Menschenfischer 2.0 – EKD fischt nun im Mittelmeer

Der Rat der EKD hat nun beschlossen, zukünftig selbst ein Schiff zur Seenotrettung ins Mittelmeer zu schicken. Zudem fordert die EKD, die Kriminalisierung von Seenotrettern (=Schleppern) zu beenden.

Ja, Ihr habt richtig gehört. Jetzt fischen sie also wieder, die Menschenfischer. Jedoch im Trüben, wie ich finde. Ist denn nicht die ureigenste Aufgabe der Kirche, Menschen für den Glauben an Gott und Jesus Christus zu begeistern und zu gewinnen? Wenn ich an Jesus, den Wanderprediger aus Galiläa denke, so wollte er doch genau das! Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

In der Bibel steht in Markus 1 Vers 17: „Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!“

Nun nimmt die EKD dieses Bibelwort wohl etwas zu wörtlich. Nachdem es ihr nicht mehr gelingt, ihr ureigenes Geschäft zu betreiben und Menschen zu Gott und in die Gemeinschaft der Heiligen zu führen, sondern ihr im Gegenteil die Schäfchen in Scharen davon laufen – zu Recht –,  fischen sie nun eben Migranten aus dem Wasser des Mittelmeeres.

Gemeinschaft der Un-Heiligen

Für mich ist diese Kirche wirklich auf den Hund gekommen, und ich habe diesem Verein vor vielen Jahren aus voller Überzeugung den Rücken gekehrt. So viel Unbrüderlichkeit, Heuchelei und Lächerlichkeit ist mir selten woanders begegnet als in dieser Gemeinschaft der Un-Heiligen, für den ich sogar einmal selbst eine Zeitlang gearbeitet habe. Eine Kirche, die glaubt, den Geist von Halloween mit Luther-Bonbons auszutreiben, wie vor einigen Jahren geschehen, kann man aber auch wirklich nicht mehr ernst nehmen, oder?

Nun macht sich also die evangelische Kirche gemein mit den Eliten und betreibt deren Geschäft zur Umsetzung der Agenda 2030 tatkräftig mit. Sie möchte also auch lieber die ganze Welt retten als sich einmal um die eigenen Schäfchen im Lande zu kümmern. Das Eigene scheint wirklich nirgends mehr etwas zu zählen.

Keine Hilfe für die wahren Armen und die Schwachen

Das Schlimme ist, dass es sich bei den sog. „Seenotrettern“ ja um Schlepper handelt, die ihr Geschäft mit Menschen betreiben, die sich eine Überfahrt leisten können. Die wirklich armen Menschen aus Afrika, die Schwachen und Kranken, diese haben niemals auch nur den Hauch einer Chance, ihrem Elend zu entkommen. Diese sind es eigentlich, die wirklich Rettung und Hilfe benötigen. Sie sind die wahren Armen und die Schwachen. Wenn ich an die Kinder mit den großen Kulleraugen und den eingefallenen Gesichtern mit den Hungerbäuchen denke mit Ärmchen und Beinchen so dünn wie Streichhölzer, dann könnte ich schreien und weinen vor Mitleid mit diesen armen Kreaturen. Die, die jedoch da auf den Booten sitzen, sind andere. Nämlich kräftige, gut gebaute, starke Männer mit Handy, Goldkettchen und fordernden Gesichtern sitzen dort. Und diese möchte jetzt also auch noch die EKD „retten“. Wie ich dieses euphemistische Wort „Rettung“ in diesem Zusammenhang hasse.

Noch eine andere Frage beschäftigt mich. Und zwar die des Geldes. Sollte denn nicht eigentlich das Geld, mit dem das Seenotrettungsschiff bezahlt wird – und günstig wird es bestimmt nicht sein -, dem Kirchensteuerzahler zugutekommen? Wie kommt die evangelische Kirche eigentlich dazu, das Kirchensteuergeld nicht für die eigenen Schäfchen oder für Projekte, die im Dienste der einheimischen Bevölkerung stehen, zu verwenden sondern um eine politische Agenda, nämlich die Agenda 2030 der UNO, zu unterstützen? Ich nenne das Veruntreuung von Geldern.

Die Kirche mischt also tatkräftig mit und macht Politik mit den Mächtigen. Und auf den Kanzeln wird nicht mehr das Wort Gottes verkündigt, sondern das Wort der UNO und der Befürworter der Massenmigration. Die frohe Botschaft macht also nur noch die Eliten froh.

Der Nächste kann niemals die ganze Welt sein

Und mit der Begründung, dass man laut Jesus doch dem Nächsten helfen müsse, brauchen sie mir gar nicht zu kommen. Als Jesus gefragt wird, wer denn der Nächste sei, antwortete er mit der Geschichte des barmherzigen Samariters. Ihr kennt Sie sicher alle. Und dort war der Nächste eben der Samariter, der am Boden lag und an welchem man direkt vorbei ging. Er lag quasi am Weg. Das ist der Nächste. Und nicht irgendeiner, der sich vom anderen Ende der Welt auf den Weg macht und sich freiwillig in Gefahr begibt. Der Nächste kann niemals die ganze Welt sein.

Eine Idee hätte ich für Euch, liebe EKD. Holt doch einfach die Luther-Bonbons aus der Mottenkiste und verteilt diese als Willkommensgeschenk an die von Euch „geretteten“ Migranten. Vielleicht bekehren die sich ja aufgrund dessen. Denn wenn durch diese heiligen Bonbons der Geist von Halloween ausgetrieben werden kann, so müsste es ihnen doch ein Leichtes sein, einen Nicht-Christen zum christlichen Glauben zu bekehren, oder? Das wäre dann eine Win-Win-Situation, denn so werdet Ihr wenigstens die alten Kamellen noch los.

Aber was will man auch von einem Kirchenführer wie Bedford-Strohm erwarten, der bereitwillig sein Kreuz beim Besuch des Tempelbergs in Jerusalem unterwürfig abnahm, wohl wissend um die Intoleranz der Muslime. Ich finde, das ist eine falsche Rücksichtnahme und nichts weniger als die totale und freiwillige Unterwerfung unter den Islam. Was Bedford-Strohm und die EKD machen, kommt einem Verrat ihres Glaubens und an den Gläubigen gleich. Wie sagte Jesus doch so schön?

Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.

Matthäus 26, Vers 34

4 Kommentare zu „Menschenfischer 2.0 – EKD fischt nun im Mittelmeer

  1. Vielen Dank für deinen Beitrag. Bin ebenfalls der gleichen Meinung, die Kirche sollte sich in solchen Angelegenheiten einfach raus halten. Es gibt genug Möglichkeiten sich zu engagieren und auch Notwendigkeiten von Aktivitäten für die Bürger in unserem Land. Ich nehme die Kirche sowieso nicht mehr ernst, seit die beiden Oberhirten ihr Kreuz abgelegt haben. Da hat’s mir die Sprache verschlagen, die ich mit der Kirche seither nicht mehr wiedergefunden haben.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s