NWO – „Lucis Trust“ Obskure Organisation berät UNO

Bei Lucis Trust handelt es sich um eine höchst dubiose Organisation, die Beraterstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) besitzt. Und auch die Organisation „Weltweiter Guter Wille“ ist als Nichtregierungsorganisation (NGO) bei der Öffentlichkeitsabteilung der Vereinten Nationen eingetragen. Diese beiden gehören zusammen und leisten neben anderen Organisationen Unterstützungsarbeit für UN Programme. In meinem Artikel „NWO – Transformation unserer Gesellschaft made by UNO“ habe ich die Zusammenhänge zwischen UNO, Lucis Trust, dem Nachhaltigkeitsrat sowie anderen Organisationen dargelegt und wie sie alle an der Durchsetzung der Agenda 2030 und damit an der Umsetzung der NWO beteiligt sind.

Lucis Trust wurde im Jahre 1922 von Alice Bailey ursprünglich als „Lucifer Verlagsgesellschaft“ gegründet und später umbenannt, wohl wegen des etwas verstörenden Namens „Lucifer“. „Luci“ kommt von „Lux“ und bedeutet „Licht“. Sie selbst sagen von sich:

„Lucis Trust widmet sich der Erschaffung einer neuen und besseren Art zu leben für jeden, in einer Welt, die sich auf die Erfüllung des göttlichen Plans für die Menschheit gründet.“

Klickt man auf die Internetseite von Lucis Trust, erscheint in einer großen Leuchtschrift auf schwarzem Untergrund:

Lasst den Plan der Liebe und des Lichts sich entfalten.“

Und so geht es dann auch gleich weiter. Es sind höchst merkwürdige Dinge, die man auf dieser Internetseite einer Organisation, die immerhin die UNO berät, zu lesen bekommt.

Hier mal drei Zitate zum Warmwerden:

„In unseren Tagen ist erneut eine große Annäherung Gottes zum Menschen, eine neue Offenbarung, möglich. Die Menschheit erwartet das Wiedererscheinen des Weltenlehrers, des Leiters der Geistigen Hierarchie, dem Westen als Christus und dem Osten als Herr Maitreya bekannt, in den verschiedenen Weltreligionen unter vielen Bezeichnungen — Messias, Imam Mahdi, Zarathustra — anerkannt.“

„Wir entwickeln eine Vision von einer neuen, lebendigen Weltreligion, einem universalen Glauben.“

„Soweit es die Menschheit betrifft, ist Religion im kommenden Neuen Zeitalter die Wissenschaft von Invokation und Evokation, die Annäherung einer mental polarisierten Menschheit.“

Man möchte also nichts weniger, als eine neue Welt-Religion erschaffen. Die neue Weltregierung bastelt sich ihre neue Welt-Religion. Das Christentum und auch andere Religionen haben ausgedient. Man will diese alten Religionen verschmelzen, einzelne Elemente dieser Religionen aufgreifen und weiterentwickeln zu einer neuen Religion, die alle Menschen verbinden und vereinen soll. Dies beschreibt Alice Bailey, US-Amerikanische Theosophin und Esoterikerin, in ihrem Buch „World Religion in a new era“.

Alice Bailey, die Gründerin von Lucis Trust war Mitglied in einer Loge der Theosophischen Gesellschaft und studierte dort das Werk „Die Geheimlehre“ von Helena Blavatsky, einer russisch-US-amerikanischen Okkultistin. Von Alice Bailey stammt übrigens auch der Ausspruch: „Einheit in der Vielfalt“. Dämmert es da bei dem einen oder anderen von Euch? Schon in so frühen 1920er Jahren war die Rede von „Vielfalt“ und „Einheit“. Zu politisch wirkungsträchtigen Personen zählte diese Esoterikerin übrigens Mussolini, Franco, Stalin und Hitler. Für Bailey zählten diese vorgenannten Personen zu Vertretern der erhabenen kosmischen „weißen Bruderschaft“. Unglaublich, oder? Alice Bailey ist die Haus- und Hof-Heilige dieser neuen Welt-Religion und Lucis Trust, ihr Haus- und Hof-Verlag, verwaltet seither all ihre Schriften und verbreitet ihre Lehren. Und nochmals – bitte nicht vergessen: Solch eine Organisation hat Beraterstatus bei der UNO!

Um dieses Ziel – nämlich die Erschaffung einer neuen Welt-Religion – zu erreichen, wird die sog. „Neue Gruppe der Weltdiener“ benötigt. Diese auserwählten Menschen sollen die Menschheit zu einer neuen, besseren Zivilisation führen. Man unterscheidet zwischen zwei Menschengruppen. Einmal jenen, „die an reaktionären Methoden zum Finden und Ausdrücken von Wahrheit festhalten, sie bevorzugen Gehorsamkeit gegenüber einer Autorität, statt klar zu denken…“ und einmal denen, „welche die grundlegenden Wahrheiten bestätigen, aus welchen sich die Menschheit entwickelt hat, die für Seeleneindrücke empfänglich sind und die erkennen, dass das Eingehen auf die menschlichen Bedürfnisse und die Notwendigkeit ihrer geistigen Entfaltung die bestimmenden Faktoren sind, welche die Menschheit in ein neues Zeitalter des Friedens und der Fülle bringen werden.“ Dies sind dann diese neuen Weltdiener. Im Verlauf des sehr langen Textes über diese „Neuen Weltdiener“ wird noch eine weitere Unterteilung der Menschheit in vier Gruppen unternommen, in welcher die Weltdiener der vierten und auserwählten Gruppe zugeordnet werden. Charakteristisches Merkmal von ihnen ist die Fähigkeit, weltweit zu denken, das Streben nach Vereinheitlichung, abstraktes Erkenntnisvermögen und hohe geistige Entwicklung.

Die großen Invokation – man erwartet eine neue Offenbarung

Überhaupt ist viel vom „menschlichen Geist“ die Rede, der größer als alle Kirchen und deren Lehrsätze sei. Man erwarte eine neue „Offenbarung“. Sehr oft ist von Gott die Rede. Gemeint ist aber nicht der christliche Gott und auch nicht der jüdische Jahwe oder muslimische Allah. In dieser neuen Weltreligion ist Gott Alles und Alles ist eins. Somit sind die Menschen Gott. Mittels einer „Bewusstseinsveränderung“, die man durch Meditation und auch durch Schulungen erreichen will, bereitet man Menschen vor, ein „kosmisches Bewusstsein“ zu erlangen.  Dafür gibt es die „Arkanschule“. Diese Schule wurde im Jahre 1923 von Alice Bailey gegründet und bietet seither Meditationskurse und esoterische Schulungen in der Wissenschaft der Seele an. Sie bereitet die Menschen auf eine aktive „New-Age-Jüngerschaft“ vor. Zur Arkanschule gehören Rosenkreuzer, Theosophen, Anhänger der christlichen Wissenschaft und Geistliche aller Denominationen.

Die Neue Weltordnung würde nur durch die Neue Welt-Religion möglich, daher soll es zu einer „Vereinigung des Weltbewusstseins“ kommen. Es ist dort die Rede von einer „Großen Invokation“, die angestrebt wird. Diese Invokation ist ein Weltgebet, das im April 1945 an Alice Bailey gegeben wurde als eine Botschaft an alle Menschen guten Willens. Man erwartet ein Neues Zeitalter und einen Weltlehrer, der kommen soll.

Oft ist von einem „göttlichen Plan“ die Rede. Dieser könne nur durch die Menschheit selbst hervor gebracht werden. Man will mittels Meditation „göttliche Energie“ freisetzen und man würde die Macht bekommen, Weltereignisse zu beeinflussen. Was aber dieser Plan genau sein soll, wie er aussieht und was er vorsieht, das erfahren wir nicht. Hierüber lässt man den Leser im Unklaren. Überhaupt sind die ellenlangen Texte auf dieser Seite allesamt diffus und wollen meiner Meinung nach bewusst verschleiern, was sich hinter Lucis Trust eigentlich verbirgt und welche Ziele man verfolgt. Es ist esoterisches Geschwurbel in Reinkultur. Viele teilweise unangenehm unverständliche Sätze, in denen nichts Konkretes gesagt wird, reihen sich aneinander. Das Erfassen des Inhalts fällt schwer und ist ermüdend. Im Grunde kann man fast alles hineininterpretieren, so allgemein ist es gehalten. Es werden immer wieder uns vertraute Worte, wie „Gott“, „Christus“, „Offenbarung“, „Gebet“, „Wahrheit“, „Liebe“ und viele weitere verwendet. Jedoch sind diese uns vertrauten Worte allesamt anders belegt in ihrer Bedeutung. Dies wird einem immer klarer, je länger man sich durch die ellenlangen Texte durcharbeitet. Am Ende haben alle Begriffe ihre eigentliche, uns bekannte Bedeutung verloren. Und sie werden auch in einem anderen Kontext zueinander verwendet. Nichts ist so, wie es anfangs noch schien.

Mir ist das eigentlich völlig egal, wenn Leute sich mit Esoterik beschäftigen. Soll doch jeder glauben was er möchte. Egal ist mir aber nicht, dass hier eine UNO Organisation wie Lucis Trust sowie weitere höchst zweifelhafte esoterische New-Age-NGOs Einfluss auf die Politik und deren Führer nehmen und maßgeblich an den Geschicken der Welt beteiligt sind. Hier hört der Spaß für mich dann wirklich auf.  Vor Allem, da mir klar geworden ist, dass die UNO mit ihren zahlreichen Unter-Organisationen überall in jedes Land und in jeden Bereich unseres Lebens hineingreift und Einfluss nimmt. Und unverkennbar ist ja, dass diese Lehren von Einheit, Vielfalt und Gleichmacherei Einzug gehalten haben und Doktrin geworden sind in unseren Tagen. Sogar Staatsdoktrin, wenn die Deutsche Bundeskanzlerin unverblümt von einer Neuen Weltordnung spricht. Auch der UN-Migrationspakt spricht hier eine deutliche Sprache! Das ist nicht von ungefähr einfach so über uns gekommen. Man ist schon seit Jahrzehnten dabei, dieses Gedankengut zu verbreiten und in den Köpfen zu etablieren.

Für mich sind die Vereinten Nationen ein grün-sozialistisches esoterisches krakenartiges Gebilde. Man kann sagen, dass wir von einer höchst esoterischen Clique geführt und regiert werden, die nichts weniger möchte, als eine neue Weltregierung zu errichten und eine neue Welt-Religion zu etablieren und dafür alles über Bord wirft und als Dreck erachtet, was den Menschen wichtig und heilig ist.

6 Kommentare zu „NWO – „Lucis Trust“ Obskure Organisation berät UNO

  1. Ob „Lucis Trust“ eine weitere Psychosekte ist oder eine fruchtbare neue Idee kann ich nicht beurteilen.
    Grundsätzlich aber kann man sagen, dass die verschiedenen Religionen, die es auf der Welt gibt, über die Geschichte gesehen, der Menschheit sehr viel Leid in Form von Kriegen und Armut eingebracht haben. Alleine schon, wenn man z.B. ein Alleinstellungsanspruch seiner Glaubensrichtung, über andere Hinweg, als Dogma postuliert, kann das m.M. nach nur zu Spannungen führen.
    Von der Seite nun könnte man sagen, dass das Zusammenleben der Völker dann viel leichter würde, gäbe es keine Religionen mehr.
    Es scheint mir aber, dass die meisten Menschen etwas haben wollen, woran sie sich orientieren können, einen Glauben oder wie immer man das nennen möchte. Für viele erscheint mir dieses Bedürfnis so essentiell zu sein wie Essen und Trinken.
    Aus dieser Überlegung heraus find ich die grundsätzliche Idee etwas Neues zu entwickeln folgerichtig und zu begrüßenswert, sofern sich die Richtung dem Frieden, der Nächstenliebe etc., also dem Humanismus verschreibt.
    Man muss allerdings unbedingt aufpassen, dass es sich nicht zu einer Art Sekte entwickelt, wo wieder wenige an der Spitze sich die Taschen voll machen und der Rest darunter die Doofen sind, die ausgenutzt und ausgenommen werden. Selbst unsere Katholisch Kirche ist dafür ja ein Beispiel.
    Genau hier sehe ich die Gefahr.
    Ob „Lucis Trust“ der Weg sein kann, kann ich nicht sagen, aber die alten Religionen versagen immer mehr im Lichte der Zeit und den neuen Herausforderungen dieser und zukünftiger Tage.

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