zwangsdienst  könnte man die „Omas gegen Rechts“ wenigstens einer sinnvollen Aufgabe zuführen. Anstatt wie von Sinnen kreischend im Kreis mit Rasseln in der Hand herumzutanzen, um damit die von ihnen imaginierten Nazis zu vertreiben, wären sie wenigstens mit etwas Sinnvollem beschäftigt. Anstatt für die Masseneinwanderung von jungen Männern zu demonstrieren, können sie mit selbigen ihren unfreiwilligen  Arbeitsdienst für Volk und Vaterland versehen. Hier können sie sich ihrer Selbstgerechtigkeit und Mitleidsbesoffenheit nach Herzenslust hingeben, ohne den Mitbürgern weiter auf den Geist zu gehen.

„Wir dienen Deutschland“

Unter dem Motto „wir dienen Deutschland“ findet  Annegret Kramp-Karrenbauer, dass es „sinnstiftend“ sei, seinem Land am Ende des Berufslebens vor dem Übergang in den Ruhestand noch etwas zurückzugeben. Aha. Etwas zurückgeben sollen Menschen, die 30 oder 40 Jahre gearbeitet und Steuern bezahlt haben? Interessante Betrachtungsweise. Da frage ich mich: Was haben sie denn genommen vom Staat all die Jahre, dass sie es nun dem Land zurückgeben müssten?

Interessant finde ich ja auch, dass die CDU Vorsitzende hier Migranten, die niemals in unserem Lande zu irgendetwas beigetragen haben und auch niemals beitragen werden und Arbeitnehmer am Ende ihres Arbeitslebens in einen Topf wirft. Beide will man zu unfreiwilliger Arbeit verpflichten. Ich stelle es mir gerade bildlich vor: Die „Omas gegen Rechts“ entfernen gemeinsam mit denen von ihnen herbeigesehnten Migranten den Unrat in den Parkanlagen. Ist doch super! So kommt zusammen, was zusammen gehört.

Was aus einer einst konservativen Partei wie der CDU geworden ist, das frage ich mich wirklich. Diese Gedankenspiele einer CDU Vorsitzenden sind ein Schlag ins Gesicht all derer, die in diesem Land ihr Leben lang gearbeitet haben.

3 Kommentare zu „Arbeit im Alter macht frei – Malochen für einen Gotteslohn

  1. Tolle Ideen der Sozialistischen Partei ehemals CDU. Erst die Rentenversteuerung, dann ein Allmosen als Grundrente und jetzt noch etwas zurückgeben für was ? Ich habe von diesem Staat nie Sozialgeld oder Arbeitslosengeld bekommen, habe bei Krankenkassen immer zuzahlen müssen, muss eine sinnlose grüne Umerziehungspolitik jeden Tag im Fernsehen erleben und jetzt einen Arbeitsdienst? Aber die links grünen Guttis werden vor Freude losrennen und dies sicherlich gerne machen. Es wird Freitagsdemos geben dafür, die Blockwarte und Meldemuschis bei Twitter werden die letzten Verweigerer mit Freude in diesen Arbeitsdienst treiben, sozusagen unbezahlte Praktika für alle. Es schaudert mir wenn ich mir vorstelle was da noch an dummen und sinnlosen Ideen kommen.

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  2. Nun, ich denke, sollte es wirklich soweit kommen, wäre dies ein weiteres Mosaiksteinchen zur Destabilisierung und dem daraus folgendem Zusammenbruch eines halbwegs demokratischen Staates hin zur DDR 2.0! Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, ist nicht mehr fern und die Merkel-Administration scheint alles dafür zu tun, dass dieser Zeitpunkt schneller eintritt, als wir uns wünschen! Dieses Land gerät aus den Fugen und ich sehe Anzeichen, dass wir uns am Vorabend einer zweiten „Französischen Revolution“ befinden – wie die für die vom Volk ebenfalls entrückten Machthaber damals ausging, wissen wir! Es liegt eine seltsam bleierne Ruhe über dem Land – und die Deutschen sind bekannt dafür, viel zu lange viel zu ruhig zu bleiben, um dann wie aus heiterem Himmel …….! Die berühmte Ruhe vor dem Sturm.

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