Geschichte eines Systemlings, der vor die Hunde gegangen ist

Neues aus der Muppets-System-Klinik

Stimme aus dem Off:

Und hier wieder eine neue Folge aus der beliebten Serie „In der Systemklinik“. Heute geht es hochgeistig zu, da sich Dr. Bob und seine Schwestern auf einen Theaterbesuch vorbereiten. Es wird ein Stück von Shakespeare gegeben.

Dr. Bob: „Nun, welche Beschwerden hat denn unser Patient?“

Schwester: „Der Systemling leidet an schleimig-kollektivistischem-Gutmenschen-Auswurf.“

Dr. Bob: „Oh – ich glaube, dann ist das mit diesem Patienten verlorene Liebesmüh. Hat er denn irgendwelche Wünsche geäußert?“

Schwester: „Nein. Der Systemling handelt jederzeit nach dem Motto: Wie es euch gefällt und was ihr wollt und meint damit die Regierung und den Mainstream-Zeitgeist.“

Dr. Bob: „Das hört sich nach einem schwierigen Fall an und ist wohl die Komödie der Irrungen mit ihm. Dann wird es wohl ein Sommernachtstraum bleiben, dass dieser Systemling sich jemals besinnen und auf die Seite des Volkes stellen wird. Aber der Wunsch ist Vater des Gedankens.“

Schwester: „Ich denke wir sollten Abschied nehmen von ihm…und von unserem Lande, denn hört doch, der Sturm zieht auf. Und auch von den anderen Systemlingen kann man nichts mehr erwarten. Unter faulen Äpfeln hat man wenig Wahl.

Dr. Bob: „Das Einzige, das dieser Systemling tut, ist doch viel Lärm um Nichts.“

Schwester: „Sie meinen also, Ende gut, alles gut?“

Dr. Bob: „Nein! Der Systemling ist unheilbar erkrankt. Die Sache ist sehr ernst. Sein oder Nicht Sein, das ist hier die Frage! Ohne sein Anbiedern an den Mainstream und Zeitgeist ist er ein Nichts. Daher ist alles Zureden und Hoffen nur verlorene Liebesmüh und da hilft nun kein Beten mehr. Der Rest ist Schweigen

Stimme aus dem Off:

So verlassen wir also den Operationssaal. Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein, wenn Sie Dr. Bob sagen hören: „Es ist etwas faul im Staate Deutschland.

Der Systemling:

Systemlinge zeichnen sich vor Allem auch dadurch aus, dass sie ihre Meinung schneller wechseln als Hütchenspieler ihre Hütchen. Prinzipien sind ihnen völlig fremd und schnell hängen sie ihr Fähnchen mit einer Prise Gratismut in den Wind des Mainstreams und Zeitgeistes und aalen sich in dessen warmem und wohligem Luftstrom der Angepasstheit und Konformität. Hier fühlen sie sich besonders wohl und kümmern sich einen feuchten Kehricht um Wahrhaftigkeit und Anstand. Nichts ist bei ihnen beständiger als der Wechsel ihrer Meinung und die stetige Anpassung an die Mehrheitsmeinung haben sie bis zur Vollendung getrieben. Systemlinge halten sich gerne in Rudeln auf und ernähren sich hier vorzüglich von ihrem gegenseitig sich verstärkenden Beifall. Dieser ist ihr Lebens-Elixier und ohne diesen würden sie jämmerlich zugrunde gehen. Da sie diesen Beifall stetig benötigen, müssen sie daher auch ständig für Nachschub sorgen. Und so kommt es, dass diese Systemlinge mit ihrem Geplärr und Beifallsgehasche – ob man will oder nicht – ständig überall und immer um einen sind.

Ein jeder soll die Konsequenzen seines Handelns tragen.

William Shakespeare

Ein Kommentar zu „Geschichte eines Systemlings, der vor die Hunde gegangen ist

  1. Ich war ja selbst mal F-errückt.
    Und dachte, das mit der F-errückheit und dem F-lättchen im Winde hätte sich gegeben.
    Nun wiederholt es sich schon wieder?
    Was bin ich froh, dass ich, rechtzeitig schon, aufgehört habe, die F.eige demokratische Partei zu wählen…

    Gefällt 1 Person

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